Frontal 21

Report, Infomagazin
Frontal 21

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2001
ZDF
Di., 18.09.
21:00 - 21:45


Für Empörung haben die Beiträge schon des Öfteren gesorgt. Denn die knallharten Recherchen decken auf, was bisher politisch, wirtschaftlich oder gesellschaftlich im Verborgenen lag.

Thema:

Kleidung von H&M - Verschwendet und vernichtet

Zu H&M gehen - das war jahrelang cool: lässige Mode, kleiner Preis.
Jeden Monat eröffnete eine neue Filiale. Die schwedische Modekette "Hennes & Mauritz" boomte. Doch mittlerweile trifft sie den Geschmack der Kunden nicht mehr, diese shoppen immer häufiger bei der Konkurrenz oder online. Die Folge: H&M steckt tief in der Krise und sitzt weltweit auf einem Berg von unverkauften Kleidungsstücken im Wert von rund 3,5 Milliarden Euro.
Doch was passiert mit der Ware, die nicht verkauft wird? Im vergangenen Jahr deckte das Dänische Fernsehen auf, dass H&M Kleidung tonnenweise verbrennt. Das Unternehmen entgegnete, nur beschädigte und nicht verkaufbare Ware würde ausgesondert. Was geschieht in Deutschland mit der überschüssigen Ware? "Frontal 21" hat das gemeinsam mit der "WirtschaftsWoche" recherchiert.

Der Fall Maaßen - Symptom einer Regierungskrise

Seit seinen Äußerungen im Zusammenhang mit dem Aufmarsch von Rechtsradikalen in Chemnitz am 26. August 2018 steht Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen in der Kritik. Das Ringen um seine Zukunft hat sich zu einem handfesten Streit unter den Regierungsparteien entwickelt und gefährdet das Ansehen der Großen Koalition.
Die Strategie von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), in der Frage der Einwanderung immer wieder den Konflikt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu suchen, droht das Vertrauen der Bürger in die Politik zu beschädigen, warnt einer seiner Amtsvorgänger, der FDP-Politiker Gerhart Baum. Seehofer hätte den Verfassungsschutzchef frühzeitig zur Zurückhaltung ermahnen müssen, um Schaden von dem Amt und der Großen Koalition abzuwenden.
"Frontal 21" über den Fall Maaßen, der die Bundesregierung erneut in eine Krise stützt.

Was Juden in Deutschland erleben - Angespuckt, bedroht, beschimpft

Einer dieser Übergriffe geschah erst vor Kurzem: In Chemnitz verübten Vermummte einen Anschlag auf ein jüdisches Restaurant, riefen antisemitische Parolen und bewarfen das Restaurant mit Steinen. In Berlin wurde im bürgerlichen Stadtteil Prenzlauer Berg ein Kippa-Träger mit einem Gürtel geschlagen, mitten am Tag, und nur eine Person griff ein.
Für Jüdinnen und Juden in Deutschland sind diese Meldungen keine Überraschung, denn sie erleben in ihrem Alltag immer wieder Antisemitismus. Sie werden angegriffen, bespuckt und beschimpft, und oft schauen alle einfach nur zu.
Antisemiten sind nicht nur am rechten Rand zu verorten. Vielmehr ist der Antisemitismus ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, in allen politischen und religiösen Lagern anzutreffen. Man dürfe nicht denken, dass er nur ein rechtsextremes oder rechtspopulistisches Phänomen sei, sagt Monika Schwarz-Friesel, Antisemitismusforscherin und Kognitionswissenschaftlerin an der Technischen Universität Berlin. Das würde das Phänomen völlig verkürzt darstellen. "Wir haben einen ausgesprochen starken linken Antisemitismus, auch einen besonders virulenten muslimischen Antisemitismus, eben auch viele Antisemitismen aus der Mitte der Gesellschaft, durchaus auch von gebildeten Antisemiten."
"Frontal 21" hat mit Jüdinnen und Juden über ihre Erfahrungen gesprochen, die von ihrem erschreckenden Alltag erzählen.



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