Helmut Berger, meine Mutter und ich

  • Mann mit Geschichte: Helmut Berger galt einst als schönster Mann der Welt. Vergrößern
    Mann mit Geschichte: Helmut Berger galt einst als schönster Mann der Welt.
    Fotoquelle: ZDF/Valesca Peters
  • Wieder im Geschäft: Nach Jahren des Abtauchens ist Helmut Berger unversehens wieder für Film und Theater interessant. Vergrößern
    Wieder im Geschäft: Nach Jahren des Abtauchens ist Helmut Berger unversehens wieder für Film und Theater interessant.
    Fotoquelle: ZDF/Valesca Peters
  • Kein einfacher Interviewpartner: Valesca Peters im Haus der Mutter im Gespräch mit Helmut Berger. Vergrößern
    Kein einfacher Interviewpartner: Valesca Peters im Haus der Mutter im Gespräch mit Helmut Berger.
    Fotoquelle: ZDF/Kobalt Documentary
  • Landleben à la Berger: Helmut Berger erholt sich an der frischen Luft in Niedersachsen. Vergrößern
    Landleben à la Berger: Helmut Berger erholt sich an der frischen Luft in Niedersachsen.
    Fotoquelle: ZDF/Valesca Peters
  • Das Landleben hat auch für Helmut Berger seine Vorzüge. Vergrößern
    Das Landleben hat auch für Helmut Berger seine Vorzüge.
    Fotoquelle: ZDF/Valesca Peters
  • Die Filmemacherin Valesca Peters mit ihrem Star Helmut Berger im Berliner Helmut-Newton-Museum. Vergrößern
    Die Filmemacherin Valesca Peters mit ihrem Star Helmut Berger im Berliner Helmut-Newton-Museum.
    Fotoquelle: ZDF/Kobalt Documentary
Report, Dokumentation
Helmut Berger, meine Mutter und ich

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
3sat
Sa., 25.05.
20:15 - 21:35


Was macht eigentlich Helmut Berger - laut "Vogue" einst der schönste Mann der Welt? Diese Frage stellt sich eine resolute Dame aus Niedersachsen und reaktiviert die Diva aus Österreich. Nach dem Tod seiner Förderers und Liebhabers Lucino Visconti 1976 bürgte der Name Berger für Skandale, Drogen- und Alkoholexzesse. Endstation war 2013 das "Dschungelcamp". Doch wie der Zufall will, eröffnet sich für den Österreicher nun doch noch eine Art Happy End. Die gute Fee des Herrn Berger lebt in Nordsehl in Niedersachsen und ist die Mutter der Filmemacherin Valesca Peters. Als Filmfreak und einstige Bewunderin des Schauspielers lädt die Hannoveranerin den alten Mann in ihr Reethaus auf dem Dorf ein. Sie hält ihn so gut es geht vom Alkohol fern und lässt ihn medizinisch betreuen - von der Fußpflege bis zur Psychotherapie. Sie nimmt ihn in ihre Familie auf und gibt der kapriziösen Diva für eine Zeit Halt und Orientierung. Bergers Genesung geht Hand in Hand mit dem Filmporträt über ihn, für das ihn Valesca Peters mit der Kamera begleitet. Als "schönster Mann der Welt" war er der erste Pin-up-Boy in einer Zeit, als Männer das noch nicht sein durften: Helmut Berger stand für Eleganz, Nonchalance und Dekadenz. Doch offenbar kann der Ex-Star auch anders sein: In der warmherzigen Atmosphäre der Familie fühlt Berger sich sichtlich wohl und öffnet sich. Er erzählt von seiner Salzburger Herkunft und seinem Leben auf Ischia. Und auch wenn das schöne Idyll am Ende im Streit zerbricht, Helmut Berger ist im öffentlichen Leben zurück und bekommt 2018 ein Engagement an der Freien Volksbühne in Berlin. Noch einmal "all lights on me", wie er zufrieden kommentiert. Mit Mitte 70 steht der einstige Filmstar erstmals auf einer Theaterbühne. Sein Ruf von damals hatte ihn für die Rolle empfohlen. Unter der Regie von Albert Serra spielt der Österreicher einen dekadenten französischen Baron zur Zeit von Ludwig XIV. Seine Mission: die Libertinage im protestantischen Preußen hoffähig zu machen. Valesca Peters verschränkt in ihrem Dokumentarfilm die Ebenen aus Star-Allüren, Kult- und Kunstfigur und wirklichem Leben. Sie begleitet ihren launischen Protagonisten sowohl zur Pediküre in Nordsehl als auch beim Besuch der Fotoausstellung in der Helmut-Newton-Stiftung in Berlin, in dem auch Fotos von alten Bekannten Bergers wie Elizabeth Taylor oder Bianca Jagger ausgestellt sind.


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