Expeditionen ins Tierreich

  • Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf, dafür machen sie im Sommer mittags Siesta. Vergrößern
    Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf, dafür machen sie im Sommer mittags Siesta.
    Fotoquelle: NDR/doclights/Crossing the Line Production
  • Zwei Blauhaie im klaren Wasser vor der Westküste Irlands. Blauhaie werden bis zu vier Meter groß und erreichen ein Gewicht von 200 kg. Sie kommen hauptsächlich im offenen Ozean vor. Vergrößern
    Zwei Blauhaie im klaren Wasser vor der Westküste Irlands. Blauhaie werden bis zu vier Meter groß und erreichen ein Gewicht von 200 kg. Sie kommen hauptsächlich im offenen Ozean vor.
    Fotoquelle: NDR/doclights/Crossing the Line Production/George Karbus
  • Eine Kolonie Kegelrobben im Winter am Strand von Blasket Island vor der Dingle Halbinsel. Kegelrobben können gut 20 Minuten die Luft anhalten und Tauchen bis zu 200 Meter tief, um Fische zu fangen. Vergrößern
    Eine Kolonie Kegelrobben im Winter am Strand von Blasket Island vor der Dingle Halbinsel. Kegelrobben können gut 20 Minuten die Luft anhalten und Tauchen bis zu 200 Meter tief, um Fische zu fangen.
    Fotoquelle: NDR/doclights/Crossing the Line Production/George Karbus
  • Atlantische Lachse können bis zu 1,5 Meter lang werden und schwimmen etwa 1000 km, um zum Laichen in die Gewässer ihrer Geburt zurückzukehren. Vergrößern
    Atlantische Lachse können bis zu 1,5 Meter lang werden und schwimmen etwa 1000 km, um zum Laichen in die Gewässer ihrer Geburt zurückzukehren.
    Fotoquelle: NDR/doclights/Crossing the Line Production
  • Ein Steinadler sitzt stolz im Glenveagh-Nationalpark in Donegal, Irland. Steinadler werden etwa 20 Jahre alt. Im gut 16.000 Hektar großen Glenveagh-Nationalpark finden die Greifvögel eine Zuflucht. Vergrößern
    Ein Steinadler sitzt stolz im Glenveagh-Nationalpark in Donegal, Irland. Steinadler werden etwa 20 Jahre alt. Im gut 16.000 Hektar großen Glenveagh-Nationalpark finden die Greifvögel eine Zuflucht.
    Fotoquelle: NDR/doclights/Crossing the Line Production
Natur+Reisen, Tiere
Expeditionen ins Tierreich

Infos
Produktionsland
Deutschland
NDR
Mi., 10.10.
20:15 - 21:00
Wildes Irland - Die grüne Insel


Die wilde Atlantikküste Irlands galt vor der Entdeckung Amerikas als das Ende der Welt. Die spektakulären Landschaften ziehen Menschen seit jeher in ihren Bann, dienen oft als Kulisse für große Hollywoodproduktionen wie zuletzt "Star Wars". Die Helden in diesem Film sind jedoch die überraschend vielen Tierarten, die es auf der "Grünen Insel" gibt: Wale und Riesenhaie, die im Ozean nach Nahrung suchen, Papageientaucher und Steinadler, die die Lüfte beherrschen, Rothirsche, deren Brunftrufe im Herbst über die Seen von Killarney schallen. "Wildes Irland" zeigt die faszinierende Natur und bunte Tierwelt eines Landes, das den Elementen des Atlantiks ausgesetzt ist. Wie ein Smaragd ganz im Westen Europas war Irland schon immer ein verzauberter Ort, das letzte Stück Land vor der überwältigenden Weite des Ozeans. Die Reise führt von den Brutkolonien der Papageientaucher und Atlantiksturmtaucher auf den Spitzen der Skellig Rocks in die Tiefen des Ozeans zu Buckelwalen und Riesenhaien. Die spektakulär aus dem Atlantik ragenden und kaum zugänglichen Felsen von Skellig Michael, erst kürzlich Kulisse für einige atemberaubende "Stars Wars"-Sequenzen, beherbergen die Ruinen eines frühmittelalterlichen Klosters. In den Felsen brüten Papageientaucher. Die Sturmtaucher dagegen nutzen die Steinnischen der alten Mönchsbehausungen als für sie perfekte Brutplätze. In den Meeresströmungen rund um die Insel finden Wale und Haie ein reiches Nahrungsangebot: Plankton und Fischschwärme, die vor der Küste aus den Tiefen des Meeres auftauchen. Auf Blasket Islands versammeln sich im Winter Kegelrobben an den Sandstränden. Die Männchen testen ihre Stärke in blutigen Kämpfen und streiten sich um die Weibchen. Das nördliche Hochland ist das Revier des Steinadlers. Nach vielen Jahrzehnten ist er in die Berge von Donegal zurückgekehrt. Einige Paare wurden wiederangesiedelt. Noch ist nicht sicher, ob sich der noch kleine Bestand halten kann. Im Südwesten der Insel, im Killarney Nationalpark, hallt im Herbst das Röhren der Rothirsche über die malerischen Seen. Die Brunftkämpfe der Männchen sind kräfteraubend. Nicht selten verenden die unterlegenen Hirsche an ihren schweren Verletzungen. Es ist gerade diese Vielfalt, die den preisgekrönten Naturfilmer John Murray so an seiner Heimat fasziniert. Er ist an der irischen Westküste aufgewachsen und hat mit diesem Film ein einzigartiges Porträt der Natur Irlands geschaffen.


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