Grand'Art

  • Neben Correggio, Sarto, Rosso Fiorentino und Primaticcio gilt Pontormo zweifelsfrei als einer der größten Maler des Manierismus des 16. Jahrhunderts. Vergrößern
    Neben Correggio, Sarto, Rosso Fiorentino und Primaticcio gilt Pontormo zweifelsfrei als einer der größten Maler des Manierismus des 16. Jahrhunderts.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Die "Grablegung Christi" (1516) ist Pontormos am besten erhaltenes Altarbild. Vergrößern
    Die "Grablegung Christi" (1516) ist Pontormos am besten erhaltenes Altarbild.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Jacopo da Pontormos Altarbild "Grablegung Christi" in der Kirche Santa Felicità in Florenz weist einige bizarre Details auf, wie die Haut dieses Mannes. Vergrößern
    Jacopo da Pontormos Altarbild "Grablegung Christi" in der Kirche Santa Felicità in Florenz weist einige bizarre Details auf, wie die Haut dieses Mannes.
    Fotoquelle: ARTE France
Kultur, Kunst und Kultur
Grand'Art

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 15/07 bis 23/07
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2016
arte
So., 15.07.
11:35 - 12:00
Die Kreuzabnahme von Pontormo


Nach Correggio, Sarto, Rosso Fiorentino und Primaticcio geht es nun um Pontormo, den wahrscheinlich bedeutendsten Vertreter des Manierismus im 16. Jahrhundert. Pontormo ist als Maler weniger bekannt, da der Großteil seiner Werke unglücklicherweise durch Witterungseinflüsse zerstört wurde. Gut erhalten ist aber die berühmte "Grablegung Christi" in der Florentiner Kirche Santa Felicità: eine Trauerszene, komponiert wie ein Strauß aus Tulpen und Gladiolen. Außerdem schuf Pontormo ein in zehn Meter Höhe angebrachtes Fresko. Dieses befindet sich in einem toskanischen Palast in Poggio a Caiano, es erzählt den Mythos von Vertumnus und Pomona während der Erntesaison. Noch nie zuvor wurde dieses Kunstwerk aus der Nähe gefilmt. Pontormos Handschrift, die Mischung aus Anmut und Fremdartigkeit, die er wie kein Zweiter beherrscht, zieht sich auch durch dieses Fresko. Die Gesichter wirken meist gequält, das trübt die elegante Anatomie der Figuren jedoch keineswegs. Pontormo scheut sich nicht, knorrige Muskeln und verhornte Füße darzustellen - Details, die man bei Michelangelo vergeblich suchen würde. Die Folge schließt mit dem Jahr 1528 ab, etwa zur Halbzeit Pontormos einsamer Karriere. Die Fortsetzung folgt in der nächsten Folge.


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