Geheimnisvolle Orte

  • dieser Monumentalbau mit Start- und Landebahnen, mit Katakomben und unterirdischen Labyrinthen, wurde zum Mythos. - Die Abfertigungshalle Vergrößern
    dieser Monumentalbau mit Start- und Landebahnen, mit Katakomben und unterirdischen Labyrinthen, wurde zum Mythos. - Die Abfertigungshalle
    Fotoquelle: rbb/Gerald Endres/UteBönnen
  • dieser Monumentalbau mit Start- und Landebahnen, mit Katakomben und unterirdischen Labyrinthen, wurde zum Mythos. - Den Kopf des Reichsadlers über dem Flughafen Tempelhof haben die USA zurückgegeben. Vergrößern
    dieser Monumentalbau mit Start- und Landebahnen, mit Katakomben und unterirdischen Labyrinthen, wurde zum Mythos. - Den Kopf des Reichsadlers über dem Flughafen Tempelhof haben die USA zurückgegeben.
    Fotoquelle: rbb/Gerald Endres/UteBönnen
  • dieser Monumentalbau mit Start- und Landebahnen, mit Katakomben und unterirdischen Labyrinthen, wurde zum Mythos. - Der Flugsteig Vergrößern
    dieser Monumentalbau mit Start- und Landebahnen, mit Katakomben und unterirdischen Labyrinthen, wurde zum Mythos. - Der Flugsteig
    Fotoquelle: rbb/Gerald Endres/UteBönnen
  • dieser Monumentalbau mit Start- und Landebahnen, mit Katakomben und unterirdischen Labyrinthen, wurde zum Mythos. - Der Flughafen vom Rollfeld aus gesehen Vergrößern
    dieser Monumentalbau mit Start- und Landebahnen, mit Katakomben und unterirdischen Labyrinthen, wurde zum Mythos. - Der Flughafen vom Rollfeld aus gesehen
    Fotoquelle: rbb/Gerald Endres/UteBönnen
Report, Doku-Reihe
Geheimnisvolle Orte

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2014
ARD
Mo., 04.06.
23:30 - 00:15
Folge 2, Der Flughafen Berlin-Tempelhof - Airport mit Geschichte


Im Juni 1948 rückt der Flughafen Tempelhof in den Fokus der Weltgeschichte - beinahe ein Jahr lang versorgten Amerikaner, Briten und Franzosen zweieinhalb Millionen West-Berliner aus der Luft. Rosinenbomber landeten hier im Minutentakt. Eine beispiellose Leistung gegen die Blockade der Sowjetunion. Sie begründete den Mythos Tempelhof. Doch der Flughafen war immer mehr als nur der Flugplatz der Hauptstadt. 1923 eröffnet, planten die Nazis, ihn zum Regierungsflughafen eines germanischen Weltreichs zu machen. Entstanden ist das seinerzeit größte Gebäude der Welt - ein monumentaler Bau. Schon damals waren weite Teile der Anlage der Öffentlichkeit verborgen und umgeben von Gerüchten über Tunnel und unzählige Tiefgeschosse. Im Krieg war Tempelhof Flugzeugfabrik und Ort von Zwangsarbeit. Als die Herrschaft der Nationalsozialisten endete, wurde das Areal mitten in Berlin Stützpunkt der US-Besatzungsmacht. Die neuen Herren waren lange damit beschäftigt, den Geheimnissen des labyrinthischen Gebäudes nachzuspüren. Auch nach dem Ende der Luftbrücke war der Flughafen eng mit der deutsch-deutschen Geschichte verbunden: Als die Amerikaner 1951 einen Teil des Areals für den zivilen Luftverkehr freigaben, war der Zentralflughafen Tempelhof die einzige von der DDR nicht kontrollierte Verbindung zum Bundesgebiet. Für DDR-Flüchtlinge das Tor in die Freiheit. Für Prominente und Politiker wird der Zentralflughafen Tempelhof das Tor nach Berlin: ein Hauch von Glamour umweht ihn, bis er in den 70er Jahren durch Tegel ersetzt wird. Der Film erzählt aus dem Leben eines monumentalen Ortes und begibt sich in das sonst unzugängliche mehrgeschossige Reich unter der Erde. Mit noch nie gezeigtem Archivmaterial sowie neugedrehten dokumentarischen Aufnahmen wird der Flughafen "lebendig". Die Interviewpartner erzählen von der wechselvollen Geschichte dieses Geländes.


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