Frauen im Knast

  • Dijana P. (32) lebt seit elf Jahren im Frauengefängnis im niedersächsischen Vechta. Sie macht dort eine Ausbildung zur Köchin. Vergrößern
    Dijana P. (32) lebt seit elf Jahren im Frauengefängnis im niedersächsischen Vechta. Sie macht dort eine Ausbildung zur Köchin.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Heinze
  • Karlheinz Keppler (65) hat als einer der ersten Ärzte im Frauengefängnis die Drogensubstitution eingeführt. Vergrößern
    Karlheinz Keppler (65) hat als einer der ersten Ärzte im Frauengefängnis die Drogensubstitution eingeführt.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Heinze
  • Karlheinz Keppler (65) ist mit Leib und Seele Gefängnisarzt. Seit 25 Jahren arbeitet er in der Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta. Vergrößern
    Karlheinz Keppler (65) ist mit Leib und Seele Gefängnisarzt. Seit 25 Jahren arbeitet er in der Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Heinze
  • Melanie B. (29) macht im Gefängnis einen Drogenentzug. Über 60 Prozent der Frauen in Vechta haben ein Suchtproblem. Vergrößern
    Melanie B. (29) macht im Gefängnis einen Drogenentzug. Über 60 Prozent der Frauen in Vechta haben ein Suchtproblem.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf heinze
  • Dijana P. (32) macht eine Ausbildung zur Köchin im Frauengefängnis in Vechta. Ihr Ausbilder macht sie fit für die bevorstehende Prüfung. Vergrößern
    Dijana P. (32) macht eine Ausbildung zur Köchin im Frauengefängnis in Vechta. Ihr Ausbilder macht sie fit für die bevorstehende Prüfung.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Heinze
  • Dijana P. (32) lebt seit elf Jahren im zentralen Frauengefängnis für Niedersachsen in Vechta. Sie macht dort eine Ausbildung zur Köchin. Vergrößern
    Dijana P. (32) lebt seit elf Jahren im zentralen Frauengefängnis für Niedersachsen in Vechta. Sie macht dort eine Ausbildung zur Köchin.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Heinze
  • Dijana P. (32): Ihr Zuhause ist seit vielen Jahren ein neun Quadratmeter großer Haftraum im Frauengefängnis in Vechta. Vergrößern
    Dijana P. (32): Ihr Zuhause ist seit vielen Jahren ein neun Quadratmeter großer Haftraum im Frauengefängnis in Vechta.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Heinze
  • Dijana P. (32) in ihrem Haftraum in der Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta. Ein Drittel ihres Lebens hat sie hinter Gittern verbracht. Vergrößern
    Dijana P. (32) in ihrem Haftraum in der Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta. Ein Drittel ihres Lebens hat sie hinter Gittern verbracht.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Heinze
  • Karlheinz Keppler (65) ist mit Leib und Seele Gefängnisarzt. Seit 25 Jahren arbeitet er im Frauenknast in Vechta. Vergrößern
    Karlheinz Keppler (65) ist mit Leib und Seele Gefängnisarzt. Seit 25 Jahren arbeitet er im Frauenknast in Vechta.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Heinze
  • Melanie B. (29) ist wegen Beschaffungskriminalität für ihre Drogensucht im Frauenknast. Sie packt für ihre Verlegung in den offenen Vollzug. Vergrößern
    Melanie B. (29) ist wegen Beschaffungskriminalität für ihre Drogensucht im Frauenknast. Sie packt für ihre Verlegung in den offenen Vollzug.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Heinze
Report, Dokumentation
Frauen im Knast

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
ZDF
Di., 21.03.
22:15 - 22:45
Zwischen Hoffnung und Koller


Mehr "Zickenkrieg" und weniger harte Gewalt - das gehört zum Alltag im Frauenknast. Knapp sechs Prozent aller Inhaftierten in Deutschland sind Frauen. Wie verläuft ihr Leben im Gefängnis? In der JVA für Frauen in Vechta sollen sie zu besseren Menschen werden: Dijana P., die seit elf Jahren im Gefängnis sitzt und Köchin werden will. Oder Melanie B., die hier ihren Drogenentzug bei Gefängnisarzt Dr. Karlheinz Keppler macht. Für Dijana hat ihr elftes Jahr im Gefängnis begonnen. Ihr Urteil lautet: lebenslänglich wegen Raubmordes. In Deutschland sind das in der Regel 15 Jahre. Mit 21 Jahren ist Dijana in den Knast gekommen, heute ist sie 32. In Vechta beginnt sie eine Ausbildung zur Köchin, die ihr eine Perspektive für die Zukunft bieten soll. Dijanas Temperament macht ihr immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Sie fällt durch die entscheidende Prüfung. Eine Gefängnisseelsorgerin hilft ihr durch das Jahr bis zum nächsten Prüfungstermin. Dijana schwankt zwischen Hoffnung auf ein normales Leben nach der Haft und Knastkoller. Um künftig mehr Lockerungen zu bekommen, muss Dijana eine mehrjährige Sozialtherapie beginnen. "Natürlich bereue ich meine Tat. Wenn ich könnte, würde ich die Zeit zurückdrehen", sagt sie heute. Die 29-jährige Melanie B. sitzt wegen Beschaffungskriminalität für ihre Drogensucht. 60 bis 70 Prozent der inhaftierten Frauen haben ein Suchtproblem. Viele sind, wie Melanie, familiär vorbelastet, ihr Vater starb als Alkoholiker. Nur noch ihr Bruder steht ihr zur Seite. "Es war immer schwierig", zieht sie Bilanz. Nach einigen Monaten kann Melanie in den offenen Vollzug umziehen und bereitet sich auf ihre Entlassung vor. Bei Anstaltsarzt Dr. Keppler macht sie einen Drogenentzug. Karlheinz Keppler (65) ist mit Leib und Seele Gefängnisarzt, seit 25 Jahren arbeitet er im Frauengefängnis. In seinem Wartezimmer und auf den Gefängnisfluren erlebt "37°", wie die Gerüchteküche funktioniert und warum es im Frauenknast häufig "Zickenkrieg" gibt. Jeder Flur hat eigene Regeln: Auf dem gefürchteten A-Flur, hier sind die Frauen am längsten eingeschlossen, fühlt sich die Kleptomanin Silvia R. (59) am sichersten. Der G-Flur hingegen ist das Reich von Axana P. (45), die in Vechta sitzt, weil sie einen Mord an ihrem Geliebten in Auftrag gegeben haben soll. Von der Akademikerin bis zur Analphabetin. Von der Betrügerin bis zur Mörderin. Mehr als 300 Frauen sitzen derzeit im niedersächsischen Vechta. Das Altersspektrum reicht von 14 bis 84. Der Film begleitet ein Jahr lang die dynamischen Beziehungen der Frauen untereinander.


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