Hollywood Confidential

  • "Bonnie und Clyde" (1967) - ein Vorgeschmack auf die Skandalfilme der 70er. Noch nie gab es so viel Sex, Blut und Gewalt in Hollywood. Vergrößern
    "Bonnie und Clyde" (1967) - ein Vorgeschmack auf die Skandalfilme der 70er. Noch nie gab es so viel Sex, Blut und Gewalt in Hollywood.
    Fotoquelle: ARTE
  • In der Duschszene des Films "Psycho" (1960) schreit Marion Crane (Janet Leigh) vor Entsetzen, als Norman Bates den Duschvorhang öffnet. Vergrößern
    In der Duschszene des Films "Psycho" (1960) schreit Marion Crane (Janet Leigh) vor Entsetzen, als Norman Bates den Duschvorhang öffnet.
    Fotoquelle: ARTE
  • Der Regisseur Martin Scorsese musste einige Anpassungen in Kauf nehmen, da sein Film "Taxi Driver" als zu gewalttätig eingestuft wurde. Vergrößern
    Der Regisseur Martin Scorsese musste einige Anpassungen in Kauf nehmen, da sein Film "Taxi Driver" als zu gewalttätig eingestuft wurde.
    Fotoquelle: ARTE
  • "Uhrwerk Orange" (1971) löst durch seine "Pornographie und Perversität" einen Skandal aus. Vergrößern
    "Uhrwerk Orange" (1971) löst durch seine "Pornographie und Perversität" einen Skandal aus.
    Fotoquelle: ARTE
  • Die Brutalität in Scorseses "Taxi Driver" sorgt 1976 für Aufsehen bei den Zuschauern. Vergrößern
    Die Brutalität in Scorseses "Taxi Driver" sorgt 1976 für Aufsehen bei den Zuschauern.
    Fotoquelle: ARTE
Report, Dokumentation
Hollywood Confidential

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 21/09 bis 21/10, Mehr im Internet auf: arte.tv/summer
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2016
arte
Fr., 21.09.
21:45 - 22:45
Die Schattenseite des Paradieses


Die Dokumentation beginnt im Jahr 1923, als der riesige "Hollywood"-Schriftzug noch nicht über der jungen Filmstadt prangt. Mit Entsetzen verfolgen die einflussreichen Sittenwächter die Skandale, die regelmäßig das moderne Babylon erschüttern, und fordern einen Boykott gegen Hollywood, seine verderbten Sitten und den Schmutz und Schund, den die Filmleute produzieren. Die Frage, welchen Einfluss das Kino auf die Gesellschaft hat, wird heftig diskutiert. Anfang der 30er Jahre rüsten die katholischen Tugendwächter so massiv gegen Hollywoods Sittenverfall auf, dass die Studios sich in ihrer Existenz bedroht sehen. Die mächtigen Filmbosse haben keine andere Wahl, als sich einem Moralkodex zu unterwerfen. Die Selbstzensur, die sich die Filmindustrie von den Sittenwächtern auferlegen lässt, verliert in den 50er Jahren nach und nach an Bedeutung. Nun rütteln das neu aufkommende Medium Fernsehen, der Einfluss des europäischen Films und die wachsende Forderung nach Meinungsfreiheit an den Festen des Kinos. Autoren und Regisseure setzen sich über das Regelwerk hinweg und bringen bis dato verbotene Themen auf die Leinwand: Drogen, Gewalt unter Jugendlichen, Prostitution, Abtreibung, Kritik am American Way of Life. Mit seinem Thriller "Psycho", einer Mischung aus Gewalt, Horror und Erotik, setzt Alfred Hitchcock dem Sittenkodex 1960 endgültig ein Ende. Katholiken und Tugendwächter büßen mehr und mehr an Einfluss ein. Der Boykott umstrittener Filme richtet weit weniger aus als noch 30 Jahre zuvor. 1967 läutet das Gangsterporträt "Bonnie und Clyde" von Arthur Penn ein neues Kapitel in der amerikanischen Filmgeschichte ein. Hollywood setzt jetzt auf einen Mix aus Sex, Gewalt und Kunst. Verbote von einst werden nicht mehr beachtet, alles darf gezeigt werden. Die 70er Jahre gelten als das Jahrzehnt der filmischen Exzesse. Erst Mitte der 70er setzt Hollywood auf seichte Blockbuster, die nur noch auf einen breiten Massengeschmack setzen.


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