Wie ein Schutzengel, den der Himmel schickt, so wirkt der Afroamerikaner Simon (Danny Glover) auf Mack (Kevin Kline). Der wohlhabende Rechtsanwalt hat mit seinem Auto eine Panne, und das ausgerechnet in einer der gefährlichsten Wohngegenden von Los Angeles. Als Mack von einer Gang provoziert wird, taucht Simon mit seinem Abschleppwagen auf und kann die Jugendlichen vertreiben. Trotz der unterschiedlichen sozialen Herkunft werden Mack und Simon zu Freunden. Beide leiden darunter, dass sich in ihrer Heimatstadt vermehrt Gewalt und Intoleranz ausbreiten. Simons großer Traum ist, dem zu entfliehen und noch einmal den Grand Canyon zu besuchen. Danach trifft Mack seinen Freund Davis (Steve Martin). Auch der vor kurzem beraubte Filmproduzent hat genug von der Brutalität in L.A. Währenddessen versucht Simon, seiner Schwester Deborah zu helfen. Otis, der Sohn Deborahs, läuft Gefahr, zum Verbrecher zu werden. Mack will Deborahs Familie eine Wohnung in einer besseren Gegend beschaffen. Zumindest in diesem Fall könnte Mack konkret etwas tun. Doch dann findet Simon seinen Neffen in Kleidern voller Blut. Über verschiedene Handlungsstränge und in mehreren Episoden erzählt Lawrence Kasdan ("Silverado", "French Kiss") in seinem Film "Grand Canyon - Im Herzen der Stadt", welche Auswirkungen eine außer Kontrolle geratene Welt auf die Menschen hat. Mack (Kevin Kline), Davis (Steve Martin) und Simon (Danny Glover) müssen scheinbar hilflos zusehen, wie die Unmenschlichkeit, Gewalt und Brutalität von Los Angeles ihre Familien zerstört. Bis sie sich entschließen, dagegen einzuschreiten. Das sozialkritische Drama gilt als einer der wichtigsten Autorenfilme aus Hollywood.