Faszination Erde - mit Dirk Steffens

  • In Deutschland gibt es keine Urwälder mehr. Jeder Flecken Wald ist in seiner Geschichte schon einmal gerodet worden. Vergrößern
    In Deutschland gibt es keine Urwälder mehr. Jeder Flecken Wald ist in seiner Geschichte schon einmal gerodet worden.
    Fotoquelle: ZDF/Getty Images
  • Die Taiga ist das größte zusammenhängende Waldgebiet der Erde. Vergrößern
    Die Taiga ist das größte zusammenhängende Waldgebiet der Erde.
    Fotoquelle: ZDF/BBC
  • Dirk Steffens im Regenwald. Vergrößern
    Dirk Steffens im Regenwald.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Roetz
  • Bäume produzieren als "Abfallstoff" bei der Photosynthese Sauerstoff. Eine etwa 100 Jahre alte Buche produziert jedes Jahr 4600 Kilogramm Sauerstoff. Davon kann ein Erwachsener mehr als 13 Jahre lang atmen. Vergrößern
    Bäume produzieren als "Abfallstoff" bei der Photosynthese Sauerstoff. Eine etwa 100 Jahre alte Buche produziert jedes Jahr 4600 Kilogramm Sauerstoff. Davon kann ein Erwachsener mehr als 13 Jahre lang atmen.
    Fotoquelle: ZDF/BBC
  • Der Wald gilt als größter Süßwasserspeicher der Erde. Wie ein Schwamm saugt der Boden das Regenwasser auf und gibt es nur langsam wieder  ab. Vergrößern
    Der Wald gilt als größter Süßwasserspeicher der Erde. Wie ein Schwamm saugt der Boden das Regenwasser auf und gibt es nur langsam wieder ab.
    Fotoquelle: ZDF/BBC
  • Auf totem Holz explodiert das Leben: Hunderte Bienen- und Wespenarten, unzählige Pilze und weit über 1000 Käferarten haben sich auf Totholz spezialisiert. Aber in den modernen Wirtschaftswäldern fehlt dieses Holz. Vergrößern
    Auf totem Holz explodiert das Leben: Hunderte Bienen- und Wespenarten, unzählige Pilze und weit über 1000 Käferarten haben sich auf Totholz spezialisiert. Aber in den modernen Wirtschaftswäldern fehlt dieses Holz.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Roetz
  • Der Wald als Waschanlage für die Welt: Die Bäume filtern bis zu 99 Prozent aller Staubteilchen aus. Jährlich pro Hektar auch bis zu 50 Tonnen Ruß. Vergrößern
    Der Wald als Waschanlage für die Welt: Die Bäume filtern bis zu 99 Prozent aller Staubteilchen aus. Jährlich pro Hektar auch bis zu 50 Tonnen Ruß.
    Fotoquelle: ZDF/BBC
  • In Mitteleuropa gibt es so gut wie keine unberührten Wälder. Eines der wenigen noch zusammenhängenden Stücke ist der Rothwald in Österreich. Vergrößern
    In Mitteleuropa gibt es so gut wie keine unberührten Wälder. Eines der wenigen noch zusammenhängenden Stücke ist der Rothwald in Österreich.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Roetz
  • In Mitteleuropa gibt es so gut wie keine unberührten Wälder. Eines der wenigen noch zusammenhängenden Stücke ist der Rothwald in Österreich. Vergrößern
    In Mitteleuropa gibt es so gut wie keine unberührten Wälder. Eines der wenigen noch zusammenhängenden Stücke ist der Rothwald in Österreich.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Roetz
  • In Mitteleuropa gibt es so gut wie keine unberührten Wälder. Eines der wenigen noch zusammenhängenden Stücke ist der Rothwald in Österreich. Vergrößern
    In Mitteleuropa gibt es so gut wie keine unberührten Wälder. Eines der wenigen noch zusammenhängenden Stücke ist der Rothwald in Österreich.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Roetz
  • Ungewöhnliche Aktion mit der Feuerwehr Bad Aibling: Dirk Steffens zeigt, wie viel Wasser ein einzelner Baum pro Tag nach oben pumpt. Vergrößern
    Ungewöhnliche Aktion mit der Feuerwehr Bad Aibling: Dirk Steffens zeigt, wie viel Wasser ein einzelner Baum pro Tag nach oben pumpt.
    Fotoquelle: ZDF/ZDF / Frank Siegwart
  • Sieben Kilogramm - so viel Zapfen, Nüsse und Beeren sammelt ein Eichhörnchen für den Winter. Es wäre praktisch, alles auf einmal zu verstecken - aber auch riskant. Um Totalverluste zu vermeiden, streuen kluge Investoren das Risiko, und so macht das das Eichhörnchen auch - im Herbst legt es etwa 900 Einzelverstecke an. Vergrößern
    Sieben Kilogramm - so viel Zapfen, Nüsse und Beeren sammelt ein Eichhörnchen für den Winter. Es wäre praktisch, alles auf einmal zu verstecken - aber auch riskant. Um Totalverluste zu vermeiden, streuen kluge Investoren das Risiko, und so macht das das Eichhörnchen auch - im Herbst legt es etwa 900 Einzelverstecke an.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Roetz
  • Sendungslogo "Terra X". Vergrößern
    Sendungslogo "Terra X".
    Fotoquelle: ZDF/Corporate Design
Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Faszination Erde - mit Dirk Steffens

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
ZDFneo
So., 11.11.
07:25 - 08:10
Planet der Wälder


Wälder bedecken ein Drittel unserer Landoberfläche. Sie prägen den Planeten wie kein anderer Lebensraum. Dirk Steffens begibt sich auf eine ungewöhnliche Suche nach dem wahren Wert der Wälder. Wälder sind Lebensraum für unzählige Arten. Bäume verwandeln Sonnenlicht in Biomasse und schenken uns dabei Atemluft. Sie versorgen uns mit Trinkwasser und produzieren unsere Rohstoffe. Wie wichtig die Wälder wirklich sind, beginnen wir erst langsam zu verstehen. Wie will man den Wert eines Waldes bemessen? Dirk Steffens geht diesen Fragen nach und entdeckt überraschende Zusammenhänge. Ein versunkener Wald in Panama. Vor Jahrzehnten wurde der Lago Bayano, der zweitgrößte See des Landes, aufgestaut. Nun wird er von Holzunternehmen als Rohstoffquelle wiederentdeckt. Taucher suchen im trüben Wasser nach den ehemaligen Urwaldriesen. Als der See aufgestaut wurde, war das Holz wenig wert, die Bäume blieben stehen. Weil die Zersetzung durch den geringen Kontakt mit Sauerstoff extrem verlangsamt wurde und die Bäume bis heute gut erhalten sind, ist das Tropenholz ein begehrter Rohstoff. Allein in diesem See schlummert ein Schatz von 200 Millionen Dollar. Die Erschließung der neuen Ressource "Stauseeholz" ist eine Chance für die Tropenwälder der Welt, denn jeder Baum, der in einem See gefällt wird, ist vielleicht einer mehr, der im Wald stehen bleiben darf. Und alternative Methoden tun not, denn jährlich verschwinden 64 000 Quadratkilometer an Waldflächen weltweit. Dabei brauchen wir die Wälder, und das nicht nur als Lieferanten von nachwachsenden Rohstoffen. Der Wald gilt als größter Süßwasserspeicher der Erde. Er hält zudem wie eine riesige Pumpe den globalen Wasserkreislauf in Gang. Die Produktivität und der Artenreichtum der verschiedenen Waldtypen sind sehr unterschiedlich. In jeder Klimazone braucht der Wald eigene Überlebensstrategien. Im borealen Nadelwald im Norden, in der Taiga, gibt es deutlich weniger Baumarten und Tiere. Hingegen ist die Vielfalt in den tropischen Regenwäldern mit Abstand am größten. Doch warum ist das eigentlich so? Dirk Steffens erfährt die komplexen Zusammenhänge, die im Dschungel zu der überwältigenden Vielfalt führen, er erfährt am eigenen Leib, wie groß die höchsten Bäume der Welt werden können, und entdeckt, welche Funktionen jahrhundertealte Baumleichen in einem der letzten Urwälder Europas haben. Es gibt Wälder, deren Vielfalt und Wachstum denen vergleichbarer Gebiete weit überlegen sind, etwa in Kanada und Alaska. Dort wachsen die Bäume bis zu dreimal schneller als in anderen Regionen. Auf der Suche nach Antworten haben Forscher in den Baumnadeln Stickstoff aus dem Meer entdeckt. Daraus entspinnt sich eine verblüffende Erklärung, in der Lachse aus dem Ozean und Bären aus den Wäldern die Hauptrolle spielen. Wälder sind die komplexesten Lebensräume unserer Erde. In dieser Folge von "Faszination Erde" führt Dirk Steffens durch die seltsamen Trockenwälder der Wüste Gobi zu einem der letzten Urwälder Mitteleuropas bis hinauf zu den Wipfeln mächtiger Urwaldriesen des tropischen Dschungels.

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