Future? Zwischen Klimakrise und Corona
Info, Kirche + Religion • 22.11.2020 • 07:00 - 07:30
Lesermeinung
Corona hat den Kampf der jungen Generation für den Klimaschutz in den Hintergrund gedrängt. Jugendliche, Azubis und Studierende haben Solidarität mit den Älteren bewiesen und auf vieles verzichten müssen. Nun fragen sie sich, auf welche Veränderungen die Gesellschaft sich einlässt, um Ihre Zukunft auf dem Planeten zu sichern. 
Im Bild: Corvin Drößler, 20 Jahre alt, studiert Geographie in Potsdam.
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Corona hat den Kampf der jungen Generation für den Klimaschutz in den Hintergrund gedrängt. Jugendliche, Azubis und Studierende haben Solidarität mit den Älteren bewiesen und auf vieles verzichten müssen. Nun fragen sie sich, auf welche Veränderungen die Gesellschaft sich einlässt, um Ihre Zukunft auf dem Planeten zu sichern. 
Im Bild: Die 15-jährige Josephine lebt seit vier Jahren in einer betreuten Wohngruppe der Jugendhilfe in Berlin.
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Corona hat den Kampf der jungen Generation für den Klimaschutz in den Hintergrund gedrängt. Jugendliche, Azubis und Studierende haben Solidarität mit den Älteren bewiesen und auf vieles verzichten müssen. Nun fragen sie sich, auf welche Veränderungen die Gesellschaft sich einlässt, um Ihre Zukunft auf dem Planeten zu sichern. - Corvin im Onlineseminar auf dem Sofa.
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Corona hat den Kampf der jungen Generation für den Klimaschutz in den Hintergrund gedrängt. Jugendliche, Azubis und Studierende haben Solidarität mit den Älteren bewiesen und auf vieles verzichten müssen. Nun fragen sie sich, auf welche Veränderungen die Gesellschaft sich einlässt, um Ihre Zukunft auf dem Planeten zu sichern.  - Corvin engagiert sich für eine bessere Zukunft.
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Originaltitel
Echtes Leben
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2020
Info, Kirche + Religion

Future? Zwischen Klimakrise und Corona

Dieter Sahmer ist Christ und engagiert sich seit fast 40 Jahren als ehrenamtlicher Bläserchorleiter im Knast, genauer in der JVA Diez in Rheinlandpfalz. Hier werden Freiheitsstrafen ab acht Jahren bis zu lebenslang bei erwachsenen Männern vollstreckt. Jeder Mensch habe das Recht, zu sühnen und wieder in der Gesellschaft aufgenommen zu werden, so sein Credo. Doch was kann er zur Resozialisierung von Straftätern tatsächlich beitragen? Ein Fernseh-Team begleitet Dieter Sahmer ins Gefängnis, zeigt ihn bei seiner Arbeit mit den Gefangenen und in seinem privaten Umfeld. Zurzeit unterrichtet er drei Männer. Von Bekannten wird er öfter gefragt, warum er sich für "Mörder und Vergewaltiger" einsetze. Sie hätten es doch nicht verdient. Er aber sieht in ihnen den Menschen. Sein Ziel sei es, den Männern ein Instrument an die Hand zu geben, mit dem sie, wieder in Freiheit, in einem Bläserensemble mitmusizieren und sich damit ein soziales Umfeld schaffen könnten. Die evangelische Gefängnisseelsorgerin Klaudia Ehmke-Pollex vermittelt Dieter Sahmer die Chormitglieder. Die Männer lernten durch seine Arbeit Ausdauer und Gruppengefühl, meint sie. Ein kleines Stück Freiheit, im sonst gut durchstrukturierten Alltag der JVA, erzählt ein Häftling. Das stetige Proben führe zu persönlichen Erfolgserlebnissen, wenn es dann gemeinsam schön klinge. Dieter Sahmer will den Gefangenen Verlässlichkeit vermitteln. Dies gebe ihnen nicht nur Halt während der Haftstrafe, sondern auch im Leben danach. Die Musik könne Brücken bauen zu den anderen im Chor, zum Glauben an sich selbst und später auch in die Gesellschaft. Ein Häftling, der seit Jahrzehnten an seinem Bläserchor teilgenommen hatte, ist jetzt im offenen Vollzug und Mitglied des Posaunenchors einer evangelischen Gemeinde. Ihn begleitet er freundschaftlich auf den ersten Schritten in die Freiheit. Was treibt Dieter Sahmer an, den Gefangenen seine Zeit zu widmen seit fast 40 Jahren? Woran misst er seinen Erfolg? Wie trägt seine Familie dieses Engagement, dem er sich mit großer Verlässlichkeit verschrieben hat?
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