Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Nashörner

  • Sudan, ein Nördliches Breitmaulnashorn, ist der letzte männliche Vertreter dieser Art. Insgesamt gibt es nur noch drei Tiere dieser Art. Vergrößern
    Sudan, ein Nördliches Breitmaulnashorn, ist der letzte männliche Vertreter dieser Art. Insgesamt gibt es nur noch drei Tiere dieser Art.
    Fotoquelle: ZDF/Markus Stobel
  • In Hanoi besucht Hannes Jaenicke Menschen, die das illegale Nashorn konsumieren: aus gesundheitlichen Gründen oder als Statussymbol. Vergrößern
    In Hanoi besucht Hannes Jaenicke Menschen, die das illegale Nashorn konsumieren: aus gesundheitlichen Gründen oder als Statussymbol.
    Fotoquelle: ZDF/Markus Strobel
  • Im kenianischen Schutzgebiet Ol Pejeta besucht Hannes Jaenicke das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn. Vergrößern
    Im kenianischen Schutzgebiet Ol Pejeta besucht Hannes Jaenicke das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn.
    Fotoquelle: ZDF/Markus Strobel
  • Hannes Jaenicke folgt der Spur des Nashorns von Afrika bis nach Asien. Die vietnamesische Hauptstadt Hanoi gilt als Zentrum des illegalen Nashornhandels. Vergrößern
    Hannes Jaenicke folgt der Spur des Nashorns von Afrika bis nach Asien. Die vietnamesische Hauptstadt Hanoi gilt als Zentrum des illegalen Nashornhandels.
    Fotoquelle: ZDF/Markus Strobel
  • Sudan, das letzte männliche nördliche Breitmaulnashorn, wird rund um die Uhr von bewaffneten Rangern vor Wilderern bewacht. Weit über 1000 Tiere wurden allein 2016 in Afrika wegen ihres Horns getötet. Vergrößern
    Sudan, das letzte männliche nördliche Breitmaulnashorn, wird rund um die Uhr von bewaffneten Rangern vor Wilderern bewacht. Weit über 1000 Tiere wurden allein 2016 in Afrika wegen ihres Horns getötet.
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  • Im Schutzgebiet von Ol Pejeta in Kenia setzt man auf effektive Schutzmaßnahmen. Bewaffnete Ranger und ausgebildete Hundestaffeln spüren Wilderer auf. Vergrößern
    Im Schutzgebiet von Ol Pejeta in Kenia setzt man auf effektive Schutzmaßnahmen. Bewaffnete Ranger und ausgebildete Hundestaffeln spüren Wilderer auf.
    Fotoquelle: ZDF/Markus Strobel
  • Das "Ernten" von Nashorn gehört auf der Farm des südafrikanischen Nashornzüchters John Hume (M.) zum Alltag. Hannes Jaenicke (l.) begleitet diese Aktion. Vergrößern
    Das "Ernten" von Nashorn gehört auf der Farm des südafrikanischen Nashornzüchters John Hume (M.) zum Alltag. Hannes Jaenicke (l.) begleitet diese Aktion.
    Fotoquelle: ZDF/Markus Strobel
  • Auf der Farm von John Hume besucht Hannes Jaenicke den Nachwuchs der Nashornzucht. Insgesamt besitzt der Züchter über 1500 Tiere. Vergrößern
    Auf der Farm von John Hume besucht Hannes Jaenicke den Nachwuchs der Nashornzucht. Insgesamt besitzt der Züchter über 1500 Tiere.
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  • Südafrika ist der Brennpunkt der Nashornwilderei. In einem Waisenhaus werden Nashornbabys, deren Mütter getötet wurden, versorgt und streng bewacht. Selbst hier sind sie vor den Wilderern nicht sicher. Vergrößern
    Südafrika ist der Brennpunkt der Nashornwilderei. In einem Waisenhaus werden Nashornbabys, deren Mütter getötet wurden, versorgt und streng bewacht. Selbst hier sind sie vor den Wilderern nicht sicher.
    Fotoquelle: ZDF/Markus Strobel
Natur+Reisen, Tiere
Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Nashörner

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDF
Di., 16.01.
22:15 - 23:00


Kaum ein Tier steht momentan so in der Schusslinie wie das Nashorn. Im Jahr 2016 wurden auf dem afrikanischen Kontinent weit über 1000 Tiere wegen ihres Horns von Wilderern getötet. Der Handel ist weltweit illegal, doch die hohe Nachfrage lässt die Preise in die Höhe schießen: etwa 50 000 Euro für ein Kilo. Hannes Jaenicke verfolgt die Spur des Horns und will wissen, warum die Wilderei ein derartiges Ausmaß angenommen hat. Jaenickes erstes Ziel: das Ol-Pejeta-Schutzgebiet in Kenia. Hier leben die letzten drei Vertreter des Nördlichen Breitmaul-Nashorns. Unter ihnen: Sudan, der letzte Bulle dieser Art. Rund um die Uhr wird er von Rangern bewacht. In Ol Pejeta wird viel Geld in effektive Schutzmaßnahmen investiert, zum Beispiel in eine eigene Hundestaffel. Hannes Jaenicke trifft die Spezial-Einheit. Die Reise geht weiter nach Südafrika, ins momentane Zentrum der Nashorn-Wilderei. Hier leben mit Abstand die meisten Nashörner des Kontinents, und das lockt Wilderer an. Wie gefährlich die Lage ist, erfährt Jaenicke in einem Nashorn-Waisenhaus. Ein Hochsicherheits-Gefängnis, in dem momentan über 30 kleine Nashornbabys Schutz finden. Die Chefin der Einrichtung macht eindringlich klar, dass hinter dem Geschäft das organisierte Verbrechen steckt. Umso mehr muss man die Leute bewundern, die sich für den Schutz der Tiere einsetzen. Etwa die südafrikanische Organisation "Air Sheperd" - die Hüter der Lüfte. Mit Drohnen, Nachtsicht - und Wärmebildkameras spüren sie die Banden auf, bevor die ihren tödlichen Auftrag ausführen können. Ob die Lösung des Problems in der Zucht von Nashörnern und der Freigabe des Handels liegt, soll ein Besuch bei dem Nashornzüchter John Hume zeigen. Er besitzt 1500 Tiere, deren Horn er regelmäßig "erntet". Doch solange astronomische Summen auf dem Schwarzmarkt bezahlt werden, wird die afrikanische Savanne ein Kriegsschauplatz bleiben. Das mit Abstand größte Abnehmerland für gewildertes Nashorn ist Vietnam. Hannes Jaenicke reist nach Hanoi. Er will wissen, wie der illegale Nashornhandel aufgebaut ist, und trifft neben einem vietnamesischen Investigativ-Journalisten auch Konsumenten für das Horn. Die Wilderei auf Nashörner ist längst auch bei uns in Europa angekommen. Im März 2017 wurde in einem Zoo bei Paris ein Nashorn getötet und sein Horn abgesägt. Auch Horn-Exponate aus naturgeschichtlichen Museen wurden gestohlen. Die Lage ist ernst. Selbst deutsche Zoos mussten ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärken.


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