Geheimnisvoller Garten

  • Mehr als 3 Jahre Produktionszeit, 350 Drehtage und über 500 Zeitraffer waren für den Zweiteiler Geheimnisvoller Garten nötig. Vergrößern
    Mehr als 3 Jahre Produktionszeit, 350 Drehtage und über 500 Zeitraffer waren für den Zweiteiler Geheimnisvoller Garten nötig.
    Fotoquelle: rbb/NDR/nautilusfilm
  • Unzählige Singvögel bevölkern unsere Gärten und betätigen sich ganz nebenbei als Schädlingsbekämpfer. Vergrößern
    Unzählige Singvögel bevölkern unsere Gärten und betätigen sich ganz nebenbei als Schädlingsbekämpfer.
    Fotoquelle: rbb/NDR/nautilusfilm
  • Der Steingarten zeichnet sich durch seine sonnige und trockene Lage aus. Viele Pflanzen wie die Steinnelke stammen aus Gebirgen. Vergrößern
    Der Steingarten zeichnet sich durch seine sonnige und trockene Lage aus. Viele Pflanzen wie die Steinnelke stammen aus Gebirgen.
    Fotoquelle: rbb/NDR/nautilusfilm
  • Für viele Menschen ist der Garten ein Ort der Erholung. Mit den eigenen Händen die Natur gestalten, Blumen zu hegen und zu pflegen, Gewächse aus aller Welt direkt vor der Haustür zu bewundern, das macht uns glücklich. Vergrößern
    Für viele Menschen ist der Garten ein Ort der Erholung. Mit den eigenen Händen die Natur gestalten, Blumen zu hegen und zu pflegen, Gewächse aus aller Welt direkt vor der Haustür zu bewundern, das macht uns glücklich.
    Fotoquelle: rbb/NDR/nautilusfilm
Natur+Reisen, Pflanzen
Geheimnisvoller Garten

Infos
Foto
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2014
RBB
Mi., 20.03.
22:00 - 22:45
Folge 1, Frühlingserwachen


Ein wunderschöner Garten galt schon immer als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch der Mensch. Er schafft sich in einem Garten seine eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Aber auch jede Menge Pflanzen und Tiere, von denen man wenig weiß oder manchmal auch gar nichts wissen will, siedeln sich dort an. Die Natur prasst gerade in einem Garten nahezu verschwenderisch mit Farben und Formen. Aber nichts wird wirklich verschwendet. In der Natur wird alles wiederverwertet. Zum Beispiel das leere Schneckenhäuschen, das eine seltene Mauerbiene als Gehäuse für ihre Bienenlarve ausbaut. Im Garten leben noch viel mehr Tiere, die kaum einer kennt. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10.000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Allein der Komposthaufen, auf dem die Küchenabfälle entsorgt werden, ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt.
Schon immer gilt der Garten als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch "Garten Eden" genannt wird. Nicht allein die Natur führt hier Regie, sondern auch der Mensch. Er kreiert eine eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Im Paradies vor der Haustür siedeln sich aber auch jede Menge Pflanzen und Tiere an, von denen man wenig weiß - und von denen man manchmal gar nichts wissen will.
Die Natur spart nicht; sie prasst mit Farben und Formen. Das ist das, was wir an ihr so lieben; gerade im Garten; sie ist geradezu verschwenderisch. Doch wirklich verschwendet wird nichts! In der Natur wird alles wiederverwertet. Und wenn es sich nur um ein leeres Schneckenhäuschen handelt, für die sich eine seltene Mauerbiene interessiert, die das Gehäuse als Kinderstube für ihre Bienenlarve ausbaut.
Im Garten leben noch mehr Tiere, die kaum einer kennt. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10.000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Allein der Komposthaufen, auf dem Küchenabfälle entsorgt werden, ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt.
Aber neben all diesen Nützlingen sind Gärten auch Refugien für viele seltene und sogar bedrohte Tiere. Kuriose Hummelschweber, prächtige Zauneidechsen, anmutige Schmetterlinge oder so manche Zugvögel haben in naturnahen Gärten ein Zuhause gefunden. Diese Vielfalt zeigt die erste Folge des Zweiteilers "Geheimnisvoller Garten" Dank neuester Technik in außergewöhnlichen Bildern, die so noch nie zu sehen waren.


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