Seit über 40 Jahren stimmt das traditionelle Osterkonzert "Frühling in Wien" der Wiener Symphoniker auf das Kommen der neuen Jahreszeit ein. Eingebettet in die brodelnde Klangwelt der Großstadt begibt sich das Konzert - dieses Mal im Wiener Konzerthaus - auf einen musikalischen Ausflug in die beiden urbanen Metropolen Paris und New York. Auf dem Programm stehen zwei Legenden der amerikanischen Musik: Leonard Bernstein und George Gershwin. Eröffnet wird das Konzert mit Bernsteins "Candide"-Ouvertüre, deren Potpourri-Charakter die Zuhörer von Anfang an in ein spannungsgeladenes Geschehen führt. Danach folgt das jazzig angehauchte Klavierkonzert in F-Dur von George Gershwin. Wie bereits in seinem berühmten Werk "Rhapsody in Blue" schafft er erneut eine Synthese dieser musikalischen Welten, wie sie bis dato in der Musikgeschichte einmalig waren. 1928 war George Gershwin selbst ein Amerikaner in Paris und ließ mit seiner gleichnamigen symphonischen Dichtung musikalische Souvenirs wie etwa Pariser Taxihupen, von denen er sich selbst einige nach New York mitnahm, erklingen. Von der Stadt der Liebe zurück über den Atlantik beschließen Bernsteins symphonische Tänze aus der "West Side Story" den Ausflug über die Kontinente und lassen das vielfältige und konfliktreiche Leben auf den Straßen der Großstadt in den Konzertsaal einziehen. Die Leitung übernimmt wieder der Chefdirigent der Wiener Symphoniker, Philippe Jordan. Zur Seite steht ihm Jean-Yves Thibaudet.