Gleich am ersten Schultag in Monga, einem alten Vergnügungsviertel von Taipeh, wird dem 17-jährigen Mosquito schmerzlich bewusst, dass hier das Recht des Stärkeren gilt. Mit dem Mut der Verzweiflung setzt er sich gegen eine Übermacht brutaler Rüpel zur Wehr, die von ihm Schutzgeld erpressen wollen. Der Neue stellt sich dabei geschickt an und gewinnt die Anerkennung von Dragon Lee, dem Sohn des hiesigen Unterweltbosses. Zum ersten Mal hat der vaterlos aufgewachsene Teenager Freunde, die sich für ihn einsetzen. Gemeinsam mit Dragon Lee und dessen Gang macht er nun die Straßen unsicher. Beim obligatorischen Bordellbesuch verliebt er sich in die schöne Prostituierte Ning, die von den anderen wegen einem blauen Auge gemieden wird. Schneller als ihm lieb ist, lernt Mosquito auch den blutigen Alltag des Bandenwesens kennen. Von nun an gibt es kein Zurück mehr, zu tief steckt er in der rigiden Organisation alteingesessener Clans, die seit Generationen die Stadt unter sich aufgeteilt haben. Deren fest gefügte Ordnung steht Anfang der 1980er-Jahre vor dem Umbruch. Chinesen vom Festland unterwandern das Geschäft, und dabei setzen sie Feuerwaffen ein, die in der archaischen Unterwelt von Taipeh verpönt sind. Ausgerechnet Mosquitos bester Freund Monk lässt sich von der Gegenseite anwerben. Als sich herausstellt, dass deren Anführer Grey Wolf Mosquitos Vater ist, nimmt das Drama seinen Lauf.