Familie Stucky, Müller am Canal Grande

  • Nach dem Mord an Giovanni Stucky trauerte Venedig, hier bei der Beerdigung 1910, um eine seiner großen Persönlichkeiten. Vergrößern
    Nach dem Mord an Giovanni Stucky trauerte Venedig, hier bei der Beerdigung 1910, um eine seiner großen Persönlichkeiten.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Die Unternehmerdynastie Stucky mit Freunden in Chioggia um 1900 Vergrößern
    Die Unternehmerdynastie Stucky mit Freunden in Chioggia um 1900
    Fotoquelle: ARTE France
  • Dampfmaschinen in der Mühle des Unternehmens Stucky in Venedig Vergrößern
    Dampfmaschinen in der Mühle des Unternehmens Stucky in Venedig
    Fotoquelle: ARTE France
  • Giovanni Stucky galt zu seiner Zeit als der mächtigste Mann Venedigs. Vergrößern
    Giovanni Stucky galt zu seiner Zeit als der mächtigste Mann Venedigs.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Mit der Erweiterung der Produktpalette wie der "Superpasta Stucky" versuchte Giancarlo Stucky vergeblich, die Verluste des Unternehmens durch den geringeren Weizenimport aus dem Ausland abzufedern. Vergrößern
    Mit der Erweiterung der Produktpalette wie der "Superpasta Stucky" versuchte Giancarlo Stucky vergeblich, die Verluste des Unternehmens durch den geringeren Weizenimport aus dem Ausland abzufedern.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Mehlsäcke in der Mühle des Familienunternehmens Stucky in Venedig Vergrößern
    Mehlsäcke in der Mühle des Familienunternehmens Stucky in Venedig
    Fotoquelle: ARTE France
  • Giancarlo Stucky musste die Ermordung seines Vaters Giovanni Stucky aus nächster Nähe erleben. Er übernahm, obwohl seine Interessen nicht im Unternehmertum lagen, nach dessen Tod die Verantwortung für die Molino Stucky. Vergrößern
    Giancarlo Stucky musste die Ermordung seines Vaters Giovanni Stucky aus nächster Nähe erleben. Er übernahm, obwohl seine Interessen nicht im Unternehmertum lagen, nach dessen Tod die Verantwortung für die Molino Stucky.
    Fotoquelle: ARTE France
Report, Dokumentation
Familie Stucky, Müller am Canal Grande

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 17/07 bis 15/09
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2016
arte
Heute
23:35 - 00:35


An einem Oktobermorgen des Jahres 1941 starb Giancarlo Stucky als letzter Abkömmling einer einst mächtigen Industriellenfamilie in Venedig. In ihren Glanzzeiten besaßen die Stuckys den Palazzo Grassi und eine ständige Loge im Fenice-Theater. Giancarlos Tod nahm kaum jemand zur Kenntnis. Mit ihm erlosch eine Dynastie, deren Aufstieg zu den faszinierendsten europäischen Erfolgsgeschichten des 19. Jahrhunderts zählt. 1841 kam der junge Müller Hans Stucky, der ursprünglich aus der deutschsprachigen Schweiz stammte, nach Venedig, um sein Glück in der Lagunenstadt zu versuchen. Binnen weniger Jahre stieg er zu einem Großunternehmer auf und erwarb mehrere Mühlen. Aus seiner Ehe mit der Venezianerin Domenica ging ein Sohn, Giovanni, hervor, der in das Familienunternehmen einstieg und es zu einem wahren Imperium ausbaute. Giovanni Stucky galt als der mächtigste Mann Venedigs und erwarb 1908 als Krönung seines Erfolgs den Palazzo Grassi. Doch zwei Jahre später wurde Giovanni am Bahnhof von Venedig von einem Mann angegriffen und ermordet. Venedig trauerte um eine seiner großen Figuren. Bei dem Mörder handelte es sich um einen italienischen Anarchisten, einen ehemaligen Angestellten der Mühle. Fortan lagen die Geschicke des Stucky-Unternehmens in den Händen von Giovannis jüngstem Sohn Giancarlo. Doch der hatte nicht die Strebsamkeit und das kaufmännische Geschick seiner Eltern und Großeltern ... Der Erste Weltkrieg verschonte auch Venedig nicht. Die Paläste wurden bombardiert, und mit den Geschäften der Stucky-Familie ging es bergab. Die Stucky-Dynastie verdankte ihren Erfolg dem aufstrebenden 19. Jahrhundert und ging in den Wirren des 20. Jahrhunderts unter.


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