Die Profis in Mixed Martial Arts kämpfen im Käfig - weil sie es wollen, und weil andere das sehen wollen. "MAA" ist in Deutschland umstritten, das Regelwerk dieses Kampfsports lässt viel zu. Susanne Binninger zeigt in ihrem Dokumentarfilm "Fighter" eine archaisch anmutende Männerwelt, in der Freundschaft, Kochen und Süßigkeiten eine große Rolle spielen. Die Mixed-Martial-Arts-Profisportler Andreas "Big Daddy" Kraniotakes, Khalid "The Warrior" Taha und Lom-Ali "Leon" Eskijew prügeln sich im Zweikampf, auf offener Bühne, mit allen erlaubten Mitteln. Dafür trainieren sie hart und leben asketisch, oft unter prekären Bedingungen. Ihr Alltag ist geprägt von Disziplin und unbedingtem Respekt, auch vor ihren Gegnern. Kraniotakes, Taha und Eskijew träumen einen gemeinsamen Traum - als Sportler anerkannt zu werden und international erfolgreich zu sein. Dafür bezahlen sie einen hohen Preis; in Deutschland kann man kaum vom Kämpfen leben, und die Kämpfer werden selten als Sportler respektiert. Die Fighter stehen unter großem Druck: Als moderne Gladiatoren dürfen sie nicht altern, sich nicht verletzen - und eigentlich auch nicht verlieren. Mit ihnen betritt der Dokumentarfilm die geschlossene Welt von Gyms, internationalen Trainingslagern und dem Backstage-Bereich von Wettkämpfen in verschiedenen Ländern.