"Grüße von Mike" ist die Geschichte des zehnjährigen Mike, dessen Leben nach einer überstandenen Leukämieerkrankung erneut auseinanderzubrechen droht. Nach einem Drehbuch von Mirjam Oomkes und Willemine van de Wiel gelang es Maria Peters, die ernsten Themen mit Leichtigkeit und einer Prise Humor kindgerecht zu inszenieren. So schafft sie im Film über Krankheiten, zerrüttete Verhältnisse und aufgegebene Träume, ein Gleichgewicht durch wirkliche Freundschaft, Hoffnung und ein Happy End. Die Regisseurin - schon in der Vergangenheit bei verschiedenen Kinderfilmfestivals, u. a. in Polen, Österreich und Italien, ausgezeichnet - und besonders der junge Schauspieler Maas Bronkhuyzen konnten mit "Grüße von Mike" ein großes Publikum überzeugen: Der Film erhielt den Preis der Kinderjury beim Internationalen Kinderfilmfestival Wien 2013. In wenigen Tagen ist Weihnachten und überall werden festliche Dekorationen angebracht, als der 10-jährige Mike endlich aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen wird. Monate musste er dort wegen seiner Leukämieerkrankung verbringen, jetzt ist er gesund und glücklich. Aber seine Mutter, die ihn abholen soll, kommt nicht - denn Mikes Mutter trinkt und sie hat ihn einfach vergessen. Als er bei Pflegeeltern untergebracht werden soll, versucht er mithilfe seines Freundes Vincent das Jugendamt davon zu überzeugen, doch bei seiner Mutter leben zu können. Nichts wünscht er sich mehr und letztendlich bleibt nur die Flucht, um Pflegeeltern oder dem Kinderheim zu entgehen. Während er zu Hause auf seine Mutter wartet, genießt er zunächst seine gewonnene Freiheit. Aber die Einsamkeit macht den Jungen bald traurig und auch seine Gesundheit verschlechtert sich wieder. Als Mike gefunden wird, muss er zurück ins Krankenhaus. Was er nicht weiß, auch seine Mutter möchte wieder mit ihm zusammen sein und macht mittlerweile einen Alkoholentzug. Nachdem Mike endlich wieder entlassen und vom Jugendamt abgeholt wird, erwartet ihn eine Überraschung.