Der 15jährige Gert Könenkamp aus Schwerin will 1962 die DDR verlassen und zu seinem Vater nach Hamburg. Er ertrinkt bei seinem Fluchtversuch in der Elbe. Sein Schulfreund Hermann Burkert, der mit ihm zusammen in den Westen will, darf Gert nicht zu Hilfe kommen, als dieser droht unterzugehen. Er wird festgenommen und später wegen versuchtem Grenzdurchbruch auf Bewährung verurteilt. Auf den anderen Schulfreund Johannes Richter wird geschossen, als er durch die Elbe schwimmt. Er schafft es dennoch auf die andere Seite. Der bewegende Film von Sylvia Nagel und Carsten Opitz erzählt von minderjährigen Todesopfern, ihren Familien und Freunden, von staatlich autorisierter Gewaltanwendung und unterlassener Hilfeleistung. Es sind insgesamt über 30 Kinder und Jugendliche, die an der Berliner Sektorengrenze und an der innerdeutschen Grenze ums Leben kommen. Der Film besucht ihre Schicksalsorte und erzählt anhand von eindrücklichem Archivmaterial vom Mauerbau und dem System DDR. An den Grenzen wurden keine Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen gemacht.