Heimliche Helden - Keas in Neuseeland

  • Der Bellbird lebt vom Nektar der Blütenpflanzen in den Wäldern Neuseelands. Vergrößern
    Der Bellbird lebt vom Nektar der Blütenpflanzen in den Wäldern Neuseelands.
    Fotoquelle: WDR
  • Keas lieben es, bei Sturm zu fliegen. Vergrößern
    Keas lieben es, bei Sturm zu fliegen.
    Fotoquelle: WDR
  • Keas sind Allesfresser: Sie lieben sowohl Süßes als auch Salziges. Vergrößern
    Keas sind Allesfresser: Sie lieben sowohl Süßes als auch Salziges.
    Fotoquelle: WDR
  • Neuseelands Inselwelt liegt 2.000 Kilometer von der Küste Australiens entfernt. Vergrößern
    Neuseelands Inselwelt liegt 2.000 Kilometer von der Küste Australiens entfernt.
    Fotoquelle: WDR
  • Takahes sind flugunfähige Laufvögel, die nur auf Neuseeland leben. Vergrößern
    Takahes sind flugunfähige Laufvögel, die nur auf Neuseeland leben.
    Fotoquelle: WDR
  • Ein Altvogel putzt einen Jungvogel: Soziale Interaktionen sind bei den Keas üblich. Vergrößern
    Ein Altvogel putzt einen Jungvogel: Soziale Interaktionen sind bei den Keas üblich.
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  • Der Takahe ist ein Urvogel Neuseelands. Vergrößern
    Der Takahe ist ein Urvogel Neuseelands.
    Fotoquelle: WDR
  • Die atemberaubende Natur am Leuchtturm Katiki Point in Moeraki Vergrößern
    Die atemberaubende Natur am Leuchtturm Katiki Point in Moeraki
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  • Keas sind die einzigen Papageien, die Eis und Schnee lieben. Vergrößern
    Keas sind die einzigen Papageien, die Eis und Schnee lieben.
    Fotoquelle: WDR
Natur+Reisen, Tiere
Heimliche Helden - Keas in Neuseeland

Infos
Online verfügbar von 30/08 bis 06/09
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2015
arte
Do., 30.08.
18:35 - 19:20


Neuseeland ist, oder besser war, ein Refugium für Vögel. Über Jahrmillionen gaben sie den Ton an und teilten sich alle Aufgaben in der Natur, denn Säuger gab es hier nie.Papageien suchten und fanden ihren Platz. Die Wälder gehören bis heute den Waldpapageien, den Kakas. Die Jungen bekommen als Energiedrink den Honigtau der Schildläuse. Für die Alten bietet der Wald eine Fülle von Pflanzen und Früchten.Das raue alpine Bergland jedoch gehörte immer den Keas. Sie schienen das schlechteste Los gezogen zu haben: Eis und Schnee, extreme Wetterlagen, keine gesicherte Ernährung. Aber ausgerechnet sie verstanden es sich durchzubeißen.Dann kamen die ersten Siedler, rodeten die Wälder und brachten Säugetiere mit, die mit den Vögeln um Nahrung und Lebensraum konkurrierten.Während sich der scheue Kaka in die wenigen verbliebenen Wälder zurückzog, sicherte der Kea entdeckungsfreudig und kreativ sein Überleben und wurde Teil des Soziallebens der Neuseeländer. Die Vögel brechen in Häuser ein, öffnen Mülltonnen, knacken Schlösser und verschleppen Werkzeug. Geöffnete Autofenster verstehen sie als Einladung. Auch auf Skipisten gibt es viel zu entdecken, und das Car-Surfing durch Tunnels wurde wahrscheinlich auch von den Keas erfunden. Sie sind immer an den Hotspots des Lebens.Nur die Plätze, an denen Keas ihre Eier ablegen und die Küken aufziehen, sind weit weg von menschlichen Ansiedlungen. Doch auch in die dunklen Höhlen in der Wildnis sind Nesträuber wie Marder und Ratten eingedrungen. Die Zahl der Keas ist dramatisch gesunken. Die Neuseeländer suchen nach Abhilfe.Der Ranger Corey Mosen hat sich an die Fersen der Keas geheftet. Er ist ein Experte für die schmalen Felsspalten, in denen Keas brüten. Drei Monate werden Keas in Höhlen verborgen von den Eltern versorgt, dann geht es zum ersten Mal hinaus, um von Eltern, Geschwistern und Freunden zu lernen. Von Natur aus sind die Keas an eine Welt ohne Menschen und ohne gefährliche Vierbeiner angepasst. Das einzige, was sie dagegensetzen können, sind ihre Intelligenz und ihre ungeheure Lernfähigkeit. Doch das nützt nicht immer.


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