Thor und Kristján leben in einem kleinen entlegenen Fischerort in Island. Ihren Sommer verbringen sie dort, so gut es eben geht: Sie vertreiben sich die Zeit beim Fischefangen an der Hafenmole, auf dem Schrottplatz oder vor dem Spielautomaten. Sie vertrauen einander, was viel wert ist in einem Dorf, in dem auf die Erwachsenen eher wenig Verlass ist, und wo kaum eine Peinlichkeit vor der Gemeinschaft verborgen bleibt. Doch die Jungen bemerken auch, dass sie sich allmählich verändern: Als Thor nicht weiß, wie er sich einem Mädchen aus dem Ort nähern soll, bietet Kristján seine Hilfe an. Doch der muss zugleich mit der immer stärkeren Zuneigung leben, die er für seinen besten Freund empfindet.