Faszination Erde - mit Dirk Steffens

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    Fotoquelle: ZDF
  • Wasserreichtum in der Wüste:  Im Sandmeer von Erg Chebbi begibt sich Dirk Steffens auf die Suche nach verborgenen Wasserquellen, die blühende Oasen speisen. Die Sahara-Bewohner schafften es dank einer ausgeklügelten Technik, sogar aus Dünen Wasser zu zapfen. Vergrößern
    Wasserreichtum in der Wüste: Im Sandmeer von Erg Chebbi begibt sich Dirk Steffens auf die Suche nach verborgenen Wasserquellen, die blühende Oasen speisen. Die Sahara-Bewohner schafften es dank einer ausgeklügelten Technik, sogar aus Dünen Wasser zu zapfen.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Roetz
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  • "Die Gerberei ist eine Goldmine", heißt es im marokkanischen Fès. Hier stinkt es schon seit dem 11. Jahrhundert nach Tierhäuten im sauren Taubenkot-Bad. 200 Jahre später war die Stadt für ihren Reichtum bereits in Europa berühmt. Die günstige Lage an Karawanenstraßen, die Salz aus der Sahara und Gold aus dem Süden Afrikas bis ans Mittelmeer transportierten, hatte den Aufschwung des Handelszentrums beschleunigt. Vergrößern
    "Die Gerberei ist eine Goldmine", heißt es im marokkanischen Fès. Hier stinkt es schon seit dem 11. Jahrhundert nach Tierhäuten im sauren Taubenkot-Bad. 200 Jahre später war die Stadt für ihren Reichtum bereits in Europa berühmt. Die günstige Lage an Karawanenstraßen, die Salz aus der Sahara und Gold aus dem Süden Afrikas bis ans Mittelmeer transportierten, hatte den Aufschwung des Handelszentrums beschleunigt.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Roetz
Natur+Reisen, Land und Leute
Faszination Erde - mit Dirk Steffens

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
ZDFneo
Sa., 07.07.
08:25 - 09:05
Sahara - Schätze im Sandmeer


Die Sahara ist die größte Wüste der Erde. Dirk Steffens entdeckt im trockenen Sand Überraschendes: einzigartiges Leben, Spuren vergangener Imperien, kostbare Güter und verborgenes Wasser. Das Sandmeer ist extrem lebensfeindlich. Doch winzige Überlebenskünstler, Ameisen, trotzen der Hitze mit einer Art Raumanzug. Schwalben durchqueren jeden Herbst 2000 Kilometer Wüste. Kamele ermöglichen es den Menschen, die Sahara und ihre Schätze zu erobern. Die Wüste der Wüsten ähnelt einem Meer ohne Wasser. Ihre Wellen sind aus Sand, und ihre Inseln sind Oasen. An ihrem Ufer erblühten dank der Wüstenschiffe, der Kamele, Handelsstädte wie das legendäre Timbuktu. Dort wurde einst Wüstensalz mit Gold aufgewogen. Neben dem Kamel ist die Dattelpalme der wertvollste Besitz für Menschen, die in der Sahara leben. Die widerstandsfähigen Pflanzen wachsen in Oasen und liefern Nahrung für Mensch und Tier. Nur wenige Pflanzenarten können der trockenen Wüstenluft trotzen. Hinzu kommt, dass der Nordostpassat ständig Sand vor sich herweht. Selbst Dünen wandern. Das spärliche Grün droht verschüttet zu werden. Die Rose von Jericho hat eine besondere Strategie entwickelt: Sie rollt durch die Höllenhitze, und obwohl sie bereits tot ist, erschafft sie neues Leben. Die Sahara hat unterschiedliche Gesichter: Inmitten der Wüste liegen smaragdgrüne Seen, in denen Krokodile leben. Sie sind stumme Zeugen aus einer Zeit, in der sich in der Sahara blühende Landschaften voller Giraffen und Elefanten erstreckten. Eine Katastrophe schlug die meisten Tiere in die Flucht. Doch einige dieser Klimaflüchtlinge konnten sich retten. In der staubtrockenen Sahara ist Wasser ein wertvolles Gut. Doch Regenfälle sind selten und räumlich begrenzt. In vielen Landstrichen fällt jahrelang kein Regen. Und wenn es einmal regnet, verdunstet das Wasser oft, bevor es den Boden berührt. Um zu überleben, haben Menschen ausgeklügelte Methoden entwickelt, sogar aus Dünen Wasser zu zapfen. Dirk Steffens zeigt, wie Menschen und Tiere in einem der unwirtlichsten Lebensräume der Welt überleben. Ihnen gelingt es, der Königin der Wüsten selbst ihre geheimsten Schätze zu entlocken.

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