Geheimnisvolle Orte

  • Es ist ein Ort mit vielen Namen: "Autobahnkontrollpunkt Dreilinde"", "Grenzübergangsstelle Drewitz", "Checkpoint Bravo" oder "Kontrollpassierpunkt Nowawes". Alle Namen meinen das gleiche: Das Nadelöhr, durch das alle mussten, die mit dem Auto über die Transitstrecke von und nach Westberlin wollten. Ein spannendes Stück deutscher Geschichte von der Blockade bis zum Mauerfall. - Ehemaliger Kontrollpunkt Dreilinden mit Zollamt Vergrößern
    Es ist ein Ort mit vielen Namen: "Autobahnkontrollpunkt Dreilinde"", "Grenzübergangsstelle Drewitz", "Checkpoint Bravo" oder "Kontrollpassierpunkt Nowawes". Alle Namen meinen das gleiche: Das Nadelöhr, durch das alle mussten, die mit dem Auto über die Transitstrecke von und nach Westberlin wollten. Ein spannendes Stück deutscher Geschichte von der Blockade bis zum Mauerfall. - Ehemaliger Kontrollpunkt Dreilinden mit Zollamt
    Fotoquelle: rbb/Karin Reiss
  • Es ist ein Ort mit vielen Namen: "Autobahnkontrollpunkt Dreilinde"", "Grenzübergangsstelle Drewitz", "Checkpoint Bravo" oder "Kontrollpassierpunkt Nowawes". Alle Namen meinen das gleiche: Das Nadelöhr, durch das alle mussten, die mit dem Auto über die Transitstrecke von und nach Westberlin wollten. Ein spannendes Stück deutscher Geschichte von der Blockade bis zum Mauerfall. - Raststätte Dreilinden Vergrößern
    Es ist ein Ort mit vielen Namen: "Autobahnkontrollpunkt Dreilinde"", "Grenzübergangsstelle Drewitz", "Checkpoint Bravo" oder "Kontrollpassierpunkt Nowawes". Alle Namen meinen das gleiche: Das Nadelöhr, durch das alle mussten, die mit dem Auto über die Transitstrecke von und nach Westberlin wollten. Ein spannendes Stück deutscher Geschichte von der Blockade bis zum Mauerfall. - Raststätte Dreilinden
    Fotoquelle: rbb/Karin Reiss
Report, Dokumentation
Geheimnisvolle Orte

Infos
Foto
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2014
RBB
Heute
20:15 - 21:00
Drewitz-Dreilinden - Transit Westberlin


Es ist ein Ort mit vielen Namen: "Autobahnkontrollpunkt Dreilinden", "Grenzübergangsstelle Drewitz", "Checkpoint Bravo" oder "Kontrollpassierpunkt Nowawes". Alle Namen meinen das gleiche: Das Nadelöhr, durch das alle mussten, die mit dem Auto über die Transitstrecke von und nach Westberlin wollten. Für die Westberliner war es das Tor zur Bundesrepublik, für DDR-Bürger ein lebensgefährliches Sperrgebiet. Die DDR demonstrierte hier ihre Macht im innerdeutschen Grenzverkehr, reagierte mit Schikanen, Staus und Sperrungen auf politische Spannungen. Die Autobahngrenzübergangsstelle "Drewitz-Dreilinden" war ein neuralgischer Punkt für die deutsch- deutschen Beziehungen. Erst das Transitabkommen sorgte ab 1972 für Entspannung und Erleichterungen. Vertragliche Regelungen standen hier nun auf dem Prüfstand. Auf der DDR-Seite wurde Drewitz die größte Grenzübergangsstelle zwischen beiden deutschen Staaten. Für die Westberliner wurde er mit den Jahren zur merkwürdigen Normalität. Doch bis zum Schluss blieb er ein Seismograph für die Befindlichkeit im geteilten Deutschland. Politische Ereignisse und Entwicklungen sind eng mit der Geschichte von "Drewitz Dreilinden" verbunden. In der Dokumentation erzählen Zeitzeugen von tragischen und skurrilen Erlebnissen an diesem Ort. So gelang es Walter Knab 1962, seine zukünftige Frau Jutta in einer waghalsigen Aktion im Koffer auf dem Motorroller über die Grenze nach West-Berlin zu schmuggeln. Rudolf Holtz, er war zwischen 1958 und 1960 Zöllner in Drewitz, gibt mit selbst geschossenen Fotos seltene Einblicke in seine damalige Arbeit. Er erzählt von schicken Westautos, die für die DDR-Elite beschlagnahmt wurden, und von Westbussen mit dem Wirtschaftswunder-Duft von "4711" und Orangen. Ein spannendes Stück deutscher Geschichte von der Blockade bis zum Mauerfall.


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