Frontal 21-Dokumentation

  • "Frontal 21"-Dokumentation. Vergrößern
    "Frontal 21"-Dokumentation.
    Fotoquelle: ZDF/ZDF/ Frontal 21
  • Den Familienunternehmer Jörg von Weiler brachten Betrugskarusselle an den Rand des Ruins. Kriminelle hatten den Markt für Betonstahl erobert und verkauften zu Dumpingpreisen, weil sie keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführten. Deshalb verlor von Weiler viele Kunden. "Europa muss diesen Betrug endlich stoppen, damit nicht der ehrliche Unternehmer der Dumme ist", sagt der Unternehmer dem ZDF. Vergrößern
    Den Familienunternehmer Jörg von Weiler brachten Betrugskarusselle an den Rand des Ruins. Kriminelle hatten den Markt für Betonstahl erobert und verkauften zu Dumpingpreisen, weil sie keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführten. Deshalb verlor von Weiler viele Kunden. "Europa muss diesen Betrug endlich stoppen, damit nicht der ehrliche Unternehmer der Dumme ist", sagt der Unternehmer dem ZDF.
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  • Den Familienunternehmer Jörg von Weiler brachten Betrugskarusselle an den Rand des Ruins. Kriminelle hatten den Markt für Betonstahl erobert und verkauften zu Dumpingpreisen, weil sie keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführten. Deshalb verlor von Weiler viele Kunden. "Europa muss diesen Betrug endlich stoppen, damit nicht der ehrliche Unternehmer der Dumme ist", sagt der Unternehmer dem ZDF. Vergrößern
    Den Familienunternehmer Jörg von Weiler brachten Betrugskarusselle an den Rand des Ruins. Kriminelle hatten den Markt für Betonstahl erobert und verkauften zu Dumpingpreisen, weil sie keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführten. Deshalb verlor von Weiler viele Kunden. "Europa muss diesen Betrug endlich stoppen, damit nicht der ehrliche Unternehmer der Dumme ist", sagt der Unternehmer dem ZDF.
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  • Mustafa A. (l.) im Gespräch mit "Frontal 21"-Autor Hans Koberstein (r.). Mustafa A. gehört zum Umkreis einer Al-Kaida-Terrorzelle in Melilla und ist als Geschäftsführer einer dänischen Firma registriert, die Umsatzsteuerbetrug mit deutschen Firmen begangen hat. Mustafa A. sieht sich selbst als Opfer eines Identitätsdiebstahls, er habe nie von den Gewinnen der Firma profitiert. Vergrößern
    Mustafa A. (l.) im Gespräch mit "Frontal 21"-Autor Hans Koberstein (r.). Mustafa A. gehört zum Umkreis einer Al-Kaida-Terrorzelle in Melilla und ist als Geschäftsführer einer dänischen Firma registriert, die Umsatzsteuerbetrug mit deutschen Firmen begangen hat. Mustafa A. sieht sich selbst als Opfer eines Identitätsdiebstahls, er habe nie von den Gewinnen der Firma profitiert.
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  • Laila M. (l.) im Gespräch mit "Frontal 21"-Autor Hans Koberstein (r.). Sie ist die Ehefrau des inhaftierten Terroristen Abdelnahet R. aus Melilla (Spanien), der als Geschäftsführer einer dänischen Gesellschaft in Steuerbetrug verwickelt ist. Die Ehefrau erklärt dem ZDF, er sei Opfer eines Identitätsdiebstahls. "Das kann jedem passieren, Ihnen auch!" Vergrößern
    Laila M. (l.) im Gespräch mit "Frontal 21"-Autor Hans Koberstein (r.). Sie ist die Ehefrau des inhaftierten Terroristen Abdelnahet R. aus Melilla (Spanien), der als Geschäftsführer einer dänischen Gesellschaft in Steuerbetrug verwickelt ist. Die Ehefrau erklärt dem ZDF, er sei Opfer eines Identitätsdiebstahls. "Das kann jedem passieren, Ihnen auch!"
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  • Den Familienunternehmer Jörg von Weiler brachten Betrugskarusselle an den Rand des Ruins. Kriminelle hatten den Markt für Betonstahl erobert und verkauften zu Dumpingpreisen, weil sie keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführten. Deshalb verlor von Weiler viele Kunden. "Europa muss diesen Betrug endlich stoppen, damit nicht der ehrliche Unternehmer der Dumme ist", sagt der Unternehmer dem ZDF. Vergrößern
    Den Familienunternehmer Jörg von Weiler brachten Betrugskarusselle an den Rand des Ruins. Kriminelle hatten den Markt für Betonstahl erobert und verkauften zu Dumpingpreisen, weil sie keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführten. Deshalb verlor von Weiler viele Kunden. "Europa muss diesen Betrug endlich stoppen, damit nicht der ehrliche Unternehmer der Dumme ist", sagt der Unternehmer dem ZDF.
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  • Unter den Dächern Melillas (Spanien) arbeitete jahrelang eine Terrorzelle von Al-Kaida. Sie rekrutierte Kämpfer für den Dschihad und half ihnen bei der Reise in den "Heiligen Krieg" in Syrien und Nord-Mali. Einige der Terroristen waren Geschäftsführer von dänischen Unternehmen, die Steuergeld raubten mit sogenannten "Umsatzsteuerbetrugskarussellen". Vergrößern
    Unter den Dächern Melillas (Spanien) arbeitete jahrelang eine Terrorzelle von Al-Kaida. Sie rekrutierte Kämpfer für den Dschihad und half ihnen bei der Reise in den "Heiligen Krieg" in Syrien und Nord-Mali. Einige der Terroristen waren Geschäftsführer von dänischen Unternehmen, die Steuergeld raubten mit sogenannten "Umsatzsteuerbetrugskarussellen".
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  • Der Familienunternehmer Jörg von Weiler (r.) im Gespräch mit einem Mitarbeiter (l.). Der Familienunternehmer Jörg von Weiler geriet durch Betrugskarusselle an den Rand des Ruins. Kriminelle hatten den Markt für Betonstahl erobert und verkauften zu Dumpingpreisen, weil sie keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführten. Deshalb verlor von Weiler viele Kunden. "Europa muss diesen Betrug endlich stoppen, damit nicht der ehrliche Unternehmer der Dumme ist", sagt der Unternehmer dem ZDF. Vergrößern
    Der Familienunternehmer Jörg von Weiler (r.) im Gespräch mit einem Mitarbeiter (l.). Der Familienunternehmer Jörg von Weiler geriet durch Betrugskarusselle an den Rand des Ruins. Kriminelle hatten den Markt für Betonstahl erobert und verkauften zu Dumpingpreisen, weil sie keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführten. Deshalb verlor von Weiler viele Kunden. "Europa muss diesen Betrug endlich stoppen, damit nicht der ehrliche Unternehmer der Dumme ist", sagt der Unternehmer dem ZDF.
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Report, Dokumentation
Frontal 21-Dokumentation

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2019
ZDF
Do., 09.05.
03:00 - 03:45
Der große Betrug - Wie Kriminelle und Terroristen Europa plündern


50 Milliarden Euro Steuergeld pro Jahr, erbeutet aus der Kasse europäischer Staaten. Mit Scheinfirmen, die Umsatzsteuer hinterziehen. Wer stoppt den Milliardenraub? Bier, Spielekonsolen, Hühnerbrüste, Handys oder Gas - nahezu jede Ware eignet sich für den Betrug. Sie werden von Scheinfirmen von einem EU-Land ins andere geliefert und dann im Kreis gehandelt. Diese grenzüberschreitenden "Betrugskarusselle" sind für die Behörden schwer zu durchschauen. Das nutzen die Täter aus. In wenigen Monaten kassieren sie eine Umsatzsteuer in Millionenhöhe und verschwinden mit dem Geld, bevor die Behörden zuschlagen. Das Problem ist seit Jahrzehnten bekannt: Es ist das vorläufige Mehrwertsteuersystem in der EU, das bei innergemeinschaftlichen Lieferungen eine Ausnahme vorsieht: keine Umsatzsteuer. Das ist das Einfallstor für Kriminelle und ihr kompliziertes Betrugssystem. Die EU-Mitgliedsstaaten könnten sich auf ein betrugssicheres System einigen und ein EU-weites, einheitliches Mehrwertsteuersystem beschließen. Doch die Mitgliedsstaaten werden sich nicht einig, wie genau sie die offene Tür zum Steuertresor verschließen sollen. Und ohne Einigkeit gibt es keine Entscheidung in der EU in Steuerfragen. Der berühmteste Fall von Betrugskarussellen begann vor einem Jahrzehnt mit CO2-Zertifikaten. Der Steuerschaden betrug damals nach Schätzungen von Europol rund fünf Milliarden Euro. In den Handel waren Angestellte der Deutschen Bank verwickelt, mehrere Täter wurden nach langjährigen Ermittlungen angeklagt und verurteilt. Doch die Drahtzieher des Betrugsmodells bleiben allzu oft im Dunkeln, drehen jedes Jahr neue Karusselle und erbeuten Milliardenbeträge.


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