Gefährliche Bluttransfusionen - Was hilft gegen das Risiko?

  • Im Schnitt werden in Deutschlandt 4-5 Millionen Transfusionen pro Jahr, also geschätzte 4 Millionen Liter Blut verbraucht. Vergrößern
    Im Schnitt werden in Deutschlandt 4-5 Millionen Transfusionen pro Jahr, also geschätzte 4 Millionen Liter Blut verbraucht.
    Fotoquelle: ZDF/SWR
  • Das Land der OP-Weltmeister verbraucht 4-5 Millionen Transfusionen pro Jahr, also geschätzte 4 Millionen Liter Blut. Je mehr Beutel gegeben wurden, desto sicherer fühlten sich die meisten Ärzte. Vergrößern
    Das Land der OP-Weltmeister verbraucht 4-5 Millionen Transfusionen pro Jahr, also geschätzte 4 Millionen Liter Blut. Je mehr Beutel gegeben wurden, desto sicherer fühlten sich die meisten Ärzte.
    Fotoquelle: ZDF/SWR
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    Im Schnitt werden in Deutschlandt 4-5 Millionen Transfusionen pro Jahr, also geschätzte 4 Millionen Liter Blut verbraucht.
    Fotoquelle: ZDF/SWR
Gesundheit, Dokumentation
Gefährliche Bluttransfusionen - Was hilft gegen das Risiko?

3sat
Fr., 20.07.
20:15 - 21:00


In deutschen Operationssälen werden pro Jahr über vier Millionen Bluttransfusionen gegeben. Seit Jahren verdichtet sich ein Verdacht: Transfusionen können auch gefährliche Nebenwirkungen haben. Recherchen haben dies 2014 an die Öffentlichkeit gebracht und Alternativen aufgezeigt: Mit dem "Patient Blood Management" lässt sich ein großer Teil der Transfusionen einsparen. Zwei Jahre später geht diese Dokumentation der Frage nach, was sich seither getan hat. Zwar haben sich mehr und mehr Kliniken der Blutsparinitiative angeschlossen, im weitaus größten Teil der Krankenhäuser werden die neuen Erkenntnisse allerdings nach wie vor nicht umgesetzt. Keine Frage: Nach Unfällen und großen Operationen mit unvorhersehbarem Blutverlust helfen die Konserven, Leben zu retten. Einen routinemäßigen und gedankenlosen Einsatz von Blutbeuteln bei planbaren Operationen dürfte es heute eigentlich nicht mehr geben. Der Film von Ulrike Gehring begleitet eine Gruppe von Ärzten, die nicht hinnehmen wollen, dass es nach wie vor zu unnötigen Komplikationen oder sogar Todesfällen kommt, die durch konsequente Anwendung des "Patient Blood Management" vermieden werden könnten. Die Mediziner haben neue und umfangreiche Studien durchgeführt, die das von Bluttransfusionen ausgehende Risiko untermauern. Und sie fordern, dass auch die Gesundheitspolitik reagieren muss, damit sich die neuen Erkenntnisse auch in allgemeinen Behandlungsrichtlinien niederschlagen und damit überall Standard werden.


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