Faszination Erde - mit Dirk Steffens

  • Kolibris schlagen bis zu 60-mal in der Sekunde mit den Flügeln.  Um dafür genügend Energie zu haben, müssen sie täglich etwa das Doppelte ihres Körpergewichts an Nektar trinken. Wie genau sie das schaffen, war lange ein Rätsel. Vergrößern
    Kolibris schlagen bis zu 60-mal in der Sekunde mit den Flügeln. Um dafür genügend Energie zu haben, müssen sie täglich etwa das Doppelte ihres Körpergewichts an Nektar trinken. Wie genau sie das schaffen, war lange ein Rätsel.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • An den karibischen Küsten Costa Ricas kann man nachts ein Phänomen beobachten, das erst seit Kurzem erforscht wird: fluoreszierende Korallen. Eine besondere Kameratechnik macht sichtbar, was sonst im Verborgenen geschieht. Vergrößern
    An den karibischen Küsten Costa Ricas kann man nachts ein Phänomen beobachten, das erst seit Kurzem erforscht wird: fluoreszierende Korallen. Eine besondere Kameratechnik macht sichtbar, was sonst im Verborgenen geschieht.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • Aras wurden durch Handel mit ihren bunten Federn an den Rand des Aussterbens gebracht. Dirk Steffens besucht eine Aufzuchtstation in Costa Rica, in der Forscher um das Überleben der symbolträchtigen Tiere kämpfen. Vergrößern
    Aras wurden durch Handel mit ihren bunten Federn an den Rand des Aussterbens gebracht. Dirk Steffens besucht eine Aufzuchtstation in Costa Rica, in der Forscher um das Überleben der symbolträchtigen Tiere kämpfen.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • Als die mittelamerikanische Landbrücke entsteht, prallen im heutigen Costa Rica die Tiere aus Süd- und Nordamerika aufeinander - ein Clash der Kulturen. Das Faultier ist ein unerwarteter Gewinner ihres Überlebenskampfes. Was macht das scheinbar schutzlose Tier so erfolgreich? Vergrößern
    Als die mittelamerikanische Landbrücke entsteht, prallen im heutigen Costa Rica die Tiere aus Süd- und Nordamerika aufeinander - ein Clash der Kulturen. Das Faultier ist ein unerwarteter Gewinner ihres Überlebenskampfes. Was macht das scheinbar schutzlose Tier so erfolgreich?
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • In Costa Rica zeigen Jaguare ein ungewöhnliches Verhalten: Sie verlassen ihre bevorzugten Jagdreviere in den Wäldern und suchen am Strand nach leichter Beute: Schildkröten. Dirk Steffens folgt den Spuren eines unerbittlichen Überlebenskampfes. Vergrößern
    In Costa Rica zeigen Jaguare ein ungewöhnliches Verhalten: Sie verlassen ihre bevorzugten Jagdreviere in den Wäldern und suchen am Strand nach leichter Beute: Schildkröten. Dirk Steffens folgt den Spuren eines unerbittlichen Überlebenskampfes.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • In Costa Rica zeigen Jaguare ein ungewöhnliches Verhalten: Sie verlassen ihre bevorzugten Jagdreviere in den Wäldern und suchen am Strand nach leichter Beute: Schildkröten. Dirk Steffens folgt den Spuren eines unerbittlichen Überlebenskampfes. Vergrößern
    In Costa Rica zeigen Jaguare ein ungewöhnliches Verhalten: Sie verlassen ihre bevorzugten Jagdreviere in den Wäldern und suchen am Strand nach leichter Beute: Schildkröten. Dirk Steffens folgt den Spuren eines unerbittlichen Überlebenskampfes.
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  • In Costa Rica zeigen Jaguare ein ungewöhnliches Verhalten: Sie verlassen ihre bevorzugten Jagdreviere in den Wäldern und suchen am Strand nach leichter Beute: Schildkröten. Dirk Steffens folgt den Spuren eines unerbittlichen Überlebenskampfes. Vergrößern
    In Costa Rica zeigen Jaguare ein ungewöhnliches Verhalten: Sie verlassen ihre bevorzugten Jagdreviere in den Wäldern und suchen am Strand nach leichter Beute: Schildkröten. Dirk Steffens folgt den Spuren eines unerbittlichen Überlebenskampfes.
    Fotoquelle: ZDF/Sabine Armsen
  • Aras wurden durch Handel mit ihren bunten Federn an den Rand des Aussterbens gebracht. Dirk Steffens besucht eine Aufzuchtstation in Costa Rica, in der Forscher um das Überleben der symbolträchtigen Tiere kämpfen. Vergrößern
    Aras wurden durch Handel mit ihren bunten Federn an den Rand des Aussterbens gebracht. Dirk Steffens besucht eine Aufzuchtstation in Costa Rica, in der Forscher um das Überleben der symbolträchtigen Tiere kämpfen.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • Aras wurden durch Handel mit ihren bunten Federn an den Rand des Aussterbens gebracht. Dirk Steffens besucht eine Aufzuchtstation in Costa Rica, in der Forscher um das Überleben der symbolträchtigen Tiere kämpfen. Vergrößern
    Aras wurden durch Handel mit ihren bunten Federn an den Rand des Aussterbens gebracht. Dirk Steffens besucht eine Aufzuchtstation in Costa Rica, in der Forscher um das Überleben der symbolträchtigen Tiere kämpfen.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • In Gefangenschaft schlafen Faultiere bis zu 20 Stunden pro Tag.  Doch sind sie in freier Wildbahn ebenso faul? Ein Gerät, das die Gehirnaktivität der Tiere misst - hier unter dem "Zylinder" am Kopf des Tieres - offenbart Erstaunliches. Vergrößern
    In Gefangenschaft schlafen Faultiere bis zu 20 Stunden pro Tag. Doch sind sie in freier Wildbahn ebenso faul? Ein Gerät, das die Gehirnaktivität der Tiere misst - hier unter dem "Zylinder" am Kopf des Tieres - offenbart Erstaunliches.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • Kolibris schlagen bis zu 60-mal in der Sekunde mit den Flügeln. Um dafür genügend Energie zu haben, müssen sie täglich etwa das Doppelte ihres Körpergewichts an Nektar trinken. Wie genau sie das schaffen, war lange ein Rätsel. Vergrößern
    Kolibris schlagen bis zu 60-mal in der Sekunde mit den Flügeln. Um dafür genügend Energie zu haben, müssen sie täglich etwa das Doppelte ihres Körpergewichts an Nektar trinken. Wie genau sie das schaffen, war lange ein Rätsel.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • An der Pazifikküste Costa Ricas kommen in manchen Nächten bis zu 20 000 Schildkröten gleichzeitig zur Eiablage an Land. Dirk Steffens wird Zeuge dieser "Arribada", deren Entstehung sich Forscher bis heute nicht erklären können. Vergrößern
    An der Pazifikküste Costa Ricas kommen in manchen Nächten bis zu 20 000 Schildkröten gleichzeitig zur Eiablage an Land. Dirk Steffens wird Zeuge dieser "Arribada", deren Entstehung sich Forscher bis heute nicht erklären können.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • Die geologischen Prozesse, die Costa Rica einst aus dem Meer hoben, dauern bis heute an. 2006 ist der Vulkan Turrialba nach fast 150-jährigem Schlaf erwacht. Dirk Steffens wagt sich in die Nähe des Vulkans. Forscher studieren, wann er seine zerstörerische Kraft wieder entfalten könnte. Vergrößern
    Die geologischen Prozesse, die Costa Rica einst aus dem Meer hoben, dauern bis heute an. 2006 ist der Vulkan Turrialba nach fast 150-jährigem Schlaf erwacht. Dirk Steffens wagt sich in die Nähe des Vulkans. Forscher studieren, wann er seine zerstörerische Kraft wieder entfalten könnte.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • Die geologischen Prozesse, die Costa Rica einst aus dem Meer hoben, dauern bis heute an. 2006 ist der Vulkan Turrialba nach fast 150-jährigem Schlaf erwacht. Dirk Steffens wagt sich in die Nähe des Vulkans. Forscher studieren, wann er seine zerstörerische Kraft wieder entfalten könnte. Vergrößern
    Die geologischen Prozesse, die Costa Rica einst aus dem Meer hoben, dauern bis heute an. 2006 ist der Vulkan Turrialba nach fast 150-jährigem Schlaf erwacht. Dirk Steffens wagt sich in die Nähe des Vulkans. Forscher studieren, wann er seine zerstörerische Kraft wieder entfalten könnte.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • Sendungslogo "Terra X". Vergrößern
    Sendungslogo "Terra X".
    Fotoquelle: ZDF/Corporate Design
Natur+Reisen, Landschaftsbild
Faszination Erde - mit Dirk Steffens

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
ZDFneo
So., 09.09.
07:20 - 08:05
Costa Rica - Wild und weltbewegend


Als Costa Rica entstand, verband es Kontinente und trennte Ozeane. Dirk Steffens auf den Spuren des Prozesses, der das Schicksal vieler Arten bestimmen und globale Folgen haben sollte. Vor etwa 100 Millionen Jahren erhebt sich eine Gebirgskette aus dem Ozean. Geologisch nichts Ungewöhnliches, doch der Ort des Geschehens ist einzigartig: Es entsteht eine Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika, und eine Migration der Superlative beginnt. Hier entbrennt ein Krieg der Welten. Im heutigen Costa Rica prallen die Tiere aus Süd- und Nordamerika aufeinander. Sie müssen nicht nur einen neuen Lebensraum erobern, sondern sich auch gegen unbekannte Konkurrenten durchsetzen. Vier Affenarten aus Südamerika haben es geschafft. Die Tiere aus dem Norden waren dagegen erfolgreicher. Unter ihnen die Großkatzen wie der Jaguar. Sie sind bis heute eine immerwährende Gefahr - nicht nur für die Affen. Was machte die Nordländer so überlegen? Eine spannende Frage, die sich durch eine Zeitreise in die Frühgeschichte der Kontinente beantworten lässt. Die evolutionäre Anpassung an den neuen Lebensraum dauert bis heute an. So zeigen Jaguare hier in den vergangenen Jahren ein ungewöhnliches Verhalten. Sie verlassen ihre bevorzugten Jagdreviere in den Wäldern und patrouillieren an Stränden. Was sie hier suchen, ist leichte Beute: eierlegende Schildkröten. Dirk Steffens folgt den Jaguar-Spuren am Strand und ist Zeuge eines unerbittlichen Überlebenskampfes. Fünf von sieben Meeresschildkröten-Arten nisten in Costa Rica. Sie profitieren von den immer warmen tropischen Stränden der Landbrücke. An der Pazifikküste kommt es jedes Jahr zu einem Ereignis, dessen Entstehung sich Forscher bis heute nicht erklären können: der "Arribada". Bis zu 20 000 Schildkröten kommen dann gleichzeitig zur Eiablage an Land. Doch der Einfluss der mittelamerikanischen Landbrücke reicht viel weiter. Möglicherweise hatten die Umbrüche in Mittelamerika sogar weltbewegende Folgen. Manche Forscher sehen sie als Auslöser des letzten großen Eiszeitalters. Ohne sie wäre der Golfstrom nie entstanden, der Europa ein mildes Klima beschert. Wie diese "Fernheizung" eine Vereisung der Polkappen herbeigeführt haben soll, und welche Prozesse dabei noch im Spiel waren, lässt die Wissenschaftler bis heute debattieren. Erst vor wenigen Millionen Jahren trennte die Landbrücke schließlich einen Urozean und bewirkte die Geburt eines neuen Meeres: der Karibik. Hier fehlt heute der Einstrom von kaltem, planktonreichem Wasser aus dem Pazifik und schafft ein warmes, lichtdurchflutetes Gewässer. Ein Paradies für eines der artenreichsten Korallengebiete der Welt. Dirk Steffens geht nachts mit Spezialausrüstung auf Tauchgang, um ein Phänomen zu beobachten, das erst seit Kurzem erforscht wird: fluoreszierende Korallen. Eine besondere Kameratechnik macht sichtbar, was sonst im Verborgenen geschieht. Dirk Steffens trifft auf einige besondere Vertreter dieses Schmelztiegels der Evolution. In "Faszination Erde" begibt sich Dirk Steffens auf eine Expedition der besonderen Art. Todbringende Vulkane und lebensspendender Regenwald liegen hier nah beieinander. Die Zuschauer erfahren, wie die kleinsten Vögel der Welt, die Kolibris, eine Herkulesaufgabe meistern, mit welchen Tricks man die majestätischen Aras vor dem Aussterben bewahren will und wie man die Langsamkeit des vielleicht faulsten Tieres der Erde misst. In großen Bildern wird eindrücklich, wie der schicksalhafte Brückenschlag zwischen den Kontinenten Costa Rica zu einem einzigartigen Stückchen Erde geformt hat.

Weitere Infos, Sendetermine und Neuigkeiten zu "Terra X" finden Sie hier

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