Georgien erzählt

  • Nino Haratischwili (li.) mit Lasha Bugadze (re.), einem der meistgelesenen Autoren in Georgien. Er war ursprünglich Cartoonist und Maler und hat ein Talent für humoristisch überzeichnete Szenen. Vergrößern
    Nino Haratischwili (li.) mit Lasha Bugadze (re.), einem der meistgelesenen Autoren in Georgien. Er war ursprünglich Cartoonist und Maler und hat ein Talent für humoristisch überzeichnete Szenen.
    Fotoquelle: NDR
  • Nino Haratischwili (re.) und Nana Ekvtimishvili (li.) erinnern sich an ihre Jugend in Tiflis. Vergrößern
    Nino Haratischwili (re.) und Nana Ekvtimishvili (li.) erinnern sich an ihre Jugend in Tiflis.
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  • Georgiens Hauptstadt Tiflis ist Schauplatz vieler Romane. Vergrößern
    Georgiens Hauptstadt Tiflis ist Schauplatz vieler Romane.
    Fotoquelle: NDR
  • Schriftstellerin und Regisseurin Nana Ekvtimishvili gibt in ihrem Roman und ihren beiden Spielfilmen den rebellischen Mädchen und Frauen der georgischen Gesellschaft Stimme und Gesicht. Vergrößern
    Schriftstellerin und Regisseurin Nana Ekvtimishvili gibt in ihrem Roman und ihren beiden Spielfilmen den rebellischen Mädchen und Frauen der georgischen Gesellschaft Stimme und Gesicht.
    Fotoquelle: NDR
  • Für Nino Haratischwili ist die Mutter Georgiens -- die Statue, die über Tiflis wacht -- ein Symbol für die fehlenden Grautöne der georgischen Identität. Vergrößern
    Für Nino Haratischwili ist die Mutter Georgiens -- die Statue, die über Tiflis wacht -- ein Symbol für die fehlenden Grautöne der georgischen Identität.
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  • Nino Haratischwili (li.) im Gespräch mit Dato Turaschwili (re.), dem Autor von "Westflug". Der Roman folgt der Geschichte von georgischen Jugendlichen, die der Enge der Sowjetunion mit einer Flugzeugentführung entfliehen wollen. Vergrößern
    Nino Haratischwili (li.) im Gespräch mit Dato Turaschwili (re.), dem Autor von "Westflug". Der Roman folgt der Geschichte von georgischen Jugendlichen, die der Enge der Sowjetunion mit einer Flugzeugentführung entfliehen wollen.
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  • Schriftsteller Dato Turaschwili ist das Sprachrohr seiner Generation. Er war Ende der 80er Jahre einer der Anführer von Studentenprotesten. Vergrößern
    Schriftsteller Dato Turaschwili ist das Sprachrohr seiner Generation. Er war Ende der 80er Jahre einer der Anführer von Studentenprotesten.
    Fotoquelle: NDR
Kultur, Literatur
Georgien erzählt

Infos
Online verfügbar von 10/10 bis 08/01
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
arte
Mi., 10.10.
22:05 - 23:00
Streifzüge mit Nino Haratischwili


Georgien ist ein Land zwischen Orient und Okzident, zwischen Ost und West, ein Land der Feste und Freude, der bilderreichen Sprache und der melancholischen Stille. Es ist ein Land, das geografisch so fern, aber geistig so nah ist, und ein Land in einer spannenden Umbruchzeit. Das alles hat Nino Haratischwili in ihrem 1275 seitigen Epos "Das achte Leben " eingefangen. Dafür wurde die 35-Jährige vielfach preisgekrönt und geehrt. Der opulente Roman erzählt eine Familiengeschichte durch die letzten 100 Jahre der Geschichte des Kaukasus-Staates; ein weltpolitischer Stoff, der über fünf Generationen erzählt wird. Es geht um den Aufstieg und Fall des Kommunismus, um Liebe und Hass: "Ich verdanke diese Zeilen einem Jahrhundert, das alle betrogen und hintergangen hat, alle die, die hofften." Nino Haratischwili lebt als Autorin, Dramatikerin und Regisseurin in Hamburg. Sie wurde 1983 in Tiflis geboren, kam aber schon als Kind nach Deutschland. Sie steht im Zentrum der Dokumentation, in der noch andere hochkarätige Schriftsteller Georgiens vorgestellt werden, wie Lasha Bugadze und Dato Turaschwili, außerdem der Schriftsteller und Schauspieler Archil Kikodze und die Autorin und Regisseurin Nana Ekvtimishvili. Im Berliner Exil kommt auch Zaza Burchuladze, das "Enfant terrible" der georgischen Literaturszene, zu Wort. 2018 wird Georgien das offizielle Ehrengastland auf der Frankfurter Buchmesse sein - ein weiter Grund, in die Literaturszene dieses außergewöhnlichen Landes einzutauchen.


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