Geheimnisse Asiens - Die schönsten Nationalparks

Xue Shanggui produziert Geld für den Ahnenkult und verkauft sie. Angehörige bringen ihren sie ihren Verstorbenen als Opfer dar, damit die Toten es sich im Jenseits gut gehen lassen können. Vergrößern
Xue Shanggui produziert Geld für den Ahnenkult und verkauft sie. Angehörige bringen ihren sie ihren Verstorbenen als Opfer dar, damit die Toten es sich im Jenseits gut gehen lassen können.
Fotoquelle: NDR/Eikon Media/Ruth Berry
Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Geheimnisse Asiens - Die schönsten Nationalparks

Infos
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2014
NDR
Di., 17.07.
15:15 - 16:00
Chinas wilde Berge


Anders als in Nordamerika oder Europa teilen sich in Asiens Nationalparks oftmals Menschen und Tiere denselben Lebensraum. Die fünfteilige Dokumentarserie "Geheimnisse Asiens - Die schönsten Nationalparks" erkundet, wie sie in dieser Gemeinsamkeit überleben und zeigt spannende Geschichten darüber. Nach umfangreichen Recherchen in Malaysia, Japan, Indien, Thailand und China wurden in rund 150 Tagen in ungewöhnlichen und oftmals schwer zugänglichen Gebieten aufwändige Dreharbeiten durchgeführt. Ergebnis sind fünf Filme, die vor dem Hintergrund von spektakulären Naturaufnahmen eine beeindruckende Reise zu bemerkenswerten Menschen und exotischen Tieren machen. Der Berg Fanjing in der chinesischen Provinz Guizhou ist ein Nationalpark, der vor allem zum Schutz der Guizhou-Goldaffen eingerichtet wurde. Wissenschaftler vermuten, dass es nur noch rund 700 dieser Tiere gibt, die ausschließlich in den Höhen des Fanjing leben. Es gibt nur wenig wissenschaftliche Erkenntnisse über sie. Und der Mann, der die letzte Kolonie der Guizhou-Goldaffen bewahrt, wird älter und muss die Verantwortung an die nächste Generation übergeben. Doch wird es auch seinem Nachfolger gelingen, die Affen zu beschützen? Die Wälder des Fanjing sind unberührt und dank der Bemühungen des ehemaligen Reservatsleiters geschützt. Er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten. Diese sollen aufzeichnen, was die Affen tun, wenn keine Beobachter in der Nähe sind. Dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung. 1.000 Kilometer nordöstlich des Fanjing erhebt sich der Tianzhou. Auf diesem heiligen Berg steht das 400 Jahre alte buddhistische Nonnenkloster Jidi An. Die sonst so friedliche Stimmung wird aber durch eine Baustelle gestört: für den großen goldenen Buddha von Jidi An soll ein neues Gebäude entstehen. Die Verantwortung für den Neubau zehrt an Wei Pings Nerven. Sobald das Fundament gelegt ist, will sie sich auf den Weg zum Gipfel des heiligen Berges Fanjing machen, um ihre innere Ruhe wiederzufinden. In einem Tal am Fuße des Fanjing liegt ein geheimnisvoller blauer Teich. Dessen glasklares Wasser wirktt auf die Menschen wie ein Jungbrunnen. So geht auch Yang Heping, ein alter Papiermacher des angrenzenden Dorfes, noch unermüdlich seiner uralten Profession nach. Es dauert Monate, bis er die Materialien beisammen hat. Ist es schließlich fertig, so hat das aufwändig hergestellte, handgeschöpfte Papier für den Käufer nur eine Bestimmung: Es soll verbrannt werden, um damit den Ahnen im Jenseits das Leben zu versüßen. Am Berg Tianzhou läuft das Leben inzwischen glücklicherweise wieder in geregelteren Bahnen. Der Einblick in den Klosteralltag in Jidi An offenbart, dass genügsame Selbstversorgung und ein tiefer Respekt für die Natur das Leben der Nonnen bestimmen. So kann die Äbtissin endlich zu ihrer Reise in die Heimat der Goldaffen, auf den Berg Fanjing, aufbrechen. Von ihrer Höhenangst will sich Wei Ping dabei nicht aufhalten lassen, denn sie ahnt, dass sie auf dem Gipfel des Fanjing ein betörender Ausblick erwartet. In den wilden Bergen Chinas, im bevölkerungsreichsten Land der Welt, lernt das Filmteam Menschen kennen, die in tiefem inneren Frieden und im Einklang mit einer atemberaubenden Natur leben.


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