Expeditionen ins Tierreich

  • Ein Sechskiemerhai auf dem Weg zu einem Walkadaver. In der Tiefsee zählt jede Kalorie, hier herrscht Nahrungsnotstandgebiet. Die großen Haie haben einen sehr langsamen Stoffwechsel und können in der Kälte der Tiefsee ein Jahr ohne Futter aushalten. Das Foto wurde im Tauchboot „Lula“ der Rebikoff-Niggeler-Stiftung aufgenommen. Vergrößern
    Ein Sechskiemerhai auf dem Weg zu einem Walkadaver. In der Tiefsee zählt jede Kalorie, hier herrscht Nahrungsnotstandgebiet. Die großen Haie haben einen sehr langsamen Stoffwechsel und können in der Kälte der Tiefsee ein Jahr ohne Futter aushalten. Das Foto wurde im Tauchboot „Lula“ der Rebikoff-Niggeler-Stiftung aufgenommen.
    Fotoquelle: © NDR/WDR/BBC NHU/Will Ridgeon
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Für die Dreharbeiten gelang es, zum allerersten Mal 1000 Meter tief vor der Antarktis zu tauchen.
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    . Für die Dreharbeiten gelang es, zum allerersten Mal 1000 Meter tief vor der Antarktis zu tauchen.
    Fotoquelle: © WDR/BBC NHU/James Honeyborne
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Der in der Tiefsee vorkommende Fangzahnfisch hält einen Rekord unter Fischen: er hat im Vergleich zu seinem Körper die größten Zähne.
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    Der in der Tiefsee vorkommende Fangzahnfisch hält einen Rekord unter Fischen: er hat im Vergleich zu seinem Körper die größten Zähne.
    Fotoquelle: © WDR/BBC NHU/Espen Rekdal/WDR Presse/Information/Redak
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Schlammvulkane auf dem Meeresgrund stoßen fußballgroße Methanblasen aus.
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    . Schlammvulkane auf dem Meeresgrund stoßen fußballgroße Methanblasen aus.
    Fotoquelle: © WDR/BBC
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Expeditionen ins Tierreich

Infos
Originaltitel
Blue Planet II
Produktionsland
GB
Produktionsdatum
2017
NDR
Mi., 15.01.
21:00 - 21:45
Folge 2, Der Blaue Planet - Leuchtende Tiefsee


Keine schwarze lichtlose Welt: Sobald sich die letzten Sonnenstrahlen im Dunkel verloren haben, wird aus der Tiefsee ein Lichtermeer. Überall blinkt, glimmt und funkelt es. Etwa 90 Prozent aller Lebewesen illuminieren die Finsternis mit eigenem Licht. Wahrscheinlich ist dieses psychedelische Feuerwerk unter Wasser die häufigste Form der Kommunikation auf dem Planeten, mal sind es Liebesbezeugungen, mal tödliche Fallen. Der zweite Teil der spektakulären Serie "Der Blaue Planet" taucht ein in eine Welt extremer lebensfeindlicher Bedingungen. Die Tiefsee ist der größte Lebensraum der Erde, bevölkert von seltsamen Kreaturen mit Horrormäulern und Restlichtverstärkern. Hier lebt ein Panoptikum extravaganter Geschöpfe: schlurfende Seekröten, schielende Kraken und Tintenfische, die wie Pfannkuchen aussehen, Würmer, die wie Zombies daherkommen, und "Halsabschneideraale". Viele Korallenstöcke, die in der Finsternis in 6.000 Metern Tiefe wachsen, sind älter als die Pyramiden Ägyptens. Eine Sensation gelingt in acht Kilometern Tiefe: Ein extrem belastbarer Tauchroboter, der einem Druck standhält, der tausendmal größer ist als an der Meeresoberfläche, filmt den ätherischen Schneckenfisch. Es ist der am tiefsten lebende Fisch, der je gefunden wurde, ein Wesen wie von einem anderen Stern. Überhaupt filmen bemannte Tauchboote und Tauchroboter in den Meeren oft genug ein Universum, das an ferne Galaxien erinnert, voller unbekannter, nie gesehener Landschaften: Große Schlickwüsten bedecken die Hälfte der Erdoberfläche, gigantische Canyons, am Grund des Golfs von Mexiko blubbern Schlammvulkane, die Methanblasen ausspeien, wabern giftige Salzseen. Drei Viertel aller vulkanischen Aktivitäten der Erde finden in der Tiefsee statt. An regelrechten Hexenkesseln, den Schwarzen Rauchern, erzeugen Bakterien aus heißer Giftbrühe unschädliche Substanzen, sodass sich dort artenreiche Lebensgemeinschaften drängen, direkt dort, wo das heiße Innere der Erde nach außen dringt. Und vielleicht liegt sogar die Lösung für das Geheimnis, wie das Leben auf der Erde entstand, auf dem Grunde der Tiefsee. Eine Koproduktion von BBC, WDR, NDR, BR und SWR.


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