Dass Oscar-Preisträger Nicolas Cage in tragischen Rollen und als cooler Thriller-Held eine gute Figur macht, hat er mit Filmen wie 'Leaving Las Vegas' und 'Snake Eyes' bewiesen. In der romantischen Komödie 'Family Man - Eine himmlische Entscheidung' bekommt er Gelegenheit, seine gefühlvolle Seite zu zeigen - wobei er stellenweise durchaus den lässigen Macho rauskehren darf. Zu Beginn des Films ist seine Figur, der reiche New Yorker Bankier Jack Campbell, ein aalglatter und zynischer Geschäftsmann. Zur Freude der Zuschauer spielt Cage die fiesen Eigenschaften dieses Typen genüsslich aus. Bis sich Jacks Leben nach einer vorweihnachtlichen Begegnung mit einem merkwürdig weisen Ladendieb von Grund auf ändert: Als Jack am nächsten Morgen erwacht, stellt er fest, dass er in einem Ehebett liegt. Nach dem ersten Schock findet er heraus, dass er sich im Haus seiner Jugendliebe Kate (Téa Leoni) befindet, die er eigentlich vor 13 Jahren sitzen ließ, um Karriere zu machen. Jetzt aber ist er mit Kate verheiratet, lebt in einem biederen Vorort, hat zwei Kinder und einen schlecht bezahlten Job im Reifenhandel seines Schwiegervaters. Zunächst glaubt Jack an einen Irrtum oder einen schlechten Scherz. Aber als der Yuppie nach Manhattan in sein gewohntes Leben zurückkehren will, erwartet ihn der nächste Schock: In seiner Firma kennt ihn niemand und in die Luxuswohnung will man ihn auch nicht hineinlassen. Also muss er sich notgedrungen mit seiner neuen Existenz arrangieren - woran er schon bald mehr Gefallen findet als erwartet. Zwar wundert sich Kate über Jacks plötzliche Vorlieben für dicke Autos und teure Anzüge, aber nur 'seine kleine Tochter' Annie ahnt, dass mit ihrem Papa etwas nicht stimmt - sie hält ihn für ein getarntes Alien auf Erkundungstour. Als Jack eines Tages seinen einstigen Mentor, den Wall Street-Mogul Lassiter trifft, wittert er die Chance, erneut ins Aktien-Geschäft einzusteigen - ein Plan, der zum Bruch mit seiner neuen alten Liebe Kate zu führen droht...