Feind ist, wer anders denkt - Geheimnisse der Stasi

  • Das Ministerium für Staatssicherheit wird 1950 gegründet. Die "Stasi" soll nach russischem Vorbild den jungen sozialistischen Staat schützen, vorerst vor allem durch die Jagd auf NS-Verbrecher. Vergrößern
    Das Ministerium für Staatssicherheit wird 1950 gegründet. Die "Stasi" soll nach russischem Vorbild den jungen sozialistischen Staat schützen, vorerst vor allem durch die Jagd auf NS-Verbrecher.
    Fotoquelle: ZDF/Heike Nelsen-Minkenberg
  • Die dreiteilige Dokumentation zeigt chronologisch die Entwicklung der Staatssicherheit der DDR. Was machte die Stasi zu einem der erfolgreichsten Geheimdienste der Welt? Vergrößern
    Die dreiteilige Dokumentation zeigt chronologisch die Entwicklung der Staatssicherheit der DDR. Was machte die Stasi zu einem der erfolgreichsten Geheimdienste der Welt?
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    Die dreiteilige Dokumentation zeigt chronologisch die Entwicklung der Staatssicherheit der DDR. Was machte die Stasi zu einem der erfolgreichsten Geheimdienste der Welt?
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Report, Zeitgeschichte
Feind ist, wer anders denkt - Geheimnisse der Stasi

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDFinfo
So., 10.02.
17:15 - 18:00
Gegen die Faschisten


Sie versteht sich als "Schwert und Schild der Partei". Sie will ihrem Staat, der DDR, dienen und ihn mit allen Mitteln schützen - die Stasi. Vor Angriffen von innen und von außen. Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR: Es ist nicht nur eine Behörde - es ist ein ganzes Imperium. Geheimpolizei und Nachrichtendienste in einer einzigen Institution. Die Staatssicherheit durchdringt die Gesellschaft komplett. Ihre Informanten sind überall. In Gerichten und Behörden, am Arbeitsplatz, in der eigenen Familie - in Ost, aber auch in West. Wie die Stasi zu dem geworden ist, zeigt "Feind ist, wer anders denkt - Geheimnisse der Stasi". Die dreiteilige Dokumentation zeigt chronologisch die Entwicklung der Staatssicherheit der DDR. Was machte die Stasi zu einem der erfolgreichsten Geheimdienste der Welt? Welche Abgründe verbergen sich in den 111 Kilometern Akten, die nach dem Ende der Staatssicherheit vor der Vernichtung gerettet wurden? Bis heute ist die Stasi beeindruckend und beängstigend. Sie war Geheimpolizei und Nachrichtendienst in einem einzigen, gigantischen Imperium. Beim Mauerfall beschäftigt sie über 91 000 Hauptamtliche und 189 000 inoffizielle Mitarbeiter. Das macht die Stasi zum größten Arbeitgeber der DDR. Die Filme erzählen bekannte und unbekannte Fälle, von Schauprozessen und Entführungen, von Mordanschlägen und Bespitzelungen - sogar unter Freunden und Liebespaaren. Und von dem Mann, der fast 40 Jahre lang den Takt angab: Minister Erich Mielke, linientreuer Kommunist und skrupelloser Geheimdienst-Chef. Den Autoren ist es gelungen, für diese Doku-Reihe zahlreiche ehemalige Stasi-Mitarbeiter für Interviews zu gewinnen - darunter auch der Leiter des Auslandsgeheimdienstes, Werner Großmann. Mit welch ausgefeilter Technik die Agenten ihre Feinde bespitzelt haben, zeigt ein Spionage-Experte in der Dokumentation. Zu Wort kommen außerdem zahlreiche Opfer der Staatssicherheit und prominente Zeitzeugen, wie der frühere Bundespräsident Joachim Gauck und der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse. Hochrangige Historiker ordnen die brisanten Fälle ein.


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