Frankreichs blaue Küste

  • An der Engelsbucht in Nizza. Vergrößern
    An der Engelsbucht in Nizza.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Ulrike Becker
  • Die Engelsbucht in Nizza. Vergrößern
    Die Engelsbucht in Nizza.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Ulrike Becker
  • Das Kap mit dem derzeit welthöchsten Quadratmeterpreis: das Cap Ferrat an der Cote d'Azur. Vergrößern
    Das Kap mit dem derzeit welthöchsten Quadratmeterpreis: das Cap Ferrat an der Cote d'Azur.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Ulrike Becker
Natur+Reisen, Landschaftsbild
Frankreichs blaue Küste

3sat
Mi., 03.01.
13:50 - 14:35
An der Côte d'Azur


Die Côte d'Azur ist Frankreichs schönster Südbalkon, eine Sehnsuchtsküste seit mehr als 150 Jahren. Die ersten Touristen waren englische Aristokraten, und meist kamen sie im Winter. Heute treffen sich an Frankreichs blauer Küste Jetset und Pauschaltouristen, Jacht-Besitzer und Camping-Urlauber. Der Verkehr ist dicht, aber keine Bausünde und schon gar nicht die überhöhten Preise können die Faszination, die "La grande bleue" ausübt, mindern. Filmemacherin Ulrike Becker beginnt die Reise an der Côte d'Azur in Nizza, der Stadt an der Engelsbucht, der viele bescheinigen, sie habe den schönsten Stadtstrand und die schönste Uferpromenade der Welt. Und die meisten sind sich auch darüber einig, dass in Nizza das kulinarische Herz der Côte d'Azur schlägt. Niemand, der sich durch lokale Spezialitäten wie Fleurs de courgettes, Pissaladière, Socca, Panisse oder Ravioli à la nicoise nicht in Versuchung führen ließe. Vom Strand geht man über die Straße und befindet sich auf dem malerischen Blumen - und Gemüsemarkt der Cours Saleya, um dahinter wiederum in einer der faszinierendsten mediterranen Altstädte flanieren zu können. Le Vieux Nice, Alt-Nizza, ist ursprünglich, authentisch und bodenständig. Wer es vornehm und ein paar Preisklassen höher haben mag, fährt 35 Kilometer östlich ans Cap Ferrat. Dort begannen vor 100 Jahren die Reichen Europas prachtvolle Villen und Gärten zu errichten, die heute in großer Zahl Russen, arabischen Scheichs und ähnlich vom Schicksal "Begünstigten" gehören. Auf dem Cap Ferrat wirft Ulrike Becker einen Blick hinter die Kulissen des eleganten Grand Hotel du Cap Ferrat, wo am Pool einer der berühmtesten Schwimmlehrer der Welt, Pierre Gruneberg, eine erstaunliche Methode praktiziert: schwimmen lernen ohne nass zu werden. Neben gutem Essen, der Sonne und dem Meer findet der Besucher an der Côte d'Azur aber auch Nahrung für die Seele: Kunst, Kunst und nochmals Kunst. Den Versuch, die unzähligen Museen und Galerien vorzustellen, macht Ulrike Becker gar nicht erst, sie folgt lediglich ein paar Stationen von Jean Cocteau und Pablo Picasso, die beide entschiedene Wahl-Mittelmeer-Menschen waren. Cocteau hatte in Villefranche-sur-Meer erstmals "seine" Stadt am Meer entdeckt, Picasso wechselte, nachdem er 1948 aus Paris nach Vallauris übersiedelte, seine Wohnsitze im Süden mehrfach. Beide haben Werke zurückgelassen, die ihre enge Verbundenheit mit der Küste und ihren Menschen bezeugt. Wer Côte d'Azur sagt, denkt immer auch Cannes. Die Großen des Nachkriegsfilms, ob Sophia Loren, Brigit Bardot, Alain Delon und Gina Lollobrigida, die Bilder, die sich im kollektiven Gedächtnis festgebrannt haben, sind oft die, die in Cannes während des Filmfestivals aufgenommen wurden. Die Dokumentation spürt dem Flair des europäischen Kinos im Hotel Carlton nach, wo damals und heute die Filmwelt während des Festivals zuhause ist - wenn die Stars nicht gerade nach Saint-Paul-de-Vence gefahren sind, um dem Star-Rummel in dem famosen Gasthaus La Colombe d'Or den Rücken zu kehren.


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