Aylin muss nach dem Tod ihrer Mutter auf ihren kleinen Bruder aufpassen und sich um den Haushalt kümmern, ihr Vater Hasan kann die Familie nur mühsam über Wasser halten. In der Schule wird Aylin gemobbt, bis sie eines Tages ausrastet und eine Mitschülerin verprügelt. Nun muss sie Sozialstunden auf einem Reiterhof leisten und sich dabei mit der ruppigen Besitzerin Iris arrangieren. Doch Aylin erlangt das Vertrauen des Islandpferdes Hördur und überzeugt Iris schließlich, auf ihm reiten zu dürfen. Es ist eine Offenbarung für Aylin, die das erste Mal in ihrem Leben Leidenschaft, Freiheit und Spaß empfindet. Iris erkennt Aylins Talent und will sie zu einem Reitturnier anmelden. Doch als Hasan davon erfährt, verbietet er es. Er hält Reiten für ein dekadentes Hobby der Deutschen und ermahnt Aylin, ihren häuslichen Pflichten nachzukommen. Doch Aylin will sich diesem Schicksal nicht ergeben.