Feine Stoffe, ferne Länder

  • Die Kleider werden in Einzelteilen angeliefert. Je nach Modell arbeiten die Sticker bis zu 360 Stunden an einem Schnittteil. Vergrößern
    Die Kleider werden in Einzelteilen angeliefert. Je nach Modell arbeiten die Sticker bis zu 360 Stunden an einem Schnittteil.
    Fotoquelle: © Arturo Mio / Die Kleider werden in Einzelteilen angeliefert. Je nach Modell arbeiten die Sticker bis zu 360 Stunden an einem Schnittteil.
  • Die Stadt Lucknow im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh ist ein Zentrum der Stickkunst. Vergrößern
    Die Stadt Lucknow im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh ist ein Zentrum der Stickkunst.
    Fotoquelle: © Arturo Mio / Die Stadt Lucknow im nordindischen Bundesstaat Uttar Pradesh ist ein Zentrum der Stickkunst.
  • Mit größter Sorgfalt üben die indischen Sticker ihre traditionelle Handwerkskunst aus. Vergrößern
    Mit größter Sorgfalt üben die indischen Sticker ihre traditionelle Handwerkskunst aus.
    Fotoquelle: © Arturo Mio / Mit größter Sorgfalt üben die indischen Sticker ihre traditionelle Handwerkskunst aus.
  • Eine der Stickerei-Werkstätten, die Maximiliano Modesti in Mumbai eröffnet hat.
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    Eine der Stickerei-Werkstätten, die Maximiliano Modesti in Mumbai eröffnet hat.
    Fotoquelle: © Arturo Mio / Die feine Stickkunst, wie wir sie heute kennen, kam im 17. Jahrhundert aus Persien nach Indien.
Info, Mode
Feine Stoffe, ferne Länder

Infos
Originaltitel
Au fil du monde
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2017
arte
Mi., 09.10.
15:50 - 16:40
Folge 3, Indien


Maximiliano Modesti stammt ursprünglich aus Venedig. Sein Studium absolvierte er an der Pariser Schule für Modedesign Berçot. Vor 23 Jahren verließ er von einen Tag auf den anderen die französische Hauptstadt und das Studio des renommierten Modeschöpfers Azzedine Alaïa, um eine Stickerei-Werkstatt im indischen Mumbai zu eröffnen. Heute arbeiten über 600 männliche Sticker - zum größten Teil Muslime in einem hinduistisch geprägten Land - in seinen Werkstätten. Mit ihrem Kunsthandwerk werden die größten Namen der internationalen Modewelt beliefert. Maximilianos Suche nach neuen Mustern und Entwürfen führte ihn durch ganz Indien - von Jaipur im nördlichen Bundesstaat Rajasthan bis nach Lucknow in der Ganges-Ebene, wo er vor Kurzem eine neue Werkstatt eröffnete und jetzt eine Stiftung gründen möchte. Der 44-Jährige setzt sich täglich für die Akzeptanz seiner Arbeiter in der indischen Gesellschaft ein: Mit gesicherten Arbeitsplätzen, gerechten Gehältern und staatlich zertifizierten Ausbildungsplätzen zeigt er seine Wertschätzung für seine Arbeiter. Stoffproduzenten wie Maximiliano sorgen dafür, dass erstklassige Stoffe auf menschenwürdige Art hergestellt werden - in einem Kontext, der oft genug von Skandalen und Ausbeutung geprägt ist.


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