Halte meine Hand

  • Hussam Khoder ist der erste deutsch-arabische ehrenamtliche Sterbebegleiter in Berlin. Vergrößern
    Hussam Khoder ist der erste deutsch-arabische ehrenamtliche Sterbebegleiter in Berlin.
    Fotoquelle: ZDF/rbb/Kloos & Co
  • Seit gut zwei Jahren begleitet der gebürtige Palästinenser Hussam Khoder Menschen auf ihrem letzten Weg, egal welcher Herkunft. Vergrößern
    Seit gut zwei Jahren begleitet der gebürtige Palästinenser Hussam Khoder Menschen auf ihrem letzten Weg, egal welcher Herkunft.
    Fotoquelle: ZDF/rbb/Kloos & Co
Report, Dokumentation
Halte meine Hand

3sat
Mi., 30.01.
11:30 - 12:00
Ein Muslim begleitet Sterbende


Ehrenamtliche Sterbebegleitung? Hussam Khoder, 44, der in Berlin aufgewachsen ist, war das fremd. Für ihn galt: Ist einer krank, kümmert sich die Familie. Doch die Zeiten haben sich geändert. Auch in muslimischen Familien in Deutschland beginnen die Familienstrukturen zu bröckeln: Ehen werden geschieden, Frauen und Männer arbeiten - woher die Zeit nehmen? Heute ist Hussam Khoder der erste deutsch-arabische Sterbebegleiter in Berlin. "Man muss ihnen erst einmal die Angst nehmen, dass wir kommen und ihnen den Sterbenden wegnehmen. Dass er in einem Heim einfach verschwindet", sagen Hussam und seine Kollegin Senay, die er für das Ehrenamt des Lazarus-Hospiz im Berliner Bezirk Mitte gewinnen konnte. Fast jeder 20. Patient ist dort inzwischen muslimischer Herkunft. Hussam sieht in diesem Ehrenamt die Möglichkeit, als gläubiger Mensch etwas Gutes zu tun. Seit gut zwei Jahren begleitet der gebürtige Palästinenser Menschen auf ihrem letzten Weg, egal welcher Herkunft. Aber wird es ihm weiterhin gelingen, seinen hektischen Alltag zwischen der Arbeit als Laborassistent, alleinerziehender Vater und Ehrenamt unter einen Hut zu bringen? Kann er weitere Ehrenamtliche mit arabischen und türkischen Sprachkenntnissen finden? In der eigenen Familie trifft er nicht nur auf Verständnis für sein Engagement. Die Reportage von Mosjkan Ehrari begleitet Hussam und nimmt die sich verändernden Lebensrealitäten in den muslimischen Gemeinden genau unter die Lupe. Die essenzielle Frage stellt sich hier kulturübergreifend: Kann das Ehrenamt ersetzen, was sonst die Familie übernommen hat?


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