Van Veeteren ist in Pension gegangen, sein Ziehsohn Münster will sich durch den ersten eigenen Fall profilieren. So stürzt er sich in die Mordermittlungen des prominenten Weinhändlers Leverkuhn. Doch sein bürokratischer und misstrauischer Chef Reinhart traut ihm nichts zu. Münster ist angefressen, und das gespannte Verhältnis zu seiner Frau wird dadurch auch nicht besser. Trotzdem kommt er rasch zu einem phänomenalen Ermittlungserfolg. Leverkuhns ehemaliger Geschäftspartner Johan Bonger, der aufgrund seiner Ausbootung ein klares Motiv hatte, gesteht die Tat. Allerdings nur, weil Münster ihn im Verhör mit einer Lüge unter Druck setzt: Man habe die Tatwaffe mit seinen Fingerabdrücken gefunden. Reinhart legt den Fall zu den Akten, doch Münster kommen Zweifel: Der schwere Alkoholiker Bonger hat regelmäßig Blackouts und kann sich offenbar nicht wirklich an die Tat erinnern. Als Münster - einen Rat Van Veeterens befolgend - seiner Intuition vertraut und gegen Leverkuhns Sohn Mauritz ermittelt, wird es schnell ungemütlich: Grass, ein hoher Polizeibeamter und Freund der Familie, bittet Reinhart, die Leverkuhns aus den Ermittlungen herauszuhalten. Als Münster sich der Anordnung widersetzt, wird ihm der Fall entzogen. Mit Morenos Hilfe ermittelt er auf eigene Faust weiter und findet heraus, dass Mauritz Leverkuhns Alibi löchrig ist. Außerdem hat auch dessen Schwester Marie-Louise ein Mordmotiv. Als Münster plötzlich spurlos verschwindet, befürchtet Van Veeteren, dass der junge Kollege die Lösung seines ersten Falles möglicherweise mit dem Leben bezahlen musste.