Faszination Erde - mit Dirk Steffens

  • Eine 60 Meter hohe Wand aus Schnee und Eis mitten in der Landschaft. Der Russell-Gletscher steht unter Beobachtung. Wissenschaftler erhoffen sich von seiner Erforschung wichtige Erkenntnisse über die Stabilität des Eisschilds. Vergrößern
    Eine 60 Meter hohe Wand aus Schnee und Eis mitten in der Landschaft. Der Russell-Gletscher steht unter Beobachtung. Wissenschaftler erhoffen sich von seiner Erforschung wichtige Erkenntnisse über die Stabilität des Eisschilds.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Roetz
  • Das Dreh-Team unterwegs zum Eispanzer Grönlands, der zweitgrößten Eiskappe der Welt. Seine Ausmaße sind gigantisch: 2,8 Millionen Kubikkilometer Eis bedecken rund 1,8 Millionen Quadratkilometer - das entspricht 81 Prozent der Insel. An seiner höchsten Stelle ragt das Inlandeis 3200 Meter über den Meeresspiegel. Es ist durchschnittlich zirka zwei Kilometer dick. Vergrößern
    Das Dreh-Team unterwegs zum Eispanzer Grönlands, der zweitgrößten Eiskappe der Welt. Seine Ausmaße sind gigantisch: 2,8 Millionen Kubikkilometer Eis bedecken rund 1,8 Millionen Quadratkilometer - das entspricht 81 Prozent der Insel. An seiner höchsten Stelle ragt das Inlandeis 3200 Meter über den Meeresspiegel. Es ist durchschnittlich zirka zwei Kilometer dick.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Roetz
  • Das Meer ist die Speisekammer für beinahe die gesamte Tierwelt in der Arktis. Dirk Steffens erkundet, wie die komplexe Nahrungskette im Nordpolarmeer funktioniert. Im Frühling wächst das Phytoplankton.  Aufgrund des nährstoffreichen kalten Wassers schnellen die Zahlen der Kleinstlebewesen als Erstes in die Höhe. Das lockt größere Fische von weit her an. Die Zeit des großen Fressens bricht an. Vergrößern
    Das Meer ist die Speisekammer für beinahe die gesamte Tierwelt in der Arktis. Dirk Steffens erkundet, wie die komplexe Nahrungskette im Nordpolarmeer funktioniert. Im Frühling wächst das Phytoplankton. Aufgrund des nährstoffreichen kalten Wassers schnellen die Zahlen der Kleinstlebewesen als Erstes in die Höhe. Das lockt größere Fische von weit her an. Die Zeit des großen Fressens bricht an.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Roetz
  • Das Meer ist die Speisekammer für beinahe die gesamte Tierwelt in der Arktis. Dirk Steffens erkundet, wie die komplexe Nahrungskette im Nordpolarmeer funktioniert. Im Frühling wächst das Phytoplankton. Aufgrund des nährstoffreichen kalten Wassers schnellen die Zahlen der Kleinstlebewesen als Erstes in die Höhe. Das lockt größere Fische von weit her an. Die Zeit des großen Fressens bricht an. Vergrößern
    Das Meer ist die Speisekammer für beinahe die gesamte Tierwelt in der Arktis. Dirk Steffens erkundet, wie die komplexe Nahrungskette im Nordpolarmeer funktioniert. Im Frühling wächst das Phytoplankton. Aufgrund des nährstoffreichen kalten Wassers schnellen die Zahlen der Kleinstlebewesen als Erstes in die Höhe. Das lockt größere Fische von weit her an. Die Zeit des großen Fressens bricht an.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Roetz
  • Unzählige Eisberge machen sich von Grönland aus auf die Reise. Meeresströmungen treiben sie bis vor die Küste Neufundlands. Dort sind sie für die Schifffahrt ein großes Problem. Auch der Eisberg, der die "Titanic" zum Sinken brachte, stammte aus Grönland. Dirk Steffens forscht nach, warum hier so viele gefährliche Brocken entstehen. Vergrößern
    Unzählige Eisberge machen sich von Grönland aus auf die Reise. Meeresströmungen treiben sie bis vor die Küste Neufundlands. Dort sind sie für die Schifffahrt ein großes Problem. Auch der Eisberg, der die "Titanic" zum Sinken brachte, stammte aus Grönland. Dirk Steffens forscht nach, warum hier so viele gefährliche Brocken entstehen.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Roetz
Natur+Reisen, Land und Leute
Faszination Erde - mit Dirk Steffens

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
ZDFneo
Sa., 08.12.
10:50 - 11:35
Grönland - Die Sonne bringt es an den Tag


Die Kraft der Sonne verändert die größte Insel der Erde unwiederbringlich. Das, was Dirk Steffens tief unter dem Eis entdeckt, könnte die Zukunft der Menschheit verändern. Gewaltige Gletscher kalben Eisberge, so groß wie Manhattan, in den Polarozean. Auf dem Eispanzer tauchen immer mehr strahlend blaue Seen auf. Dirk Steffens verfolgt die Ursachen des rätselhaften Phänomens bis in die Tiefe des Eispanzers. Lange dunkle Winter und Sommermonate, in denen die Sonne nicht untergeht, sind Taktgeber für das Leben in einer spektakulären Umgebung. Die extremen Unterschiede haben außergewöhnliche Anpassungen hervorgebracht. Doch die Welt der Eisbären und ihrer arktischen Mitbewohner verändert sich in dem Maße, in dem die Sonne die Insel in der Arktis erwärmt. Zu den beeindruckendsten Erscheinungen vor Grönlands Küsten zählen die Eisberge - gigantische Gebilde von majestätischer Schönheit. Sie entstehen aus den mächtigen Gletschern. Sie sind regelrechte "Eisbergfabriken" und kalben unaufhörlich ins Meer. Hier werden die Kolosse von Strömungen erfasst, die sie nach Süden verfrachten. Vor Kanada und Neufundland gefährden sie Schiffe und Bohrinseln. Je wärmer es wird, umso schneller rutschen die Gletscher in Richtung Meer. Forscher studieren das Innere der Eismassen, um die künftige Entwicklung besser abschätzen zu können. Dirk Steffens taucht ab in die Fluten des Polarmeeres und erkundet, was die gigantischen blauen Brocken so gefährlich macht. Und Ingenieure schmieden derweil einen gewagten Plan. Sie wollen die Riesen in knochentrockene Regionen schleppen und sie dort als Trinkwasserquelle nutzen. Das Landesinnere von Grönland gleicht einer weißen Wüste. Doch unter Schnee und Eis schlummern gefährliche Altlasten aus dem Kalten Krieg. Ende der 1950er Jahre errichteten Ingenieure des US-Army-Corps ein Camp bestehend aus 21 Tunneln unter dem Eis. Die Abfälle der ehemaligen Militärbasis könnten durch den Klimawandel beschleunigt zum Vorschein kommen. Eine Umweltkatastrophe droht. Die Frage ist, wie viel Zeit bis dahin noch bleibt. In Grönlands Wildnis aus Eis und Schnee scheint das Leben keine Chance zu haben. Und doch hat sich hier das größte Landraubtier der Welt angesiedelt, der Eisbär. Er ist perfekt an das Leben auf dem Meereis angepasst. Seine Hauptnahrung sind Robben, die im nährstoffreichen Polarozean leben. Ausgerechnet in der Polarnacht beginnt für den König der Arktis das große Fressen. Im hohen Norden herrscht dann über vier Monate lang Dunkelheit. Männliche Eisbären halten nicht einmal Winterruhe, gerade jetzt ist ihre Jagd besonders erfolgreich. Nur trächtige Weibchen ziehen sich in eine Schneehöhle zurück, um ihre Jungen dort zur Welt zu bringen. Menschen leben seit über 1000 Jahren in der grönländischen Eiswelt. Nur durch genaue Kenntnis ihrer unwirtlichen Umgebung und durch raffinierte Jagdmethoden konnten die Inuit in dieser kargen Landschaft überleben. Ohne ihre Schlittenhunde hätten sie die Region vermutlich gar nicht erst besiedeln können. Dirk Steffens erfährt am eigenen Leib, warum die Grönlandhunde zu den wildesten der Welt zählen. Doch das Eis unter ihren Pfoten trägt sie nicht mehr so verlässlich wie noch vor einigen Jahren. Die Klimaerwärmung könnte Grönland stark verwandeln. Aber das schwindende Eis eröffnet auch neue Chancen. Es erleichtert den Zugang zu den Bodenschätzen der Insel, zu Eisenerz, Kupfer, Gold, Platin und Aluminium. Was wird passieren, wenn der mächtige Eispanzer komplett schmilzt? Dirk Steffens entdeckt den Schlüssel zur Antwort im ewigen Eis.

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