Bereits in Kindertagen erkennt der Wahrsager Nostradamus in dem 8-jährigen Hugenotten-Prinzen von Navarra Henri den zukünftigen König Frankreichs. Jahre später heiratet Henri die Schwester des Valois-Königs, Margot, und rückt in die Thronfolge. Doch am Abend der Hochzeit kommt es zur Bartholomäus-Nacht, in der, vom katholischen König befohlen, Tausende von Hugenotten ermordet werden. Henri kommt in Gefangenschaft und kann erst Jahre später fliehen. Nach einigen Monaten der Unentschlossenheit nimmt er den Kampf um Paris, den Kampf um die Krone auf und wird nach der Ermordung des letzten Valois' endlich König von Frankreich. Inzwischen lebt er von Margot, die ihm keine Kinder schenken kann, getrennt. Nun will er seine große Liebe Gabrielle zur neuen Königin machen, doch sie ist eine Bürgerliche. Die Staatsräson siegt, und so heiratet Henri Maria von Medici, die ihm endlich einen legitimen Erben schenkt. Doch schließlich ist es sie selbst, die seine Ermordung befiehlt. Seinen Traum, seine Utopie aber hat Henri verwirklicht: im Edikt von Nantes hat er den Hugenotten freie Ausübung ihrer Religion garantiert, und einmal in der Woche hat jeder Franzose ein Huhn im Topf.