Zum dritten Mal heißt es "Gottschalk liest?" im BR. Als eine Art Netz und doppelten Boden hat der Entertainer den Moderator Volker Weidermann vom "Literarischen Quartett" eingeladen. Weidermann hat ein Buch über den von Gottschalk verehrten Marcel Reich-Ranicki geschrieben.

"Ein Buch darf mich nicht langweilen": Mit diesem von Marcel Reich-Ranicki übernommenen Bekenntnis startete Thomas Gottschalk seine Bücher-Sendung "Gottschalk liest?" im März 2019 im BR. "Lesen macht Spaß", lautete darüber hinaus die Devise. Der Moderator wollte weniger säuerlich und bildungsbeflissen an Gedrucktes herangehen als sonst in Büchersendungen üblich. Wie nicht anders zu erwarten, gab's danach viel Haue für den unbekümmerten Entertainer, der nun in seine dritte Sendung im BR-Fernsehen geht. Gäste sind diesmal Ildikó von Kürthy, Karen Köhler, Martin Suter und Volker Weidermann. Während die Bestseller-Autoren auf dem Sofa, das diesmal in Regensburg steht, keineswegs überraschen, wirkt die Teilnahme Weidermanns, des Moderators des "Literarischen Quartetts", wie eine Verbeugung vor der Kultsendung des ZDF. Oder sollte das gar eine Art Sicherheitsnetz mit doppeltem Boden sein? Weidermann hat ein Buch über das Verhältnis von Reich-Ranicki und Günter Grass geschrieben. Den Ranicki-Verehrer Gottschalk erwarte daher laut BR "ein besonderes Gespräch".


Quelle: teleschau – der Mediendienst