Herman, der Apache

  • Gekleidet als Indianer, wird Herman Lehmann (alias Montechema) von den Bewohnern Loyal Valleys mit Misstrauen und Neugier empfangen. Vergrößern
    Gekleidet als Indianer, wird Herman Lehmann (alias Montechema) von den Bewohnern Loyal Valleys mit Misstrauen und Neugier empfangen.
    Fotoquelle: ZDF/Friedrich Steinhardt
  • Scott Zesch, Nachfahre eines Entführungsopfers der Indianer - Interview in Fredericksburg. Vergrößern
    Scott Zesch, Nachfahre eines Entführungsopfers der Indianer - Interview in Fredericksburg.
    Fotoquelle: ZDF/Hans Jakobi
  • Der kleine Herman Lehmann auf der Flucht vor den Indianern. Vergrößern
    Der kleine Herman Lehmann auf der Flucht vor den Indianern.
    Fotoquelle: ZDF/Hans Jakobi
  • Der kleine Herman Lehmann vor dem Haus seiner Eltern, umzingelt von Indianern. Vergrößern
    Der kleine Herman Lehmann vor dem Haus seiner Eltern, umzingelt von Indianern.
    Fotoquelle: ZDF/Hans Jakobi
  • Palo Duro Canyon, Schauplatz der letzten großen Entscheidungsschlacht der Indianer. Vergrößern
    Palo Duro Canyon, Schauplatz der letzten großen Entscheidungsschlacht der Indianer.
    Fotoquelle: ZDF/Hans Jakobi
  • Herman Lehmann auf einem Streifzug durch die weite Landschaft. Vergrößern
    Herman Lehmann auf einem Streifzug durch die weite Landschaft.
    Fotoquelle: ZDF/Hans Jakobi
  • Herman Lehmanns Zelt und sein bescheidener Besitz von Werkzeug und Kochutensilien. Vergrößern
    Herman Lehmanns Zelt und sein bescheidener Besitz von Werkzeug und Kochutensilien.
    Fotoquelle: ZDF/Stefanie Schibille
  • Herman Lehmann kehrt zurück nach Hause in die Kleinstadt Loyal Valley in Texas, nachdem er neun Jahre mit den Indianern gelebt hat. Vergrößern
    Herman Lehmann kehrt zurück nach Hause in die Kleinstadt Loyal Valley in Texas, nachdem er neun Jahre mit den Indianern gelebt hat.
    Fotoquelle: ZDF/Friedrich Steinhardt
  • Hermans Mutter Auguste, seine Schwester Mina und Bruder Willi stehen voller Erwartung und Hoffnung vor dem Hotel, das die Familie im Ort führt. Vergrößern
    Hermans Mutter Auguste, seine Schwester Mina und Bruder Willi stehen voller Erwartung und Hoffnung vor dem Hotel, das die Familie im Ort führt.
    Fotoquelle: ZDF/Friedrich Steinhardt
  • Herman Lehmann wird auf dem Weg zu seiner Familie 1879 von zwei Männern begleitet. Vergrößern
    Herman Lehmann wird auf dem Weg zu seiner Familie 1879 von zwei Männern begleitet.
    Fotoquelle: ZDF/Friedrich Steinhardt
  • Herman Lehmann wird von Soldaten aus dem Reservat in seine alte Heimat eskortiert. Vergrößern
    Herman Lehmann wird von Soldaten aus dem Reservat in seine alte Heimat eskortiert.
    Fotoquelle: ZDF/Friedrich Steinhardt
  • Michael Grauer, Associate Director des Panhaldle-Plains Historical Museum. Vergrößern
    Michael Grauer, Associate Director des Panhaldle-Plains Historical Museum.
    Fotoquelle: ZDF/Hans Jakobi
  • Betty Lehmann, Großnichte des entführten Herman Lehmann - Interview in Fredericksburg. Vergrößern
    Betty Lehmann, Großnichte des entführten Herman Lehmann - Interview in Fredericksburg.
    Fotoquelle: ZDF/Hans Jakobi
  • Wayne Lehmann, Enkel von Herman Lehmann - Interview in Fredericksburg. Vergrößern
    Wayne Lehmann, Enkel von Herman Lehmann - Interview in Fredericksburg.
    Fotoquelle: ZDF/Hans Jakobi
  • Herman Lehmanns Familie blickt gespannt aus dem Fenster, als ihr verschollener Sohn zurückkehrt. Vergrößern
    Herman Lehmanns Familie blickt gespannt aus dem Fenster, als ihr verschollener Sohn zurückkehrt.
    Fotoquelle: ZDF/Friedrich Steinhardt
Report, Dokumentation
Herman, der Apache

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2016
ZDF
Mo., 16.07.
02:25 - 03:10
Ein Deutscher unter Indianern


1870 wird der zehnjährige Herman Lehmann bei Fredericksburg, Texas, von Apachen entführt. "Terra X" erzählt seine Geschichte und das Schicksal der letzten Prärieindianer Amerikas. Der Deutsche lernt die fremde und kriegerische Welt der Apachen und später der Komantschen kennen. Seine Memoiren, die er nach seiner Rückkehr in die Zivilisation veröffentlicht, bieten seltene Einblicke in die Kultur dieser Stämme jenseits gängiger Klischees. Die Indianer der südlichen Plains raubten und adoptierten regelmäßig fremde Kinder, um die eigenen Verluste auszugleichen. Die Familie Lehmann war, wie viele Deutsche, dem Hunger in der Heimat entflohen und Mitte des 19. Jahrhunderts nach Texas ausgewandert. Fredericksburg wuchs schnell zu einem "deutschen" Städtchen heran. Als der kleine Herman Lehmann entführt wurde, kämpften die Ureinwohner Amerikas bereits auf verlorenem Posten. Die weißen Siedler nahmen immer mehr Land in Anspruch und drängten die Indianer Nordamerikas in Reservationen ab. Mit dem Beginn des "Goldrauschs" und dem Bau der Eisenbahn strömen die Siedler in die Gebiete der letzten frei lebenden Stämme. Den Indianern der "Great Plains", zu denen neben den Apachen vor allem die Reiterkrieger der Komantschen gehörten, entzogen sie durch gezieltes Abschlachten der Büffelherden die Lebensgrundlage. Die Indianer der "Great Plains" sind es, die mit ihren Pferden und Federhauben bis heute unser Klischeebild vom Indianer prägen. Dabei gibt es "die Indianer" als Volk nicht, die Ureinwohner Nordamerikas bestanden ursprünglich aus 300 Stämmen, die sich in Aussehen, Sprache und Kultur stark voneinander unterschieden. In dieser Situation verbrachte Herman Lehmann neun Jahre zunächst bei den Apachen, später bei den Komantschen, und wurde zum Krieger ausgebildet. Er erlebte einerseits marodierende, räuberische und äußerst brutale Banden, andererseits eine Gemeinschaft, die ihm Zuneigung und Anerkennung schenkte. Während in den nördlichen Plains die Sioux unter ihren Häuptlingen Sitting Bull und Crazy Horse die Schlacht am Little Big Horn kämpften, wurden die letzten Komantschen im Süden in Reservationen gezwungen. Widerwillig kehrte Herman 1879 zu seiner Mutter zurück, die nie aufgehört hatte, nach ihrem Jungen zu suchen. Die Rückkehr in die weiße Gesellschaft fiel ihm schwer. Er führte sich gern als "Wilder" auf und trat bei Dorffesten und Rodeos auf. Zwar heiratete er schließlich und gründete eine Familie. Aber er blieb ein Pendler zwischen den Welten.


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