Faszination Erde - mit Dirk Steffens

  • Menschgemachtes Paradies: Schon vor mehr als 1000 Jahren wurden in Sri Lanka Tausende Stauseen errichtet, um Wasser  für den Reisanbau zu speichern. Für die Monokultur hat der Mensch das Gesicht der Insel für immer verändert und ganz nebenbei ein Paradies für viele Tierarten geschaffen. Die Insel  beherbergt auf einer verhältnismäßig kleinen Fläche einen ungewöhnlichen Artenreichtum. Vergrößern
    Menschgemachtes Paradies: Schon vor mehr als 1000 Jahren wurden in Sri Lanka Tausende Stauseen errichtet, um Wasser für den Reisanbau zu speichern. Für die Monokultur hat der Mensch das Gesicht der Insel für immer verändert und ganz nebenbei ein Paradies für viele Tierarten geschaffen. Die Insel beherbergt auf einer verhältnismäßig kleinen Fläche einen ungewöhnlichen Artenreichtum.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • Menschgemachtes Paradies: Schon vor mehr als 1000 Jahren wurden in Sri Lanka Tausende Stauseen errichtet, um das Wasser für den Reisanbau zu speichern. Für die Monokultur hat der Mensch das Gesicht der Insel für immer verändert und ganz nebenbei ein Paradies für viele Tierarten geschaffen. Vergrößern
    Menschgemachtes Paradies: Schon vor mehr als 1000 Jahren wurden in Sri Lanka Tausende Stauseen errichtet, um das Wasser für den Reisanbau zu speichern. Für die Monokultur hat der Mensch das Gesicht der Insel für immer verändert und ganz nebenbei ein Paradies für viele Tierarten geschaffen.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • Was verrät ein Stück Eis über die Ausbreitung von Plastik? Auf den ersten Blick scheint das Eis vollkommen rein. Doch die mikroskopische Untersuchung zeigt: Der Bohrkern enthält Mikroplastik-Partikel - und zwar in einer Konzentration gut 30- bis 50-tausendmal so hoch wie in der Nordsee. Vergrößern
    Was verrät ein Stück Eis über die Ausbreitung von Plastik? Auf den ersten Blick scheint das Eis vollkommen rein. Doch die mikroskopische Untersuchung zeigt: Der Bohrkern enthält Mikroplastik-Partikel - und zwar in einer Konzentration gut 30- bis 50-tausendmal so hoch wie in der Nordsee.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • Unscheinbarer Rohstoff, große Wirkung: Phosphat gilt als einer der wichtigsten Rohstoffe für den Menschen. Am häufigsten in der Form von Dünger, da es ein bedeutender Bestandteil des Pflanzenstoffwechsels  ist. Ohne Phosphatdüngemittel, so heißt es, würden bis zu zwei Drittel der Menschheit verhungern. Vergrößern
    Unscheinbarer Rohstoff, große Wirkung: Phosphat gilt als einer der wichtigsten Rohstoffe für den Menschen. Am häufigsten in der Form von Dünger, da es ein bedeutender Bestandteil des Pflanzenstoffwechsels ist. Ohne Phosphatdüngemittel, so heißt es, würden bis zu zwei Drittel der Menschheit verhungern.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • Dirk Steffens sucht nach Spuren der Zivilisation in der Arktis: Sie gehört zu den am dünnsten besiedelten Regionen der Erde, kaum ein Mensch hat in diese Gegend je einen Fuß gesetzt. Hat die Zivilisation hier dennoch Spuren hinterlassen? Vergrößern
    Dirk Steffens sucht nach Spuren der Zivilisation in der Arktis: Sie gehört zu den am dünnsten besiedelten Regionen der Erde, kaum ein Mensch hat in diese Gegend je einen Fuß gesetzt. Hat die Zivilisation hier dennoch Spuren hinterlassen?
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
  • In Marokko liegen mit die größten Phosphatabbaugebiete der Erde. Damit die Landwirtschaft die wachsende Weltbevölkerung ernähren kann, ist sie auf Phosphordünger angewiesen. Groß ist die Angst, dass der Rohstoff irgendwann versiegt. Vergrößern
    In Marokko liegen mit die größten Phosphatabbaugebiete der Erde. Damit die Landwirtschaft die wachsende Weltbevölkerung ernähren kann, ist sie auf Phosphordünger angewiesen. Groß ist die Angst, dass der Rohstoff irgendwann versiegt.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Rötz
Natur+Reisen, Land und Leute
Faszination Erde - mit Dirk Steffens

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDFneo
Di., 11.09.
05:20 - 06:05
Die Weltenveränderer


Gibt es noch unberührte Natur? Oder ist gerade "berührte Natur" voller Reichtümer? Dirk Steffens auf der Spur des Menschen, der die Erde verändert und zum Architekten einer neuen Welt wird. Der Mensch als "Krone der Schöpfung" hat die Natur nicht nur zerstört, sondern die Evolution auch auf neue Pfade gelenkt. Und er hat sich einen ganz eigenen Lebensraum geschaffen: die moderne Stadt. Doch selbst hier bahnt sich die Natur ihren eigenen Weg. Sri Lanka, ein Paradies für Tiere. Die artenreiche Seenlandschaft ist ein Idyll, das seinesgleichen sucht. Natur pur, könnte man denken. Doch weit gefehlt. Ausgerechnet dieser scheinbar unberührte Ort hat sein Gesicht einer Monokultur zu verdanken, der sich alles Leben auf der Insel unterordnen musste, dem Reis. Schon vor mehr als 1000 Jahren errichteten die Herrscher der Insel eine riesige, menschgemachte Stauseenlandschaft. Sie ermöglichten damit eine zweite Reisernte in der regenfreien Zeit. Ihr Land machten sie damit reich und die Bevölkerung glücklich. Ganz nebenbei schufen sie ein Schlaraffenland für viele Tierarten. Doch längst nicht alle Eingriffe des Menschen in die Natur enden so glücklich. Denn der Homo sapiens mit all seinen Fähigkeiten greift in immer größerem Umfang in den Planeten ein. Die Bedürfnisse der stetig wachsenden Weltbevölkerung werden immer größer und sind immer schwieriger zu stillen. Faszinierende Satellitenbilder zeugen vom Ausmaß seines Handelns. Hat der Mensch die Kontrolle über "seine Welt" und die Dimension seiner Veränderungen verloren? Zerstört der Mensch tatsächlich die Erde oder nur seine eigene Lebensgrundlage? Dirk Steffens begibt sich in den Höhlen von Lascaux auf die Spurensuche nach dem Ursprung des menschlichen Erfolgs. Welche Fähigkeiten haben ihn zur "Krone der Schöpfung", zum Weltenveränderer gemacht? Denn genau diese Fähigkeiten könnten heute einen neuen Weg weisen.

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