Faszination Erde - mit Dirk Steffens

  • Dirk Steffens erkundet die Rat-Cave-Höhle in der Nähe des Phong-Nha-Ke-Bang- Nationalparks in Zentralvietnam. Unter ihm befindet sich das älteste große Kalkstein-Plateau ganz Asiens. Es ist 400 Millionen Jahre alt. In der Kalkstein-Formation entdeckten Forscher vor Kurzem die größte Höhlenpassage der Welt. Vergrößern
    Dirk Steffens erkundet die Rat-Cave-Höhle in der Nähe des Phong-Nha-Ke-Bang- Nationalparks in Zentralvietnam. Unter ihm befindet sich das älteste große Kalkstein-Plateau ganz Asiens. Es ist 400 Millionen Jahre alt. In der Kalkstein-Formation entdeckten Forscher vor Kurzem die größte Höhlenpassage der Welt.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • Vietnam ist besonders artenreich. Es gibt allein mehr als 300 Schildkrötenarten. Vergrößern
    Vietnam ist besonders artenreich. Es gibt allein mehr als 300 Schildkrötenarten.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Roetz
  • Dirk Steffens erkundet die Rat-Cave-Höhle in der Nähe des Phong-Nha-Ke-Bang-Nationalparks in Zentralvietnam. Unter ihm befindet sich das älteste große Kalkstein-Plateau ganz Asiens. Es ist 400 Millionen Jahre alt. In der Kalkstein-Formation entdeckten Forscher vor Kurzem die größte Höhlenpassage der Welt. Vergrößern
    Dirk Steffens erkundet die Rat-Cave-Höhle in der Nähe des Phong-Nha-Ke-Bang-Nationalparks in Zentralvietnam. Unter ihm befindet sich das älteste große Kalkstein-Plateau ganz Asiens. Es ist 400 Millionen Jahre alt. In der Kalkstein-Formation entdeckten Forscher vor Kurzem die größte Höhlenpassage der Welt.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
Natur+Reisen, Land und Leute
Faszination Erde - mit Dirk Steffens

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDFneo
So., 02.09.
07:20 - 08:05
Vietnam - Zerbrechliche Schönheit


Vietnam: Wer dabei nur an Krieg denkt, liegt völlig falsch. Dirk Steffens zeigt die andere Seite des Landes, unberührte Landschaften, wilde Tiere, und macht dabei erstaunliche Entdeckungen. Vietnam zählt zu den artenreichsten Ländern. Die Forscher entdecken hier ständig neue Tierarten. Obwohl das Land dichter besiedelt ist als Deutschland, gibt es noch viele unerforschte Regionen. Sogar Tiere, die man für längst ausgestorben hielt, finden sich. Besonders auffällig sind die Rotschenkligen Kleideraffen Vietnams. Mit ihrem bunten Haarkleid sehen sie aus, als würden sie rote Strümpfe, schwarze Hosen und graue Jacken tragen. Andere Affenarten haben Frisuren wie Punker oder tragen Backenbart. Schopfgibbons sind wahre Meister des Schwinghangelns. Gibbonpaare bleiben meist lebenslang zusammen und singen Duette, die zu den schönsten Gesängen im Tierreich zählen. Der Regenwald Vietnams gehört zu den ältesten unserer Erde - er ist schon rund 50 Millionen Jahre alt. In dieser langen Zeit konnten sich hier unzählige Arten und eigentümliche Anpassungen entwickeln. Da das Klima die gesamte Zeit über recht konstant war, konnte sich die Natur Vietnams über einen sehr langen Zeitraum ungestört entfalten. Mit dem Vietnamkrieg änderte sich alles. Durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange wurden große Teile des ursprünglichen Waldes zerstört. Die Kleideraffen zählen zu den größten Verlierern des Krieges. Sie ernähren sich überwiegend von Blättern. Das massenhafte Entlauben von Wäldern entzog ihnen vielerorts die Lebensgrundlage. Aber ausgerechnet auf einem ehemaligen Militärstützpunkt, auf der Halbinsel bei Da Nang, überlebte eine große Population. Die Forscher waren erstaunt, wie viele Tiere den Krieg überstanden hatten. Und sie finden bis heute immer wieder neue Arten. Die dichten Wälder Vietnams verbergen auch jetzt noch manch Unbekanntes. Vietnams Landschaften sind atemberaubend. Die wohl auffälligste ist ein Wahrzeichen des Landes: bizarre Kalksteinformationen. Die Halong-Bucht im Norden besteht aus mehr als 1600 kleinen Inseln. Von großer Faszination ist selbst Vietnams Unterwelt. Das Land ist von Höhlen durchzogen. Allein rund um den Phong-Nha-Ke-Bang-Nationalpark in Zentralvietnam gibt es mehr als 300. 2009 machten Forscher eine außergewöhnliche Entdeckung: die Hang-Son-Doong-Höhle. Sie hat nicht nur die größte Höhlenpassage der Welt, sondern auch einen eigenen Dschungel in ihrer Mitte. Und noch längst ist die Unterwelt, in die Dirk Steffens vordringt, nicht vollständig erkundet. Doch die Natur ist heute durch Wilderei und Lebensraumverlust erneut bedroht. So werden zum Beispiel die Kragen- oder Mondbären mit ihren weißen Halskrausen für die qualvolle Extraktion der angeblich heilsamen Gallensäure in Bärenfarmen in Käfigen gehalten. In Vietnam besucht Dirk Steffens ein Projekt zum Schutz der Mondbären. Die Forscher kämpfen dafür, die Natur Vietnams, die sich über einen derart langen Zeitraum entwickelt hat, zu bewahren.

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