Fährpassagen - Neuseelands Straße der Stürme

  • Die Fähre von Wellington nach Picton bei ruhiger See. Vergrößern
    Die Fähre von Wellington nach Picton bei ruhiger See.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Eine gewaltige Landschaft säumt die Strecke der Fähren. Vergrößern
    Eine gewaltige Landschaft säumt die Strecke der Fähren.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Mit dem Boot unterwegs auf der Wasserstraße ist ein gewagtes Unternehmen. Vergrößern
    Mit dem Boot unterwegs auf der Wasserstraße ist ein gewagtes Unternehmen.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Bei der Gewinnung von Meersalz entstehen bizarre Farbmuster. Vergrößern
    Bei der Gewinnung von Meersalz entstehen bizarre Farbmuster.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
Report, Dokumentation
Fährpassagen - Neuseelands Straße der Stürme

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2016
BR
Mi., 21.11.
11:10 - 11:55


Die Cook Strait verbindet die Nordinsel Neuseelands mit der Südinsel. Benannt nach dem englischen Seefahrer Thomas Cook, der sie als erster Europäer durchsegelte, zählt diese Meerenge zu den stürmischsten und unberechenbarsten Meeresstraßen der Welt. Zwei Fährgesellschaften teilen sich den Transport von Menschen und Gütern zwischen den Inseln. Und zum Glück ist das Meer nicht immer in Aufruhr, sodass sie ihren Passagieren häufig eine äußerst reizvolle Passage von Wellington im Norden nach Picton auf der Südinsel bieten können. Die Fahrt auf dem rund 100 Kilometer langen Schifffahrtsweg führt auch durch die eindrucksvolle Landschaft der Marlborough Sounds und ihrem Labyrinth aus Wasserstraßen und Halbinseln. Es geht vorbei an zahlreichen Zeugnissen aus der Geschichte dieser berühmt-berüchtigten Meerenge, die früher auch ein beliebtes Revier für den Walfang war. Heute werden die einstigen Beobachtungsposten von den ehemaligen Walfängern genutzt, um die verbliebenen Bestände der Meeressäuger wissenschaftlich zu erforschen. Der Film widmet sich den Menschen an Bord der Fähren und entlang der Küsten und erzählt ihre Geschichten, die auf die eine oder andere Weise immer etwas mit dem Mythos der Cook Strait zu tun haben. In der Sprache der Maori, der Ureinwohner Neuseelands, heißt die Cook Strait Raukawa, und sie war ihnen stets heilig. Die Fahrt mit einem Kanu über die Meerenge ist bei rauer See ein höchst gefährliches Unternehmen. Die Legende sagt, dass jungen Männern, die zum ersten Mal in einem Boot über die Raukawa fuhren, das Blickfeld mit Blättern als Scheuklappen verhüllt wurde. Was sie nicht sahen, konnte ihnen auch keine Angst machen.


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