Fantastische Phänomene

  • Kampf gegen die Gravitation: "Terra X" begleitet eine Mannschaft ganz besonderer Turmbauer während der Wettkämpfe in Vilafranca in Nordspanien. Vergrößern
    Kampf gegen die Gravitation: "Terra X" begleitet eine Mannschaft ganz besonderer Turmbauer während der Wettkämpfe in Vilafranca in Nordspanien.
    Fotoquelle: ZDF/Alice Jones
  • Schneller als die Erde sich dreht: Mit dem Eurofighter Typhoon kann "Terra X" verhindern, dass die Sonne untergeht - zumindest für einen spektakulären Moment. Vergrößern
    Schneller als die Erde sich dreht: Mit dem Eurofighter Typhoon kann "Terra X" verhindern, dass die Sonne untergeht - zumindest für einen spektakulären Moment.
    Fotoquelle: ZDF/Ray Troll
  • Kampf gegen die Gravitation: "Terra X" begleitet eine Mannschaft ganz besonderer Turmbauer während der Wettkämpfe in Vilafranca in Nordspanien. Vergrößern
    Kampf gegen die Gravitation: "Terra X" begleitet eine Mannschaft ganz besonderer Turmbauer während der Wettkämpfe in Vilafranca in Nordspanien.
    Fotoquelle: ZDF/Alice Jones
  • Spitze mit sieben Jahren: Ganz oben, neun Personen vom Erdboden entfernt, balanciert die kleine Carla auf dem Siegerturm von Vilafranca. Vergrößern
    Spitze mit sieben Jahren: Ganz oben, neun Personen vom Erdboden entfernt, balanciert die kleine Carla auf dem Siegerturm von Vilafranca.
    Fotoquelle: ZDF/Screenshot
Report, Dokumentation
Fantastische Phänomene

Infos
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsdatum
2016
ZDFneo
Di., 18.06.
06:30 - 07:10
Folge 1, Welt in Bewegung


Bewegung ist alles: Von der größten Galaxie bis zum kleinsten Elektron steht nichts still. Wir Menschen nehmen unsere bewegte Umwelt kaum wahr, dabei sind unglaubliche Wunder zu entdecken. "Terra X" reist mit einem Eurofighter in doppelter Schallgeschwindigkeit und verhindert, für eine Weile, dass die Sonne untergeht. Der Film zeigt einen Surfer, der die gefährlichste Welle der Welt reitet, und Menschentürme, die der Gravitation trotzen. Seit unser Planet existiert, ist er in Bewegung. Jeden einzelnen Tag seit viereinhalb Milliarden Jahren geht die Sonne scheinbar im Osten auf, nimmt ihren Weg über den Himmel und geht am westlichen Horizont wieder unter. Der Eindruck, dass sich Sonne und Sterne am Himmel bewegen, ist für uns das einzige Anzeichen dafür, dass sich die Erde pausenlos dreht. Damit nicht genug, sausen wir auch noch in halsbrecherischer Geschwindigkeit durchs All und spüren auch davon nicht das Geringste. Das ändert sich abrupt, wenn man an Bord eines Eurofighters Typhoon unterwegs ist. Chef-Testpilot Steve Formoso nimmt die Zuschauer mit auf eine ganz besondere Mission. Er steigt mit seiner Maschine auf, um sich ein Wettrennen mit der Erde selbst zu liefern. Seine Orientierung ist die untergehende Sonne. Solange Formoso so schnell fliegt, wie sich unser Heimatplanet dreht, scheint die Sonne niemals untergehen zu wollen. Und dann gibt der Pilot noch einmal Gas. Auch auf der Oberfläche des Planeten ist alles im Fluss. Taktgeber für die Bewegung der Wassermassen auf der Erde ist vor allem der Mond. Aber auch die Anziehungskraft der Sonne spielt für die Gezeiten eine bedeutende Rolle. Dramatisch zeigt sich das ein paarmal im Jahr bei Springfluten. Sie entstehen, wenn die Anziehungskräfte von Sonne und Mond von derselben Seite auf die Erde einwirken. Die am meisten gefürchtete Springflutwelle ist die Pororoca. Wenn dieses Wellenmonster über den Amazonas rast, flüchten alle Anwohner auf höher gelegenes Gelände. Nur der Surfer Sergeno Laus wartet auf diese wenigen Gelegenheiten, die gefährlichste Welle der Welt zu reiten. Wenn wir Menschen uns bewegen wollen, stellt Gravitation eher ein Hindernis dar. Jeder, der auf der Erdoberfläche gehen oder auch nur stehen will, findet sich in einem ständigen Kampf mit der Anziehungskraft der Erde wieder. Deutlich kann man diese Auseinandersetzung in der nordspanischen Stadt Vilafranca del Penedès beobachten. Hier versuchen Menschen in jedem Jahr von Neuem, der Schwerkraft zu trotzen. Sie errichten komplizierte Menschentürme, die die Grenzen des Möglichen ausreizen. Ganz gleich, wie statisch ein solcher Menschenturm erscheint, tatsächlich steht nichts wirklich still.


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