Craig Morrison und seine Frau Irene (Geneviève Bujold) sind seit 61 Jahren glücklich verheiratet und lieben sich noch wie am ersten Tag. Doch mit Irenes schleichend zunehmender Demenz stehen einschneidende Veränderungen an. Spätestens nach einem Treppensturz wird klar, dass sie in dem zweistöckigen Farmhaus nicht mehr ohne Hilfe zurechtkommt. Ihre erwachsenen Kinder würden die Mutter gerne in ein Pflegeheim geben, doch Craig hat seine eigenen Pläne: Mit kundigem Auge wählt er auf seinem 2000 Morgen umfassenden Land Bäume aus, die er selbst fällt, um sie im eigenen Sägewerk zu Balken zu verarbeiten. Ohne zertifizierte Ausbildung, aber mit lebenslanger Erfahrung im Umgang mit Holz, errichtet der Sohn eines Schiffbauers für sich und seine Frau ein altersgerechtes Haus. Experten halten die virtuos gezimmerte Konstruktion für solide. Nicht so Rick Daigle von der Baubehörde. Der engstirnige Bürokrat moniert Dutzende Verstöße gegen die Bauordnung. Als Craig, ein ausgemachter Dickschädel, den amtlich verfügten Baustopp ignoriert, kämpft der 86-Jährige plötzlich an zwei Fronten: Er muss darum fürchten, dass das Gericht den Bau abreißen lässt und dass seine Frau ihn durch ihre schlimmer werdende Alzheimererkrankung allmählich vergisst.