Geheimnisvolle Orte

  • Der Müggelsee ist der größte Berliner See und in den angrenzenden Müggelbergen findet sich die höchste Erhebung der Hauptstadt - ein Ort der Superlative. Die jüngere Geschichte des Müggelsees ist die der kleinen Leute und der Sehnsucht nach Licht, Luft und Sonne. Mit Beginn der Industrialisierung und der beginnenden Erholungssuche der Massen wird der See zum Ausflugsziel der Arbeiter schlechthin. - Im Mai 1932 landet das Flugboot DO-X nach einer zweijährigen Weltreise auf dem Müggelsee. Vergrößern
    Der Müggelsee ist der größte Berliner See und in den angrenzenden Müggelbergen findet sich die höchste Erhebung der Hauptstadt - ein Ort der Superlative. Die jüngere Geschichte des Müggelsees ist die der kleinen Leute und der Sehnsucht nach Licht, Luft und Sonne. Mit Beginn der Industrialisierung und der beginnenden Erholungssuche der Massen wird der See zum Ausflugsziel der Arbeiter schlechthin. - Im Mai 1932 landet das Flugboot DO-X nach einer zweijährigen Weltreise auf dem Müggelsee.
    Fotoquelle: rbb/Wolfgang Behrendt
  • Der Müggelsee ist der größte Berliner See und in den angrenzenden Müggelbergen findet sich die höchste Erhebung der Hauptstadt - ein Ort der Superlative. Die jüngere Geschichte des Müggelsees ist die der kleinen Leute und der Sehnsucht nach Licht, Luft und Sonne. Mit Beginn der Industrialisierung und der beginnenden Erholungssuche der Massen wird der See zum Ausflugsziel der Arbeiter schlechthin. - Die "Elbe" - das älteste Schiff der Reederei Kutzker fährt noch heute. Vergrößern
    Der Müggelsee ist der größte Berliner See und in den angrenzenden Müggelbergen findet sich die höchste Erhebung der Hauptstadt - ein Ort der Superlative. Die jüngere Geschichte des Müggelsees ist die der kleinen Leute und der Sehnsucht nach Licht, Luft und Sonne. Mit Beginn der Industrialisierung und der beginnenden Erholungssuche der Massen wird der See zum Ausflugsziel der Arbeiter schlechthin. - Die "Elbe" - das älteste Schiff der Reederei Kutzker fährt noch heute.
    Fotoquelle: rbb/Esther Schrade
  • Der Müggelsee ist der größte Berliner See und in den angrenzenden Müggelbergen findet sich die höchste Erhebung der Hauptstadt - ein Ort der Superlative. Die jüngere Geschichte des Müggelsees ist die der kleinen Leute und der Sehnsucht nach Licht, Luft und Sonne. Mit Beginn der Industrialisierung und der beginnenden Erholungssuche der Massen wird der See zum Ausflugsziel der Arbeiter schlechthin. - Schon in den 30er Jahren gibt es in den Müggelbergen eine Rodelbahn. Zu DDR-Zeiten nannte man sie die Todesbahn. Vergrößern
    Der Müggelsee ist der größte Berliner See und in den angrenzenden Müggelbergen findet sich die höchste Erhebung der Hauptstadt - ein Ort der Superlative. Die jüngere Geschichte des Müggelsees ist die der kleinen Leute und der Sehnsucht nach Licht, Luft und Sonne. Mit Beginn der Industrialisierung und der beginnenden Erholungssuche der Massen wird der See zum Ausflugsziel der Arbeiter schlechthin. - Schon in den 30er Jahren gibt es in den Müggelbergen eine Rodelbahn. Zu DDR-Zeiten nannte man sie die Todesbahn.
    Fotoquelle: rbb/Wolfgang Behrendt
  • Der Müggelsee ist der größte Berliner See und in den angrenzenden Müggelbergen findet sich die höchste Erhebung der Hauptstadt - ein Ort der Superlative. Die jüngere Geschichte des Müggelsees ist die der kleinen Leute und der Sehnsucht nach Licht, Luft und Sonne. Mit Beginn der Industrialisierung und der beginnenden Erholungssuche der Massen wird der See zum Ausflugsziel der Arbeiter schlechthin. - Die Ausflugsgaststätte "Neu-Helgoland" ist eine der ältesten am Müggelsee. Sie besteht seit 1901. Vergrößern
    Der Müggelsee ist der größte Berliner See und in den angrenzenden Müggelbergen findet sich die höchste Erhebung der Hauptstadt - ein Ort der Superlative. Die jüngere Geschichte des Müggelsees ist die der kleinen Leute und der Sehnsucht nach Licht, Luft und Sonne. Mit Beginn der Industrialisierung und der beginnenden Erholungssuche der Massen wird der See zum Ausflugsziel der Arbeiter schlechthin. - Die Ausflugsgaststätte "Neu-Helgoland" ist eine der ältesten am Müggelsee. Sie besteht seit 1901.
    Fotoquelle: rbb/Esther Schrade
  • Der Müggelsee ist der größte Berliner See und in den angrenzenden Müggelbergen findet sich die höchste Erhebung der Hauptstadt - ein Ort der Superlative. Die jüngere Geschichte des Müggelsees ist die der kleinen Leute und der Sehnsucht nach Licht, Luft und Sonne. Mit Beginn der Industrialisierung und der beginnenden Erholungssuche der Massen wird der See zum Ausflugsziel der Arbeiter schlechthin. - Der alte Müggelturm im Pagodenstil und die Bismarckwarte prägten bis zum Kriegsende das Bild der Müggelberg. Vergrößern
    Der Müggelsee ist der größte Berliner See und in den angrenzenden Müggelbergen findet sich die höchste Erhebung der Hauptstadt - ein Ort der Superlative. Die jüngere Geschichte des Müggelsees ist die der kleinen Leute und der Sehnsucht nach Licht, Luft und Sonne. Mit Beginn der Industrialisierung und der beginnenden Erholungssuche der Massen wird der See zum Ausflugsziel der Arbeiter schlechthin. - Der alte Müggelturm im Pagodenstil und die Bismarckwarte prägten bis zum Kriegsende das Bild der Müggelberg.
    Fotoquelle: rbb/Wolfgang Behrendt
Report, Dokumentation
Geheimnisvolle Orte

Infos
Foto
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2014
Altersfreigabe
6+
RBB
Di., 04.12.
20:15 - 21:00
Der Müggelsee


Der Müggelsee war nie ein elitärer Ort, anders als beim westlichen Pendant, dem Wannsee. Riesige Ausflugslokale entstehen an den Ufern. Das Müggelschlösschen für über 4000 Gäste, der Prinzengarten, die spätere Müggelseeperle, Müggelwerder mit Hotel und Gaststätte, Neu-Helgoland. Das Rübezahl bekommt seinen Namen durch einen breitschultrigen und vollbärtigen Wächter am Anlegesteg. Den Fabrikarbeitern aus Schlesien wird beim Anblick der Müggelberge und des vollbärtigen Wächters der Anlegestelle zum Teufelsmoor heimatlich ums Herz. Kurzerhand heißt es im Volksmund bald: Wir fahren zu Rübezahl. Die illustren Biergärten haben Platz für mehrere Tausend Gäste. Großfamilien mit schmalem Geldbeutel können dort ihren mitgebrachten Kaffee kochen. Man bringt alles mit und holt sich nur das heiße Wasser für den Kaffee. Auf dem See befördern Ausflugsschiffe die Berliner zu ihrem Ziel. Die Reederei Kutzker fährt seit 1910 über den Müggelsee. Heute in vierter Generation. In den Müggelbergen strömten die Besucher vor allem zum Müggelturm und zur größten Bismarckwarte Deutschlands. Unweit davon entwickelte sich schon seit 1913 eine berühmte Zeltstadt: Kuhle Wampe. Aus anfänglich knapp 20 Zelten wurden in den Jahren der Weltwirtschaftskrise fast 300. Insbesondere Arbeitslose versuchten am Müggelsee der Enge ihrer Mietskasernen und der Hoffnungslosigkeit zu entfliehen. Das Leben der Camper zeigt authentisch der Film "Kuhle Wampe oder wem gehört die Welt" nach einem Drehbuch von Bertolt Brecht. Der Müggelsee ist nicht nur eine bedeutende Berliner Naturoase, er ist ein soziales Biotop, in dem sich deutsche Zeitgeschichte spiegelt. Er hat immer die unterschiedlichsten Menschen angezogen: Erholungssuchende, Funktionäre mit Beziehungen, Handwerker mit finanziellen Mitteln und vor allem auch Künstler. Die wollten ihrem See auch immer etwas zurückgeben. So drehte Leander Hausmann 2013 die Low-Budget-Komödie "Haialarm am Müggelsee" über einen angeblichen Hai im größten Berliner See. Natürlich versuchen die Kommunalpolitiker, aus dieser Sensation einen PR-Effekt für ihre Region herauszuholen. Denn alle sind sich einig, der Müggelsee hat mehr Aufmerksamkeit verdient.


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