Herrliches Hessen

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Do., 08.11.
12:50 - 13:20


So schön kann Hessen sein! Reporter gehen auf Tour durch die hessischen Lande und fangen nicht nur zauberhafte Bilder, sondern auch spannende Geschichten über Land und Leute ein.
Dieter Voss ist diesmal unterwegs auf und um Hessens höchstem Berg, der Wasserkuppe in der Rhön. Die Wasserkuppe trägt nicht ohne Grund den Namen "Berg der Flieger". Seit dem Anfang des vorigen Jahrhunderts begannen hier tollkühne Piloten mit zunächst abenteuerlich anmutendem Fluggerät ihre Experimente am Himmel der Rhön. Die Flugzeuge hießen "Besenstiel", "Hol's der Teufel" oder "Raketenente". Das weltweit einzigartige Deutsche Segelflugmuseum auf der Wasserkuppe bewahrt die Traditionen internationaler Fliegerei, und sein Oldtimerclub restauriert liebevoll die alten Segler fürs Museum und auch für den Flugbetrieb. Heute ist die Wasserkuppe noch immer der "Berg der Flieger". Täglich starten Motorflugzeuge zu Rundflügen über die Rhön, schleppen die Segler in die Luft, und in den Flugschulen lernen Paraglider, Segel- und Motorflieger die Kunst von Auftrieb, Wind und Wetter. Deshalb auch liegt dem Land Hessen jetzt der Antrag vor, die Wasserkuppe mit dem Titel "UNESCO-Welterbe" zu adeln. Zusätzlich ist der 950 Meter hohe Berg mit seinen großartigen Fernblicken, mit seinen Restaurants, Hotels, Sommerrodelbahnen, dem Kletterpark und vielen Wanderwegen ein Magnet für Wanderer, Radler und Touristen. Zu entdecken gibt es jede Menge. Das Deutsche Segelflugmuseum zeigt eindrucksvoll, auf welche Weise der Mensch versucht hat, die Luft zu erobern, wie er dabei gelernt hat, mit Wind und Wetter umzugehen und die Gesetze der Physik zu begreifen. SG-38 war in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts d e r Schulgleiter für angehende Piloten. Gestartet wurde SG-38 mit Hilfe eines Gummiseils, und ausgestattet war der Flieger nur mit dem Nötigsten: Rumpf, Flügel, Höhenruder, Seitenruder. Der Pilot sitzt frei unter den Tragflächen. Der Oldtimerclub des Deutschen Segelflugmuseums zeigt zur Freude der Touristen regelmäßig solche Gleitflüge an den Hängen der Wasserkuppe, und das Aufsteigen von SG-38 wird von lauten Kommandos begleitet, denn das Schleppseil muss von einer 18-köpfigen Mannschaft gezogen werden. Bei einem eintägigen Schnupperkurs kann man bereits die ersten Hüpfer am Schirm von der Wasserkuppe unternehmen, und Moderator Dieter Voss probiert den ersten Flug in seinem Leben am Schirm. Einzigartige Natur bietet die Rhön mit dem Roten Moor, der Kaskadenschlucht, dem Pferdskopf und dem Schafstein und gleich unterhalb der Wasserkuppe der Fuldaquelle, die hier als kleines Bächlein startet. Das Wahrzeichen des Biosphärenreservats Rhön sind die Rhönschafe mit ihren schwarzen Köpfen. Sie haben in den letzten Jahrhunderten maßgeblich für große Freiflächen gesorgt und das Panorama der Landschaft gestaltet. Der Spiegelshof in Melperts hat nicht nur Rhönschafe, sondern hier wird auch seit Kurzem die Wolle der Tiere wieder verarbeitet. Das neuartige Rhöner Umweltmobil "Rumpel" bringt "natürliche" Begeisterung in Kindergärten und Schulen, denn ausgestattet mit allerlei Getier und altersgerechten Instrumenten, lässt der Waldpädagoge Michael Kierse den Nachwuchs zu kleinen Naturforschern aufsteigen.

Thema:

Rund um die Wasserkuppe

Dieter Voss ist diesmal unterwegs auf und um Hessens höchstem Berg, der Wasserkuppe in der Rhön. Die Wasserkuppe trägt nicht ohne Grund den Namen "Berg der Flieger". Seit dem Anfang des vorigen Jahrhunderts begannen hier tollkühne Piloten mit zunächst abenteuerlich anmutendem Fluggerät ihre Experimente am Himmel der Rhön. Die Flugzeuge hießen "Besenstiel", "Hol's der Teufel" oder "Raketenente". Das weltweit einzigartige Deutsche Segelflugmuseum auf der Wasserkuppe bewahrt die Traditionen internationaler Fliegerei, und sein Oldtimerclub restauriert liebevoll die alten Segler fürs Museum und auch für den Flugbetrieb. Heute ist die Wasserkuppe noch immer der "Berg der Flieger". Täglich starten Motorflugzeuge zu Rundflügen über die Rhön, schleppen die Segler in die Luft, und in den Flugschulen lernen Paraglider, Segel- und Motorflieger die Kunst von Auftrieb, Wind und Wetter. Deshalb auch liegt dem Land Hessen jetzt der Antrag vor, die Wasserkuppe mit dem Titel "UNESCO-Welterbe" zu adeln. Zusätzlich ist der 950 Meter hohe Berg mit seinen großartigen Fernblicken, mit seinen Restaurants, Hotels, Sommerrodelbahnen, dem Kletterpark und vielen Wanderwegen ein Magnet für Wanderer, Radler und Touristen. Zu entdecken gibt es jede Menge. Das Deutsche Segelflugmuseum zeigt eindrucksvoll, auf welche Weise der Mensch versucht hat, die Luft zu erobern, wie er dabei gelernt hat, mit Wind und Wetter umzugehen und die Gesetze der Physik zu begreifen. SG-38 war in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts d e r Schulgleiter für angehende Piloten. Gestartet wurde SG-38 mit Hilfe eines Gummiseils, und ausgestattet war der Flieger nur mit dem Nötigsten: Rumpf, Flügel, Höhenruder, Seitenruder. Der Pilot sitzt frei unter den Tragflächen. Der Oldtimerclub des Deutschen Segelflugmuseums zeigt zur Freude der Touristen regelmäßig solche Gleitflüge an den Hängen der Wasserkuppe, und das Aufsteigen von SG-38 wird von lauten Kommandos begleitet, denn das Schleppseil muss von einer 18-köpfigen Mannschaft gezogen werden. Bei einem eintägigen Schnupperkurs kann man bereits die ersten Hüpfer am Schirm von der Wasserkuppe unternehmen, und Moderator Dieter Voss probiert den ersten Flug in seinem Leben am Schirm. Einzigartige Natur bietet die Rhön mit dem Roten Moor, der Kaskadenschlucht, dem Pferdskopf und dem Schafstein und gleich unterhalb der Wasserkuppe der Fuldaquelle, die hier als kleines Bächlein startet. Das Wahrzeichen des Biosphärenreservats Rhön sind die Rhönschafe mit ihren schwarzen Köpfen. Sie haben in den letzten Jahrhunderten maßgeblich für große Freiflächen gesorgt und das Panorama der Landschaft gestaltet. Der Spiegelshof in Melperts hat nicht nur Rhönschafe, sondern hier wird auch seit Kurzem die Wolle der Tiere wieder verarbeitet. Das neuartige Rhöner Umweltmobil "Rumpel" bringt "natürliche" Begeisterung in Kindergärten und Schulen, denn ausgestattet mit allerlei Getier und altersgerechten Instrumenten, lässt der Waldpädagoge Michael Kierse den Nachwuchs zu kleinen Naturforschern aufsteigen.



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