Faszination Universum

  • Täglich fallen mehrere Tonnen Asteroidenstaub zur Erde. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns ein großer Brocken gefährlich wird. Doch trotz des Risikos sind Abwehrmaßnahmen bisher reine Theorie. Vergrößern
    Täglich fallen mehrere Tonnen Asteroidenstaub zur Erde. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns ein großer Brocken gefährlich wird. Doch trotz des Risikos sind Abwehrmaßnahmen bisher reine Theorie.
    Fotoquelle: ZDF/Getty
  • Täglich fallen mehrere Tonnen Asteroidenstaub zur Erde. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns ein großer Brocken gefährlich wird. Doch trotz des Risikos sind Abwehrmaßnahmen bisher reine Theorie. Vergrößern
    Täglich fallen mehrere Tonnen Asteroidenstaub zur Erde. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns ein großer Brocken gefährlich wird. Doch trotz des Risikos sind Abwehrmaßnahmen bisher reine Theorie.
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  • Millionen von Asteroiden ziehen jenseits des Mars ihre Bahnen um die Sonne. Dort, hunderte Millionen Kilometer von uns entfernt, sind sie keine Gefahr. Allerdings reicht schon ein kleiner Anlass, um das labile Gleichgewicht zu stören. Vergrößern
    Millionen von Asteroiden ziehen jenseits des Mars ihre Bahnen um die Sonne. Dort, hunderte Millionen Kilometer von uns entfernt, sind sie keine Gefahr. Allerdings reicht schon ein kleiner Anlass, um das labile Gleichgewicht zu stören.
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  • Täglich fallen mehrere Tonnen Asteroidenstaub zur Erde. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns ein großer Brocken gefährlich wird. Doch trotz des Risikos sind Abwehrmaßnahmen bisher reine Theorie. Vergrößern
    Täglich fallen mehrere Tonnen Asteroidenstaub zur Erde. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns ein großer Brocken gefährlich wird. Doch trotz des Risikos sind Abwehrmaßnahmen bisher reine Theorie.
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  • Die Vorbereitungen für die Reise mit einem virtuellen Raumschiff sind für Harald Lesch alles andere als verlockend: das Vermessen und Positionieren gelber Markierungen - und verlangt eine Menge Fantasie. Vergrößern
    Die Vorbereitungen für die Reise mit einem virtuellen Raumschiff sind für Harald Lesch alles andere als verlockend: das Vermessen und Positionieren gelber Markierungen - und verlangt eine Menge Fantasie.
    Fotoquelle: ZDF/Stefan Busse
  • Harald Lesch träumte als Kind davon, Astronaut zu werden. Daraus wurde nichts. Stattdessen studiert er das Universum von der Erde aus. In "Terra X - Faszination Universum" startet er - zumindest virtuell - mit einem Raumschiff zu einer Reise durch unser Sonnensystem. Vergrößern
    Harald Lesch träumte als Kind davon, Astronaut zu werden. Daraus wurde nichts. Stattdessen studiert er das Universum von der Erde aus. In "Terra X - Faszination Universum" startet er - zumindest virtuell - mit einem Raumschiff zu einer Reise durch unser Sonnensystem.
    Fotoquelle: ZDF/Stefan Busse
  • Harald Lesch in seinem Element: Der begeisternde Erzähler berichtet von möglichen Signalen außerirdischer Intelligenzen und verfolgt die Spuren von Asteroiden. Vergrößern
    Harald Lesch in seinem Element: Der begeisternde Erzähler berichtet von möglichen Signalen außerirdischer Intelligenzen und verfolgt die Spuren von Asteroiden.
    Fotoquelle: ZDF/Stefan Busse
  • Dreharbeiten in der Vulkanlandschaft von Teneriffa: Unter echter Sonne zu schwitzen, ist für das Team schon ein anderes Gefühl als unter den Scheinwerfern im Studio. Vergrößern
    Dreharbeiten in der Vulkanlandschaft von Teneriffa: Unter echter Sonne zu schwitzen, ist für das Team schon ein anderes Gefühl als unter den Scheinwerfern im Studio.
    Fotoquelle: ZDF/Stefan Busse
  • Harald Lesch in seinem Element: Der begeisternde Erzähler berichtet von möglichen Signalen außerirdischer Intelligenzen und verfolgt die Spuren von Asteroiden. Vergrößern
    Harald Lesch in seinem Element: Der begeisternde Erzähler berichtet von möglichen Signalen außerirdischer Intelligenzen und verfolgt die Spuren von Asteroiden.
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  • Die Vorbereitungen für die Reise mit einem virtuellen Raumschiff sind für Harald Lesch alles andere als verlockend: das Vermessen und Positionieren gelber Markierungen - und verlangt eine Menge Fantasie. Vergrößern
    Die Vorbereitungen für die Reise mit einem virtuellen Raumschiff sind für Harald Lesch alles andere als verlockend: das Vermessen und Positionieren gelber Markierungen - und verlangt eine Menge Fantasie.
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  • Dreharbeiten in der Vulkanlandschaft von Teneriffa: Unter echter Sonne zu schwitzen, ist für das Team schon ein anderes Gefühl als unter den Scheinwerfern im Studio. Vergrößern
    Dreharbeiten in der Vulkanlandschaft von Teneriffa: Unter echter Sonne zu schwitzen, ist für das Team schon ein anderes Gefühl als unter den Scheinwerfern im Studio.
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Report, Astronomie
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Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2016
ZDFinfo
Di., 03.07.
07:45 - 08:28
Asteroiden: Die letzte Chance


Eine unterschätzte Gefahr: Asteroiden auf Kollisionskurs. Harald Lesch reist in einem virtuellen Raumschiff ins Sonnensystem, um herauszufinden, wie wir der Gefahr begegnen können. Millionen von Asteroiden vagabundieren durch unser Sonnensystem. Täglich fallen mehrere Tonnen Asteroidenstaub zur Erde. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns ein großer Brocken gefährlich wird. Doch trotz des Risikos sind Abwehrmaßnahmen bisher reine Theorie. Im Morgengrauen des 15. Februar 2013 erhellt ein Feuerball den Himmel über der russischen Kleinstadt Tscheljabinsk. Seine Druckwelle beschädigt Tausende Gebäude. Spätere Auswertungen zeigen: Hier war ein Asteroid von etwa 20 Metern Durchmesser beim Durchgang durch die Atmosphäre explodiert. Er war völlig unbemerkt auf Kollisionskurs gelangt, denn selbst die besten Teleskope können Asteroiden nur unter bestimmten Bedingungen erspähen. Die meisten Asteroiden im Sonnensystem ziehen ihre Bahnen weit entfernt von der Erde, im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Dort sind sie für uns keine Gefahr. Allerdings reicht schon ein kleiner Anlass, um das labile Gleichgewicht zu stören. Es ist vor allem Jupiter, der regelmäßig für gefährliche Unruhe sorgt, obwohl er 300 Millionen Kilometer vom Asteroidengürtel entfernt ist. Wann der nächste Asteroideneinschlag droht, kann niemand mit Sicherheit vorhersagen. Klar ist nur: Er wird kommen. Vorkehrungen für den Ernstfall sind bisher reine Theorie. Vielen scheint vor allem eine Lösung denkbar: den Asteroiden mit Hilfe eines Raumschiffs aus seiner Bahn lenken. Allerdings ist diese Methode nur bei kleinen oder noch weit entfernten Asteroiden wirkungsvoll. Bei akuter Gefahr bleibt nur, den potenziellen Killer mit Sprengungen aus seiner Bahn zu katapultieren oder ganz zu zerstören. Doch auch eine Sprengung birgt Risiken, denn Asteroid ist nicht gleich Asteroid. Je nach Beschaffenheit und Größe müsste ein Sprengsatz punktgenau platziert werden, um den Erfolg der Mission zu garantieren. Solche Manöver im Weltraum sind jedoch eine Herausforderung, wie die Bruchlandung des Philae-Landers auf dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko im November 2015 gezeigt hat. Im Zweifel bleibt nur eine Chance: eine bemannte Mission, deren Crew die richtige Platzierung des Sprengsatzes sicherstellen kann. Das Problem: Zurzeit existiert jedoch keine geeignete Rakete, die Menschen auch nur bis zum Mond bringen könnte. Was den Ingenieuren in den 1960er Jahren gelang, scheint heute in weiter Ferne. Die immerwährende Gefahr eines Asteroideneinschlages sollte genügen, um die Weltgemeinschaft zur Entwicklung geeigneter Triebwerke zusammenzuschweißen. Doch die unberechenbare Gefahr, die in weiter Ferne scheint, genügt offensichtlich nicht für eine internationale Anstrengung. Die nötige Motivation könnte nun von unerwarteter Seite kommen: Privatunternehmen wie Planetary Resources oder Deep Space Industries wollen schon in etwa zehn Jahren Metalle wie Gold und Platin auf Asteroiden abbauen. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Verlockung von Reichtümern die Entwicklung neuer Technologien beflügelt. Doch es bleibt die Frage: Wem gehört das Weltall? Die Nagelprobe wird der erste wirtschaftlich verlockende und erreichbare Himmelskörper sein. Ein Lehrstück internationaler Interessenkonflikte und des Kampfes um neue Ressourcen findet sich auf der Erde: die Antarktis. Dennoch braucht es eine globale Anstrengung, um im Ernstfall für eine Asteroidenabwehr die nötige Technologie zur Hand zu haben. Vielleicht bietet eine Vision dazu den Anlass: der bemannte Flug zum Mars. Vor mehr als 50 Jahren hatte der Traum vom ersten Menschen auf dem Mond Politiker wie Ingenieure beflügelt. Heute ist es der Traum vom Mars, der für den nötigen technologischen Schub sorgen und so die Menschheit vor einer kosmischen Bombe bewahren könnte.

Weitere Infos, Sendetermine und Neuigkeiten zu "Terra X" finden Sie hier

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