Feriencheck: Lissabon

  • Der Cristo Rei ist eine Christus-Statue auf einem rund 80 Meter hohen Sockel, welche am Ufer des Tejo in Almada steht und in Richtung Lissabon blickt. Die Aussichtsplattform bietet eine grandiose Aussicht auf die Stadt und ihre Umgebung. Vergrößern
    Der Cristo Rei ist eine Christus-Statue auf einem rund 80 Meter hohen Sockel, welche am Ufer des Tejo in Almada steht und in Richtung Lissabon blickt. Die Aussichtsplattform bietet eine grandiose Aussicht auf die Stadt und ihre Umgebung.
    Fotoquelle: ZDF/Jürgen Heck
  • Es lohnt sich, in Lissabon nach Restaurants mit portugiesischer Küche Ausschau zu halten: einfache Gerichte, aber günstiger und leckerer als die meisten Touristen-Menüs. Vergrößern
    Es lohnt sich, in Lissabon nach Restaurants mit portugiesischer Küche Ausschau zu halten: einfache Gerichte, aber günstiger und leckerer als die meisten Touristen-Menüs.
    Fotoquelle: ZDF/Jürgen Heck
  • Olaf Seiche, Tourismus-Experte bei TÜV Rheinland, mit Rettungsschwimmer Riccardo Coelho am Strand Praia do Meco, südlich von Lissabon. Hier kommen immer wieder Touristen durch Monsterwellen zu Tode. Vergrößern
    Olaf Seiche, Tourismus-Experte bei TÜV Rheinland, mit Rettungsschwimmer Riccardo Coelho am Strand Praia do Meco, südlich von Lissabon. Hier kommen immer wieder Touristen durch Monsterwellen zu Tode.
    Fotoquelle: ZDF/Jürgen Heck
  • Der Palácio Nacional da Pena, rund 30 Kilometer westlich von Lissabon. Der deutschstämmige König Ferdinand ließ dieses farbenfrohe Märchenschloss Mitte des 19. Jahrhunderts auf einem ehemaligen Klostergelände errichten. Vergrößern
    Der Palácio Nacional da Pena, rund 30 Kilometer westlich von Lissabon. Der deutschstämmige König Ferdinand ließ dieses farbenfrohe Märchenschloss Mitte des 19. Jahrhunderts auf einem ehemaligen Klostergelände errichten.
    Fotoquelle: ZDF/Jürgen Heck
  • Lissabon hat sich in den vergangenen 20 Jahren zu einer Destination für junge Städtereisende entwickelt. Das Hotelangebot ist vielfältig; vor allem günstige und individuell geführte Hostels boomen. Vergrößern
    Lissabon hat sich in den vergangenen 20 Jahren zu einer Destination für junge Städtereisende entwickelt. Das Hotelangebot ist vielfältig; vor allem günstige und individuell geführte Hostels boomen.
    Fotoquelle: ZDF/Jürgen Heck
  • Nachhaltiger Tourismus bekommt in Lissabon und Umgebung einen immer höheren Stellenwert. Im Landhaus von Armandine macht man einfach und günstig Ferien, mit viel Ruhe und Familienanschluss. Vergrößern
    Nachhaltiger Tourismus bekommt in Lissabon und Umgebung einen immer höheren Stellenwert. Im Landhaus von Armandine macht man einfach und günstig Ferien, mit viel Ruhe und Familienanschluss.
    Fotoquelle: ZDF/Jürgen Heck
Natur+Reisen, Tourismus
Feriencheck: Lissabon

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
ZDFinfo
So., 17.06.
05:30 - 06:10
Paläste, Parks und Monsterwellen


Surfen im Atlantik, feiern in der Altstadt oder beeindruckende Paläste entdecken - Portugal bietet Urlaubsmöglichkeiten für fast jeden Geschmack. Spätestens seit der EXPO 1998 in Lissabon hat sich die Stadt zum Touristenmagnet entwickelt. Doch bis auf wenige Hotspots ist Portugal nicht überlaufen und bietet auch in der Hochsaison ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Altstadt von Lissabon ist berühmt für ihre pittoresken Gassen und schönen Plätze. Kein Wunder, dass Jahr für Jahr mehr Touristen in die portugiesische Hauptstadt strömen - rund vier Millionen waren es 2016. Der Stadt bescherte es einen Boom an neu eingerichteten Hostels, Hotels und Ferienwohnungen. Für die Bewohner Lissabons bringt der Boom ein echtes Problem mit sich: Immobilienbesitzer vermieten ihre Wohnungen inzwischen lieber über verschiedene Internetplattformen als Ferienwohnungen - statt dauerhaft an Einheimische. Doch nicht nur Einheimische haben Probleme mit dem Ansturm: Auch Touristen machen nicht selten schlechte Erfahrungen in Lissabon. Nicht immer entsprechen die Unterkünfte in der Realität den Darstellungen auf den Internetplattformen, wie Olaf Seiche feststellen muss. Der Tourismus-Experte von TÜV Rheinland bemängelt vor allem den Brandschutz und fehlende Sicherheitsmaßnahmen in sehr günstigen Unterkünften oder privat vermieteten Ferienwohnungen. Eine andere Gefahr für Urlauber ist die hohe Anzahl an Taschendiebstählen. Vor allem im Gedränge der kleinen Gassen und in der bei Touristen beliebten nostalgischen Straßenbahn tummeln sich professionelle Banden. Die portugiesische Polizei erklärt, welche Tricks solche Diebe anwenden, und wie man sich gegen Überfälle schützen kann. Ruhiger und sicherer geht es in den ländlichen Regionen Portugals zu. In der Nähe von Sintra und der beliebten Touristenattraktion Palácio Nacional da Pena hat Armandine ihren landwirtschaftlichen Betrieb für Feriengäste geöffnet. Hier gibt es keinen Luxus, aber günstige Übernachtungen mit netten Gesprächen in der Gemeinschaftsküche. Für den erfahrenen Hoteltester Olaf Seiche ist diese Form des nachhaltigen Tourismus eine sehr positive Entwicklung. Auch Urlauber mit Spaß am Wassersport kommen in Portugal auf ihre Kosten. Die Atlantikküste ist bekannt für ihre perfekten Surfbedingungen. Doch hohe Wellen und unberechenbare Strömungen machen den Badespaß gefährlich. Rettungsschwimmer berichten von Monsterwellen und wie durch dieses Naturphänomen vergangenes Jahr sechs Menschen ums Leben kamen. Doch im Gespräch mit Urlaubern muss Tourismus-Experte Seiche feststellen: Viele kennen sich mit den Gefahren an der Atlantikküste nicht aus und ignorieren die Warn-Flaggen am Strand.


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