Fährpassagen

Report, Dokumentation
Fährpassagen

Infos
[Bild: 4:3]
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2014
HR
Fr., 24.05.
10:30 - 11:15
Folge 4, Philippinen - Philippinen - Mit Banca-Booten von Insel zu Insel


Auf den Philippinen, dem mit über 7.000 Inseln größten Archipel der Erde, sind Fähren bis heute das Hauptbeförderungsmittel. Während anderswo Autobahnen oder Schnellzugstrecken für den regelmäßigen Transport von Menschen und Waren dienen, sind es hier vor allem Fähren in unterschiedlichen Formen. Es gibt sie als Schnellfähre, Roll-On-/Roll-Off-Fähre, Katamaran, modernes Speedboat oder traditionelles Banca-Boat, von denen es mehr als eine halbe Million geben soll. Auch innerhalb dieses Bootstyps gibt es zahlreiche Varianten und Größen, kennzeichnend sind aber immer die Ausleger aus Bambusrohr, die den Booten Stabilität verleihen. Etwa 20.000 Bancas werden als offizielle Fähren zwischen den einzelnen Inseln eingesetzt. Der Film beschreibt eine mehrtägige Reise von Puerto Princesa, der Hauptstadt der Insel Palawan, bis in den Norden der gleichnamigen Inselgruppe nach Coron auf der Insel Busuanga. Dabei muss öfter die Fähre gewechselt werden, mal sind es kleinere Boote, mal größere Schiffe, die bis zu 80 oder 100 Passagieren und größerer Fracht Platz bieten. Die Passagen verlaufen meist nahe der Küste, vor spektakulärer Kulisse entlang der tropischen Inseln. Gelegentlich führen sie aber auch ins offene Gewässer, dann sind die Holzboote Wind und Wetter und einer manchmal rauen See ausgesetzt. Sicherheit ist deshalb stets ein Thema, denn nicht selten ist in Schlagzeilen von gekenterten Banca-Fähren in den Gewässern der Philippinen die Rede. Dabei wird mitunter pauschal von unsicheren Booten gesprochen, während die Kapitäne und Mitarbeiter der Hafenbehörden auf ihre hohen Sicherheitsmaßstäbe verweisen. Für die Unfälle seien kriminelle Machenschaften verantwortlich. Oft werden auch die Dimensionen unterschätzt, denn in einem Land, in dem täglich Tausende Fähren Zigtausende Personen von einer zur anderen Insel befördern, lassen sich auch mit modernsten Sicherheitsmaßnahmen gelegentliche Unfälle kaum vermeiden - und wenn dann einmal etwas passiert, sind häufig viele Menschen betroffen, so wie anderswo bei Unfällen mit Bahn oder Bus.


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