Zahra und Benni sind seit einem Jahr ein glückliches Paar. Gerade haben sie in München eine gemeinsame Wohnung bezogen. Während Benni an seiner Promotion in Botanik arbeitet, betreibt Zahra einen kleinen Teeladen. Doch als Bennis Großvater stirbt, wird das junge Glück auf eine harte Probe gestellt. Denn Benni ist Jude, seine Familie lebt in Tel Aviv. Zahra dagegen ist als Tochter eines Ägypters und einer Deutschen "Halb-Araberin", zumindest der Herkunft nach. Eigentlich hat sie sich damit nie wirklich auseinandergesetzt - warum auch? Sie ist in München geboren und versteht sich als "durch und durch" deutsch, im Geburtsort ihres Vaters war sie gerade zwei Mal, und das ist Jahrzehnte her. Doch als sie mit Benni zu der Beerdigung nach Tel Aviv reist, wird ihre Herkunft plötzlich zum Thema. Das beginnt schon damit, dass Zahra sich am Grab bekreuzigt, worauf Bennis Familie, die fest davon ausging, Zahra sei Jüdin, schockiert ist. Und Bennis Vater Ephraim erweist sich als Araberhasser, der sein Haus in eine Festung verwandelt hat. Entsprechend entscheidet das Paar, Zahras Abstammung nicht zu thematisieren. Doch ausgerechnet Bennis Tante Edna, die nie akzeptieren konnte, dass sich eine "Schickse" ihr geliebtes "Bubbele" geangelt hat, kommt hinter das Geheimnis. Von nun an lässt sie nichts unversucht, Zahra zu überführen. Derweil versucht Vater Ephraim ungelenk, sich seinem Sohn anzunähern, der vor drei Jahren im Streit die Familie verließ. Schließlich gerät auch die Beziehung zwischen Zahra und Benni in eine Krise.